|
CHILDREN OF THE GRAVE
Paranormal Task Force in Pythian Castle
So wie die Friedhöfe in den USA ihre eigenen Geschichten haben, haben auch die Häuser in denen jene Kinder gelebt haben ihre eigene und dunkle Geschichte. Eines dieser Häuser ist Pythian Castle in Springfield, Missouri. Im Jahre 1913 wurde das Gebäude von den "Knights of Pythias", die Freundschaft und Loyalität predigen, erbaut.

Hier landeten viele der Kinder, die kein zuhause mehr hatten. Bis Anfang der 40er Jahre war Pythian Castle ein ganz
normales Waisenhaus. Anfang 1941 wurde es in ein militärisches Lazarett umgebaut, neben dem Leid der Kinder fanden
nun auch viele verletzte oder dem Tode geweihte Soldaten hier Unterschlupf. Ein großer Teil dieser Menschen verstarb hier. Gerüchten zufolge sollen in diesem Haus ebenfalls Strafgefangene deutsche Soldaten verhört,
sowie im Keller mit Ketten an die Wände gefesselt worden sein.

Im Foyer dieses Hauses werden immer wieder seltsame Stimmen vernommen. Viele Menschen die dort eingegangen sind berichten von einem immer wieder kehrenden "Hallo" und der Stimme eines kleinen Mädchens, das sich Rachel nennt. Besonders frequentiert scheinen Theater, Cafeteria und der Keller des Hauses zu sein. Im Theater nahmen verschiedene Medien ohne Vorkenntnisse über das Haus zu besitzen, immer wieder die selbe bösartige Präsenz wahr. Ein großer und stämmiger Mann, der zu Lebzeiten hoch aggressiv gewesen sein muss, wird immer wieder beschrieben.

Das Interessante daran ist, dass verschiedene sensitive Menschen genau diesen Mann in unterschiedlichen Bereichen des Hauses immer wieder wahrgenommen haben, scheinbar wandert der Geist des Mannes durch das komplette Gebäude. Allerdings werden hier auch immer wieder die Energien von Kindern gespürt, die meisten Menschen beschreiben die Energie des Hauses als recht fröhlich, lediglich die Anwesenheit des großen und kräftigen Mannes lässt die Menschen die Pythian Castle betreten, immer wieder erschaudern.
Das Team der Paranormal Task Force beschloss daraufhin das Gebäude von Pythian Castle genauer unter die Lupe zu nehmen. Am 23. März 2005 um 8 Uhr morgens betrat das Team der Task Force Pythian Castle. Das erste was sie
vernahmen, war das mysteriöse "Hallo", das leise in den Raum schallte. Das Team zog nach einem kurzen Aufenthalt in die Cafeteria des Hauses weiter. Die Ghosthunter schauten sich ungefähr fünf Minuten in der Cafeteria um, ohne etwas Außergewöhnliches zu entdecken.

Bei genauerem untersuchen zeichnet sich plötzlich auf einem der Tische ein Handabdruck ab, der Minuten vorher noch
nicht da gewesen ist. Ein tiefer schwarzer Handabdruck. Das Team beschließt daraufhin diesem interessanten Phänomen weiter auf der Spur zu bleiben und führt eine so genannte "Heat Signature" durch, wo man dank eines Infrarot-Detektors
die Temperatur an einem Objekt ermitteln kann. Ein kaltes Objekt stellt sich dabei schwarz, ein warmes Objekt stellt sich
weiß dar, und ein heißes Objekt, oder eine außergewöhnliche Energie rot. Interessant war hierbei zu sehen, dass sich das besagte Objekt zum größten Teil rot mit schwarzen Umrandungen zeigte. Also eine außergewöhnlich starke Energie, die
sich aber auch zur selben Zeit, sehr kalt anfühlt. Für das Team der Paranormal Task Force war dies der erste Beweis von paranormaler Präsenz im Gebäude.
Beim Gang durch das Gebäude nahm das Team Olivia Myers, eine Kindersensitive und Tochter von Task Force Mitglied
Greg Myers, zu Hilfe. Paranormale Experten vermuten bis heute, dass gerade Kinder empfänglicher für das Paranormale sind als erwachsene Menschen. In einem der zahlreichen Wohnräume vernahm Olivia sofort die Präsenz einer geballten Energie
und das Team bekam die Aufforderung das Haus sofort zu verlassen.

Im vierten Stock des Hauses befindet sich das so genannte Turmzimmer. Den Kindern des Waisenhauses war es unter
Strafe verboten sich dort aufzuhalten. Bei der Untersuchung des Raumes treten wie aus dem nichts seltsame Kinderhandabdrücke auf dem Staub der Fensterbänke auf. Zu erwähnen ist hier, dass bei einer Aufnahmen die kurze Zeit später abgehört wurde, dem Team ein "Ihr Bastarde" entgegen geschleudert wurde. Einige Mitglieder der Untersuchung wurden beim Betreten des Raumes von einem Schwindelgefühl oder Unwohlsein befallen.
Keller und alte Militärquartiere
Die Quartiere und der Keller des Hauses sind wohl der Teil, wo die negativste Energie wahrgenommen wird. Beim Eintreten
in die alten Quartiere spürten die Mitglieder der Task Force sofort, dass sie nicht alleine sind. Von mindestens zwei
Personen soll Anwesenheit verspürt worden sein, wahrscheinlich ehemalige verwundete Soldaten, überall klebte der
Geruch des Todes in der Luft. Für die Mitglieder des Teams eine sehr bedrückende, kaum auszuhaltende Situation.

Nach kurzem Untersuchen brechen die Ghosthunter aufgrund des Wunsches von Judith Myers an diesem Ort ab und
nehmen sich schließlich das Fundament des Hauses vor. Sie betreten den "Orphans Tunnel". Hier herunter sollen Strafgefangene geführt worden sein und Kinder, die besonders hart bestraft werden sollten von den Aufsehern. In den meisten Fällen sind diese Menschen nie wieder zurückgekehrt. Schlimme Dinge sind laut Gerüchten in diesem Tunnel geschehen. Beim Begehen des Tunnels wird mit jedem Stück, das die Ghosthunter untersuchen, eine starke Kälte
vernommen, schließlich finden sie auf dem Boden das Haarband eines kleinen Mädchens.

Der Beweis dafür, dass hier wirklich Kinder in den Tunnel geführt worden sind. Klopfgeräusche werden plötzlich vernommen. Das Team untersucht die Rohre auf fließendes Wasser, erkennt aber schnell, dass die Rohre offen sind und Wasser ausgeschlossen werden kann. Auf die Frage von Greg Myers, ob jemand anwesend ist, werden immer wieder die selben Klopfzeichen gesendet. In einer schnell ausgewerteten EVP wird das Schreien eines Mannes aufgezeichnet, der sehr
wütend über das Erscheinen der Ghosthunter zu sein scheint.

Der Geist scheint sich der Gruppe auf diese Art und Weise verständlich machen zu wollen. Mit rhythmischen Klopfzeichen machen die Ghosthunter eine Art Sprache mit dem Geist aus. Mit erstaunen und etwas entsetzen stellen die Ghosthunter fest, dass es sich bei dem Mann um den selben handelt, der ihnen bereits im Haupthaus zu schaffen machte. Es ist ein ehemaliger Aufseher, der hier wahrscheinlich die Waisenhauskinder ermordet hat. Auf die Frage der Morde an den Kindern
wird ein eindeutiges "Ja" vernommen. Zum Schluss nimmt die Wärmebildkamera am Ende des Ganges einen großen
schwarzen Schatten mit menschlicher Gestalt auf, der sich eindeutig auf die Ghosthunter zu bewegt, genau so wie er
vorher von den Sensitiven beschrieben worden war.
Leider versagte aus unerklärlichen Gründen in diesem Moment die Kamera.

©
2008 / ~DaVinci~ - www.geisternet.com
________________________________________________________________________________
|