CHILDREN OF THE GRAVE

Zombie Road

Einer der wohl mysteriösesten und unheimlichsten Orte in den USA ist sicherlich die berühmte "ZOMBIE ROAD " oder auch
"Der Fluss des Todes" wie der Meramec-River gerne von den Einheimischen genannt wird. An wenigen Plätzen dieser Welt
wird von einer so starken Energie berichtet, wie es Zombie Road von sich behaupten darf. Über Tag ein unscheinbares
Stück Land, über das als Touristen-Attraktion eine kleine Miniatur-Eisenbahn fährt. Keiner dieser Menschen würde beim Anblick des Tages vermuten, dass sobald die Sonne hier untergeht, dieser Ort mehr als nur gespenstisch wird.
Zombie Road darf von sich behaupten einer der unheimlichsten Plätze dieser Erde zu sein. Die Ereignisse, die sich an der Zombie Road abspielen, wirken wie aus einem Hollywood Film. Jedoch ist Zombie Road kein Movie,
Zombie Road ist die düstere Realität.

Zombie Road

 

Hunderte von Augenzeugen berichten hier immer wieder über die gleichen mysteriösen Phänomene. In den Tiefen der menschlichen Seele ist meistens die größte Angst, das was man nicht wirklich greifen und einsehen kann, das was man mit keiner Wissenschaft dieser Welt erklären kann. Derjenige, der Zombie Road am eigenen Leib erfahren hat, wird diese Angst beim Namen nennen können. Über diesen Orten erzählt man sich sehr viele Legenden, einige wurden sicher im Laufe der
Jahre dazu erfunden. Aber im Kern der Geschichte scheint mehr Wahrheit zu stecken,
als viele Menschen wahrhaben wollen.

 

Zombie Road

Eine Legende ist diese hier: Gegen Ende des 19.Jahrhunderts begann die amerikanische Regierung ihre Eisenbahnlinie in
dieses Gebiet zu verlegen. Sicherlich ist es bekannt, dass die Eisenbahnlinie in den USA meistens von ausländischen
Arbeitern, überwiegend von Chinesen, bearbeitet wurde. Unter ärmsten Verhältnissen mussten diese Gastarbeiter sich ihr tägliches Brot verdienen, bis zu 250.000 Menschen starben an den Folgen von schweren Unfällen oder einfach
nur an Hunger. Die Menschen erzählen sich die Geschichten, dass die toten Arbeiter an diesen Ort gebunden sind und sich Nachts aus ihren Gräbern erheben und durch das Gebiet von Zombie Road wandeln. Einwohner aus dem Gebiet sagen noch heute, dass der Tod an dieser Stelle keine Gnade zu kennen scheint.

 

Zombie Road

Gespenstische Lichter, Schatten und Silhouetten von menschlichen Gestalten werden des Nachts gesehen. In manchen
Fällen ist sogar das Auftreten seltsamer Musik berichtet worden. Musik aus den guten alten Zeiten des Swing und des Jazz. In einem Fall machte das Team eine so genannte "White Noise" Aufnahme, beim Abhören wurde ganz deutlich festgestellt, dass eine seltsame und sehr alte Musik aus eben genau jenen Zeiten zu hören ist. Es war als würde der Jazz der alten Zeit wieder lebendig werden. Das Team der Paranormal Task Force und die Missouri Paranormal Research haben sich mit diesem Phänomen in den Jahren 2005 und 2006 in ausgedehnten Untersuchungen beschäftigt. Die Fotos und EVPs, die an diesem
Ort entstanden sind, scheinen von einzigartiger Qualität zu sein und ermöglichen der paranormalen Gemeinde weltweit neue und ungeahnte Möglichkeiten.

 

Die zweite Legende von Zombie Road berichtet von einem geflohenen Patienten einer nahe liegenden Nervenheilanstalt, dessen Spitzname "Zombie" gewesen sein soll. Er floh eines Nachts in seiner Anstaltskleidung, in Richtung der Straße und
des Waldes. Der Mann wurde nie wieder gesehen, am nächsten Morgen fand man lediglich noch seine blutgetränkte
Kleidung auf der Straße. Zombie Road wurde aus diesem Grund nach dem entflohenen Patienten benannt. Eine andere Geschichte erzählt, dass Zombie Road seinen Namen erhielt, weil die Straße in den 70er Jahren eine Art Partymeile für Jugendliche war, zu einer Zeit wo Drogen und Zombie-Filme in waren.

 

Die Fakten zu Zombie Road

Die Zombie Road ist eine ca. zwei Meilen lange Straße oder besser gesagt ein Pfad, der durch das Gebiet eines kleinen
Tales und eines Flusses mit dem Namen Meramec durch Missouri führt, wessen Ursprung, wie man vielleicht schon hört, indianisch ist. Die Straße ist von großen Eichen bewachsen und am Ende reiht sich der neu eingeweihte "Al Foster" Weg ein. Der Pfad wurde wie eben schon erwähnt bereits seit Hunderten von Jahren von den Indianern benutzt, weil er sich durch
die felsige Landschaft bis hin zum Meramec zieht. Es wird vermutet, dass dieser Pfad als Reiseweg genutzt wurde,
oder aber auch als Ort an dem Feuerstein abgebaut und Waffen oder Werkzeuge und Nahrungsmittel transportiert wurden.

 

 

Im frühen 18. Jahrhundert existierte zwischen den beiden Seiten des Meramec ein Fährbetrieb, als dort eine Furt entdeckt wurde, die von Reisenden und Siedlern benutzt wurde. Viele Menschen, vor allem Kinder, sollen bei den Fahrten über das Wasser durch Ertrinken ihr Leben verloren haben. Als einer der ersten Siedler ließ sich am Meramec Ninian Hamilton nieder,
der dort ein kleines Stück Land besetzte und für sich in Anspruch nahm. Nach seinem Tod im Jahre 1856 übernahm
James E. Yeatman prominenter Bürger von St.Louis, Gründer der dortigen Handelsbibliothek und Präsident der Pandelsbank, einen großen Teil des Besitzes von Hamilton.

Zur gleichen Zeit in den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts stellte in diesem Gebiet die Pacific Railroad ihre Eisenbahnlinie
von St.Louis entlang des Meramec fertig. Im Jahre 1876 wurde Della Hamilton, die Ehefrau von Friedensrichter Harry McCullough, in diesem Gebiet tragischerweise von einem Zug erfasst und verunglückte hierbei tödlich. Und von genau
dieser Stelle beginnt bis zum heutigen Tage die Miniatur-Eisenbahn mit den Touristen ihre Fahrt.

Seltsame Dinge geschehen und geschahen im Bereich der Zombie Road, versuchen wir hier an dieser Stelle etwas näher
auf die seltsamen Ereignisse einzugehen. Polizeibeamte, Wildhüter, ehemalige Parkaufseher und nicht zu vergessen zum Schluss die zahlreichen Zivilsten, alle diese Menschen können in diesem Bereich von paranormalen oder auch weniger paranormalen Ereignissen berichten. Von seltsamen Lichterscheinungen über schwarze schemenhafte Gestalten mit menschlichem Aussehen, bis hin zu schwarzen Erscheinungsformen die keinerlei Gestalt annehmen. Auch mysteriöser
weißer Nebel tritt hier immer wieder auf. Die schwarzen Schatten "Shadow People" oder auch Schattenmenschen genannt wurden wie gesagt auch von ortansässigen Gesetzeshütern bemerkt.

Das wohl berühmtesten Foto, das im Waldgebiet von Zombie Road aufgenommen wurde, ist wohl dieses hier:

Das Bild zeigt ein Gruppe von schattenhaften Wesen, die laut Aussage der Ghosthunter bei der Aufnahme nicht zu sehen gewesen sein sollen.


In den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts beginnt die gegenwärtige Geschichte von Zombie Road. In dieser Zeit stand in diesem Gebiet ein Haus, in dem satanische Rituale stattgefunden haben sollen. Noch heute
wird davor gewarnt, sich im Gebiet der Zombie Road alleine, und vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, aufzuhalten. Knochen und Tierkadaver wurden und werden dort immer wieder gefunden. Zeitungsberichte beschreiben sogar, dass dort Menschen geopfert wurden, von einer Frau, der die Gedärme aus dem Leib geschnitten worden, und von einem Baby,
dessen Leiche zerteilt wurde wird immer wieder in den Geschichten der Menschen erzählt. Diese Geschichten konnten allerdings niemals tatsächlich bewiesen werden. Auch heute noch hört man immer wieder von Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen in dieses Gebiet gegangen sind und nie wieder zurückkehrten.

 

Viele Menschen glauben heute, dass gerade die satanischen Aktivitäten dort dämonische Energien ausgelöst haben könnten. Niemand kann mit Recht behaupten zu wissen, welche Tore man durch dieses Handeln tatsächlich geöffnet hat. Wer das Gebiet von Zombie Road betreten will, sollte stets in einer starken Gruppe und niemals alleine unterwegs sein.
Ein ehemaliger Polizeibeamter, der früher oft in diesem Gebiet beruflich unterwegs war, sprach ebenfalls von Menschen,
die hier umgebracht worden sind, und von Tierkadavern die überall verstreut liegen. Als der Beamte gefragt wurde,
was ein Mensch brauchen oder mit sich führen sollte, wenn er Zombie Road betritt antwortete er folgendes:

Schuss- und stichsichere Westen, große Waffen, und viel Glück.

In den 60er und 70er Jahren kam es hier zu vielen mysteriösen Todesfällen. Morde sowie Selbstmorde sollen hier stattgefunden haben. In den 60er Jahren schlenderte ein Paar, das sich bereits in den späten Teenagertagen befand,
über Zombie Road. Neugierig schauten sie von einem hohen Punkt auf die Straße hinunter, als der Mann plötzlich seinen Stand verlor. Er stürzte und fiel mit dem Gesicht nach vorne, in den spitzen und gabelig aussehenden Ast eines Baumes.
Sein Gesicht und seine Kopfhaut sollen dort hängen geblieben sein, während der Rest seines Körpers nach unten auf die Straße fiel. Seine Partnerin schwor, dass sie gesehen habe, wie der Mann von einer angeblich dunkel wirkenden
menschlichen Gestalt geschubst worden sein soll.

An dieser Stelle soll es aber noch weitere Todesfälle gegeben haben, angeblich einen Jungen, der dort stürzte und sich das Genick brach. Vor lauter Entsetzen sollen seine Freunde schreiend fort gelaufen sein und die Leiche sich selber überlassen haben, so dass der Junge erst Wochen später gefunden werden konnte.

In den 70er Jahren sind hier zwei Teenager von einem heranfahrenden Zug überrollt worden. Einige der Einwohner sind
damals als Suchtrupp eingesetzt worden, um die abgetrennten Körperteile zu finden. In den früher 70er Jahren stolperte
ein Jäger über ein Auto, dessen Motor noch lief. Bei genauerem Betrachten entdeckte er einen Mann, der zusammengesackt hinter seinem Lenkrad hing, er hatte die Abgase ins Innere seines Wagens geleitet. Ebenfalls in den 70er Jahren wurde wie schon erwähnt dieser Ort als Partymeile von Teenagern benutzt. Viele der Teenager machten sich einen Spaß daraus bestimmte Klebstoffe oder Sprays einzuatmen, was mindestens bei einem der Jugendlichen zum Tod führte.
Gerüchten zufolge soll es hier jedoch noch viele weitere Todesopfer durch Drogenmissbrauch gegeben haben.

Viele der so genannten Partykids wurden nie wieder gesehen, wie viele hier jedoch wirklich verstarben, lässt sich nur grob schätzen. Viele der besagten Legenden werden heute dem hohen Drogenkonsum an diesem Ort zugeschrieben.

In den 90er Jahren wurde hier eine Mutter mit ihrem 5 Jahre alten Kind, die gerade eine Brücke überqueren wollten,
von einem Zug erfasst. Die Mutter starb bei diesem Vorfall, ihre letzte Handlung war es, ihr Kind von der Brücke zu stoßen,
in der Hoffnung, das wenigstens das Kind überleben würde. Der Lokführer konnte den Zug stoppen und so zumindest das kleine Kind retten. Andere Geschichten erzählen, dass sich am Ende der Straße ein Holzhütte befinden soll, in der immer wieder eine alte Frau mit einer Pistole erscheint, die Besucher anschreit und vertreibt, als ob sie die Menschen warnen wolle. Oder auch von einem Kolonisten wird erzählt, der eines Abends seine Frau in einem Pokerspiel verloren hatte.

Aus lauter Frust ging der Mann nach Hause und erhängte sich in seiner Hütte. In der Zeit der Prohibition sollen in einer nahe gelegenen Stadt viele namhafte Gangster ihre Sommerhäuser gehabt haben. Feinde ihrer Sache wurden scheinbar an den "River of Death" gebracht und wurden nie wieder gesehen. Also darf man am Meramec River mit einigen Todesfällen durch Gewalteinwirkung rechnen.

Was die Ghosthunter angeht, so waren am meisten vom Erfolg die beiden hier bereits erwähnten Gruppen verwöhnt. Sie waren mit modernsten Geräten wie Wärmebildkameras oder Lasersuchgeräten ausgestattet. Mit diesen Geräten gelang es ihnen, zwischen den riesigen Eichen jene schwarzen Figuren festzuhalten, die wir auf den Fotos gesehen haben. Möglicherweise sind bei den Fotos die um das Leben gekommen Kinder zu sehen, oder auch die Opfer satanischer Rituale.

Vielleicht sind es aber auch einfach die anderen verunglückten Menschen, es wird sogar darüber spekuliert, ob jene Bilder vielleicht tote Indianer darstellen, die sich früher in diesem Gebiet aufgehalten haben. Greg Myers erzählte, als die Ghosthunter das erste mal das Gebiet von Zombie Road betraten, dort eine schwarze menschlich wirkende Gestalt durch
die Bäume huschen gesehen zu haben, die sich schließlich schnell auf die Straße zu bewegte und dort plötzlich verschwand.

Auf Fotos erschienen immer wieder in den Sand und in Holz geritzte Botschaften wie "The Death People are alive" oder
"You know too much" ins deutsche übersetzt soviel wie "Die Toten sind am Leben" oder "Ihr wisst zuviel". Bis heute lässt
sich nicht klären, ob dieses das Werk von Satanisten ist, oder ob die Geister von Zombie Road sich wirklich den lebenden mitteilen wollen. Greg Myers erzählte in einem Interview, dass sie immer wieder seltsame Stimmen vernahmen und teilweise sogar die Berührungen der Geister spüren konnten.

An manchen Stellen wurde ihnen sogar der Boden unter den Füßen weggetreten, so dass sie den Stand verloren.
Mindestens ein Mitglied der Gruppe soll beim Überqueren der Brücke den Geschmack von Blut im Mund verspürt haben. Vermutet wird, dass die Sichtung des Schattens die sie dort vernommen haben, der Geist eines Mannes ist,
der dort ebenfalls in den 70er Jahren von einem Zug erfasst wurde. Am Ende seines Interviews wurde übrigens
jener Polizist der im Laufe dieses Berichtes erwähnt wird, mit den Worten zitiert:"

Haben Sie Angst? Nein...?

Wenn Sie Zombie Road erlebt haben, werden sie Angst haben!

An dieser Stelle endet die Geschichte der Kinder aus dem Grab, die Geschichten von frequentierten Friedhöfen und Waisenhäusern, und natürlich der legendären Zombie Road.

 

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Zombie Road