Schwarze Hunde
Wie werden diese Hundeerscheinungen interpretiert?

Die Reaktionen zu den Erscheinungen schwanken von Furcht und Angriff, zu Akzeptanz und Freundschaft. Ihr Auftreten wird in vielen Fällen als ein Todesomen oder als Unglücksbote angesehen. Auch als Unwetterbote. Es gibt aber auch gewisse Erscheinungsmerkmale des "schwarzen Hundes", die als glückliches Omen gewertet werden, aber das ist eher selten der Fall.

Nun, welche Erklärung gibt es für das Auftreten der Phantomhunde? In vielen Fällen sicherlich ist die Psyche eine Ursache. Die Bilder im Zustand des Einschlafens oder des Aufwachens, sowie Schlafparalyse, könnten genauso als Erklärung für all das zutreffen. Denn meist treten sie während der Nacht in der Schlafenszeit auf. Die Tatsache, dass viele Zeugen vorübergehend nicht imstande waren einen Ton von sich zu geben, spricht zu den typischen Symptomen der Schlafparalyse. Dennoch scheinen einige Aspekte nicht ganz geklärt werden zu können, denn die meisten Sichtungen sind nicht im Schlafzustand gemacht worden.

Einiges deutet darauf hin, dass der "schwarze Hund" eine Art archetypisches Symbol sein könnte. Hat man über "schwarze Hunde" also erfahren, bevor man ihnen begegnet ist?

Manche Menschen glauben, dass "schwarze Hunde" Erscheinungen von Personen oder Hunden sind, die misshandelt worden, oder gewaltsam zu Tode gekommen sind. Auch von Arbeitshunden wird berichtet, die viel darunter leiden mussten. Jedoch wird es schwierig sein, den Wahrheitsgehalt solcher Informationen zu überprüfen. Zudem ist es auch nicht einfach festzustellen, welche der hundeähnlichen Erscheinungen in Wahrheit menschliche Geister sind.

Eine andere Erklärung ist, dass es sich hier um reale Hunde handelt, die entweder besessen sind oder unter Wahrnehmungsstörungen leiden. Und wieder einmal gelangt man in einen Bereich, welches sich als Erklärung schwierig erweist. Wie erklärt es dann die ungewöhnlichen Eigenschaften bezüglich ihrer äußeren Erscheinung und ihr Verhalten?

Schwarze Hunde


Eine völlig andere Theorie besagt, das Phantomhunde auf Wetterphänomene zurückzuführen sind, wie elektromagnetische Strahlung, Wasseradern oder "alternative" Energiequellen, wie Erdmagnetstrahlen, "natürliche Energieströme" und "Energiezentren" auf der Erdoberfläche. Möglicherweise könnte dies eine Erklärung für alle paranormalen Geschehnisse sein. Doch ob Klimaveränderungen tatsächlich für das Auftreten dieser Erscheinungen verantwortlich sind, wie sie verursacht werden, besser gesagt, wie sie diese Phänomene entstehen lassen, konnte bisher auch nicht genau erklärt werden.

Andere vermuten, dass die Geschichten um den "schwarzen Hund" möglicherweise entstanden sind, um Grabschändung zu verhindern, oder um kleinen Kindern Angst einzujagen, damit sie verbotene Plätze meiden.
Vielleicht handelt es sich aber um reale Hunde oder große Katzen, die einfach falsch wahrgenommen werden. Eine Halluzination, bestehend aus kulturellen oder persönlichen Symbolen und Archetypen, mit denen man traditionell aufgewachsen ist…?

Die Vorstellung, in "schwarzen Hunden" (und auch Katzen) könnten sich die Geister der Verstorbenen verkörpern, stammt aus der Antike. Dieser Glaube kommt wohl aus den Zeiten, als die Menschen noch an Totem-Tiere glaubten. Noch bis heute findet es seine Anhänger.

Obgleich Erscheinungen über "schwarze Hunde" ziemlich häufig in der Folkloreliteratur erwähnt werden, gibt es sehr wenig Erwähnung über sie in der parapsychologischen Literatur. Das ist schade, denn das Phänomen besitzt eine lange Geschichte und es wird heute noch gerne darüber berichtet.


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Vielleicht haben aus Sie einen "schwarzen Hund" gesichtet?
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"Schwarze Hunde"


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