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Berichte aus dem Forum-
"So,
jetzt könnt ihr mich für verrückt halten - aber ich
habe schon mal einen schwarzen Hund gesehen. Ich kann nicht eindeutig
ausschließen, dass ich es mir eingebildet habe aber ich schildere
euch mal den Vorfall:
Es war
vor ca. 5 Jahren, abends/nachts, jedenfalls war es dunkel. Und es
war tatsächlich Vollmond oder zumindest nahe daran. Ich saß
bei meiner Freundin im Auto, die mich nach Hause fuhr - wir hatten
keinen Alkohol getrunken, keine Drogen konsumiert und saßen
auch nicht lange vorm Computer oder so...
Das Erste, was sehr seltsam war, war, dass der Mond so tief stand.
Er wirkte riesig groß, bestimmt mindestens doppelt so groß
wie normalerweise. Das lag vermutlich an der derzeitigen astronomischen
Lage - trotzdem fand ich das sehr faszinierend.
Nun ja, wir fuhren also so Mitten durch die Stadt und kurz bevor wir
bei mir zuhause ankamen, mussten wir in eine Seitenstrasse abbiegen
und da stand auf dem Bürgersteig ein Hund, und zwar echt ein
riesiger Hund.
Ich kenne Wolfshunde, die ja die größte Hunderasse sind
persönlich und dieser Hund war wesentlich (!) größer
und vor allem breiter. Er hatte tatsächlich die Statur einer
kleinen Kuh, auch in der Breite, also einen riesigen Brustkorb und
war tiefschwarz. Man konnte sein Fell nicht erkennen - also die Fellstruktur,
er war einheitlich tiefschwarz - keine Glanzpunkte, die durch die
Reflektion der Straßenlaternen zustande hätte kommen müssen,
wie als ob er eben aus Dunkelheit bestehen würde... Er hatte
helle Augen, aber keine roten, sondern irgendwie farblose, aber ich
konnte ihn auch nicht so gut beobachten, weil meine Freundin, die
gefahren ist, ihn ebenfalls gesehen hat und sofort eine Vollbremsung
gemacht hat. Wir kamen jedenfalls kurz hinter dem Hund zum Stehen,
schauten uns logisch, nach hinten um und sahen ihn in eine Einfahrt
gehen.
Es war die Einfahrt zu unserer Pizzeria, also eher gesagt zum Biergarten
der Pizzeria und da war ich Stammkundin, sie hatten definitiv gar
keinen Hund und die Pizzeria hatte eh schon geschlossen. Wir haben
uns jedenfalls darüber ausgelassen, wer so einen riesigen Hund
denn bitte frei laufen lässt und sind dann zurückgesetzt
(mit dem Auto) um zu schauen, ob in der Einfahrt irgendwie das Herrchen
steht.
Tja ihr könnt euch denken - da drin war nichts und niemand, weder
ein Hund, noch ein Halter, nur Dunkelheit, und es war ein Biergarten
- rundherum von Mauern umschlossen, bis auf die Einfahrt.
Was
das nun wirklich war - ein Hund, eine Kuh oder nur Einbildung weiß
ich nicht... komisch nur, dass wir beide ihn gesehen haben..."
- Santala 2005

"..Vor
ungefähr 10 Jahren hatte ich einen Freund aus Uzberg. Das liegt
in Thüringen zwischen Erfurt und Weimar. Eines Tages ging ich
mit ihm auf den benachbarten Uzberg zum Spazieren. Der Uzberg ist
eher ein Hügel und eher niedlich als imposant. Na ja, wir latschten
da so durchs Gestrüpp, es waren die letzten Sommertage. Das Feld
war noch grün, doch die Blätter fielen langsam von den Bäumen.
Plötzlich
rannte wie ne angestochene Wildsau etwas auf uns zu. Ich hab nur gesehen,
dass es schwarz ist und ziemlich groß. Vor lauter Schreck wollte
ich wegrennen, doch kaum hatte ich einen Schritt gemacht, stand das
Vieh auch schon neben uns. Es handelte sich dabei um eine Art Windhund
in komplettem Schwarz und er war wesentlich größer als
ein normaler Windhund. Ich sagte nur: "Na Prima!", muss
allerdings sagen, von dem Hund ging nix furchteinflössendes aus.
Er stand einfach nur da und schaute uns an. Das ging bestimmt ne Minute
so. Und keiner von uns beiden traute sich so richtig, sich zu bewegen.
Ich sagte dann nur so: "Huhu, na wo ist denn dein Herrchen?",
aber der Hund blieb fast komplett reglos stehen. Plötzlich jedoch
drehte er sich um und verschwand im Wald. Wir sahen ihm nach, wo er
ganz plötzlich nach 10 Metern auf ner Lichtung verschwand.
So,
und jetzt kommt's: Als wir wieder zuhause waren, erzählten wir
natürlich von dem großen Hund. Da erstarrte die Mutter
meines Freundes und erzählte uns folgende Story: Es gab schon
viele Menschen im Dorf, die den schwarzen Hund auf dem Uzberg gesehen
hatten. Er gehörte auch niemandem und schien dort oben zu leben.
Fakt
ist: die Thüringer Landschaft beherbergt unzählige keltische
Dörfer und Gräber. Und Odin ist ein keltischer Gott. Der
Sage nach verwandelt er sich alle paar Jahre in einen schwarzen Hund,
um vom Uzberg zu schauen und zu sehen, wie sich die Landschaft und
die Menschen verändert haben.
Bis
heute noch haben Spaziergänger auf dem Berg den schwarzen Hund
gesehen. Allerdings nur in den Sommermonaten. Und bis heute hat er
keinem etwas getan. Leider
hab ich diese sage nicht im Netz gefunden, also müsst ihr mir
erst mal so glauben." - dieSteffi, 2005
"Mein
Bericht geht in das Jahr 2004 zurück. Es war eine sternenklare
Vollmondnacht in der ersten Septemberhälfte. Indes sie war sehr
kalt. Ich beschloss mit meiner Freundin im Wald an einem See in der
Mark Brandenburg zu übernachten. Wir schlugen gegen etwa 23.00
Uhr unser spartanisches Lager unmittelbar am Ufer des Sees auf. Als
wir so herum lagen, umfing uns der Zauber der Nacht. Ein Meer aus
Sternen lag über unseren Häuptern und der Wind raschelte
in den knorrigen Ästen der Bäume des Waldrandes. Es mag
so gegen 03.00 Uhr gewesen sein, als ich wach wurde. Ich spürte
in meinem Rücken etwas Großes Bedrohliches, was uns beobachtete.
Es kam aus dem Unterholz, welches direkt neben uns lag. Instinktiv
wurde mir klar, dass es sich dabei nur um einen überdimensional
großen Hund handeln konnte. Das Grauen kroch in mir hoch. Denn
ich erinnerte mich sofort an die alten Geschichten der Geisterhunde.
Der Hund beobachtete uns eine halbe Ewigkeit, bis er schließlich
zu meinem Nacken kam. Mit nur einem Biss hätte er meine Wirbelsäule
wie die eines Rehs zertrennen können. Doch ich spürte nur
seine riesigen Nüstern und seinen kalten Atem. Dann wie aus dem
Nichts verschwand der Bote aus der Anderswelt, so schnell wie er gekommen
war. Als ich am Morgen meiner Freundin davon erzählte, meinte
sie, dass sie auch diesen Hund wahrgenommen hätte. Nur wusste
sie nicht einzuschätzen, ob sie wach war oder in einer Zwischenwelt.
So weit von der Erscheinung." - Monsieur
Robinet, 2005
"Als
meine Oma (mütterlicherseits) noch jung war (sie war ca. 6 Jahre)
und ihr Mutter im sterben lag, hatte sie auch einen großen schwarzen
Hund gesehen, der sie anbellte. Sie beschrieb ihn als großen
Dobermann. Kurz nach dieser Begegnung verstarb dann auch ihre Mutter.
Als ich dies von ihr erfahren habe, habe ich mal ein paar Nachforschungen
gemacht und herausbekommen, dass der "große schwarze Hund"
irgend so ein Vorbote des Todes ist. Man nennt ihn glaube ich Grimm."
- Gast, 2005
"Ich
möchte jetzt mal von einem Erlebniss von mir erzählen.
Das war vor ca. 4 Jahren. Ich war mit meiner Familie (Cusengs und
Cusinen, sie waren zwischen 9 und 16. Ich war damals 14) im Keller.
Meine Tante hatte Geburtstag, da es aber zu viele Leute waren hatte
meine Tante uns Kinder/Jugendliche in den Keller geschickt und die
Erwachsenen feierten in der Wohnung weiter, die über dem Keller
war. Im Keller war alles schon vorbereitet (nicht das ihr denkt
), Chips, Cola, Kuchen, Sofa, Stühle, Tisch und ein CD - Player
mit CDs natürlich. Wir haben alle schön gealbert und Musik
gehört als ich plötzlich ein ganz komisches Gefühl
hatte. Ich dachte mir das ich etwas Luft schnappen sollte, also
ging ich Richtung Ausgang. Ich musste in einem anderen Raum um zum
Ausgang zu kommen. Als ich den Raum betrat sah ich einen schwarzen
Hund! Er konnte unmöglich durch die Tür (Ausgangstür)
gekommen sein, weil sie abgeschlossen war. Wir starren uns ganz
kurz an, ich hatte ne riesen Angst und bin zu den anderen zurück
gerannt. Die haben mich dann alle gefragt was los is, denn ich war
total blass. Ich hab ihnen dann erzählt das ich ein schwarzen
Hund gesehen habe, die haben mich dann alle ausgelacht und gesagt
das es unmöglich ist. Danach sind wir alle zu den Raum hin
wo ich den Hund gesehen habe, da war aber nichts. Er war nicht mehr
da! Ich hatte für den Rest des abends totale Panik aber ich
habe davon niemanden erzählt. Und ich versuchte das alles zu
vergessen." - Selene, 2004