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Hier
beginnt eine Geschichte, wie es sie kein zweites Mal geben kann. Alle
Handlungen und Erzählungen beruhen auf einer wahren Begebenheit
und sind eidesstattlich festgehalten.

Die
berühmte Dibbuk-Box
In
der Geschichte des Ebays hat niemals zuvor etwas soviel Resonanz nach
sich gezogen, wie das Dibbuk - Schränkchen, *ebenfalls richtige
Schreibweise aus dem jüdischen Dybuk* doch wollen wir an der Stelle
beginnen als das Dibbuk - Weinschränkchen auf seinen ersten Käufer
gestoßen ist.
Der Kauf des Dibbuk - Weinschränkchens
Im
Sept. 2001 in Portland/Oregon fand ein Nachlassverkauf statt.
Kevin
sah ein wunderschönes Weinschränkchen, das er sein Eigen
nennen wollte, also schloss er sich mit der Enkelin, die den Nachlassverkauf
führte, zusammen, um einen guten Preis für dieses Weinschränkchen
zu erzielen. Als er letztendlich im Besitz des Weinschränkchens
war, sagte ihm die Enkelin, dass er nun im Besitz des Dibbuk - Kastens
sei. Kevin fragte, was denn ein Dibbuk sei, doch darauf wusste die
Enkelin nichts zu sagen. Im Laufe des Gespräches erzählte
die Enkelin, dass sie als Kind den Kasten niemals öffnen durfte
und als sie ihre Großmutter (die im Alter von 103 starb) fragte,
was denn in dem Schränkchen sei, spuckte die Großmutter
3 mal durch die Finger und sagte: "Ein Dibbuk und ein Kesselim,
aber du darfst ihn niemals öffnen."
Eigentlich
war es der Wunsch der Großmutter, zusammen mit dem Weinschränkchen
beerdigt zu werden, doch dies verstößt gegen die Regeln
eines orthodoxen jüdischen Begräbnisses. Das Weinschränkchen
war mit einer Schiffstruhe und einem Nähkästchen das Einzige,
was ihre Großmutter mitgebracht hatte, als sie in die Staaten
einwanderte. Sie war die Einzige ihrer Familie, deren Flucht aus einem
deutschen Konzentrationslager gelungen war, sie verlor ihre Eltern,
Brüder, eine Schwester, ihren Ehemann, zwei Söhne und eine
Tochter.
Kevin
bekam es mit dem Gewissen zu tun und wollte das Weinschränkchen
nicht annehmen, doch die Enkelin wurde sehr forsch und beharrlich
und bestand mit Nachdruck darauf, dass er das Schränkchen mitnehmen
möge. Er
nahm sein erworbenes Stück und brachte es in sein Antiquitätengeschäft.
Es gefiel ihm gut und er wollte es gerne an seine Mutter weitergeben,
da diese bald Geburtstag hatte. Er wollte das hübsche Weinschränkchen
noch etwas aufarbeiten bevor es in ihre Hände übergehen
sollte. So verweilte das Weinschränkchen erst einmal in der Werkstatt.
Und hier beginnt nun die eigentliche Geschichte.
Mysteriöse
Ereignisse in der Werkstatt
Das erste seltsame Geschehnis trug sich zu, als Kevin wegen Besorgungen,
die er zu erledigen hatte, den Laden verließ und seine Angestellte
allein in seinem Geschäft zurück blieb. Diese rief nach kurzer
Zeit an und sagte aus, dass wohl Einbrecher im Laden seien und dass
sie nicht nach draußen käme, weil sämtliche Türen
zugesperrt seien. Kevin lief zurück in sein Geschäft und fand
seine Angestellte voller Angst zusammengekauert, weinend unter einem
Tisch sitzen. Die Türen waren tatsächlich allesamt versperrt
und auf dem Weg zur Werkstatt nahm er einen üblen Geruch von Katzenurin
(Ammoniak) wahr. Unten in der Werkstatt selbst waren sämtliche
Beleuchtungen ausgefallen, die Birnen waren in ihren Fassungen geplatzt
und die Neonröhren lagen zerbrochen auf dem Boden, doch niemand
war unten in der Werkstatt zu finden.
Kevin
ging zurück in den Verkaufsraum, um seine Angestellte auf den Vorfall
anzusprechen, doch diese war verschwunden. Sie kam nie wieder zurück
und das, obwohl sie schon über 2 Jahre für ihn gearbeitet
hatte. Ebenfalls wollte sie nie über das, was sich an jenem Tage
zutrug, sprechen. Es wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben,
was sie an jenem Tage im Laden erlebt hatte. Der Geburtstag seiner Mutter
stand bevor und Kevin wollte das Weinschränkchen noch etwas aufarbeiten,
also öffnete er das Weinschränkchen. Im Inneren des Schränkchens
fand er mehrere diverse Gegenstände vor, darunter waren:

2 US-Weizenpennys
von 1925 & 1928, 2
gebundene Haarlocken (Blond & Schwarzbraun),
ein
goldener Weinkelch, ein schwarzer gusseiserner Kerzenhalter,
getrocknete
Rosenblätter und
und eine
auf hebräisch beschriftete, gravierte,
vergoldete Granitstatue
(laut Aussage bedeutet die Schrift "Shalom")
Nachdem
Kevin nun das Dibbuk - Weinschränkchen geöffnet hatte, entschloss
er sich, diesen nun doch nicht aufzuarbeiten, sondern lediglich mit
etwas Zitronenöl einzureiben und bei dieser Arbeit entdeckte
er auf der rückseitigen Wand des Dibbuk - Weinschränkchens
eine hebräische Inschrift.
Die
hebräische Inschrift auf der Rückseite scheint ein jüdisches
Gebet zu sein:

"Hören
Sie O Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr ist eins.
Gesegnet sei der Name seines geehrten Königreichs."
Am
31. Oktober 2001 wollte Kevin mit seiner Mutter nachträglich
zu ihrem Geburtstag essen gehen, zuvor jedoch wollte er ihr das Weinschränkchen
zeigen, das er ihr als Geschenk machen wollte. Er ließ sie kurz
alleine, da das Telefon klingelte. Kurze Zeit darauf kam ein Angestellter
und teilte Kevin mit, er müsse sein Telefonat unterbrechen, denn
mit seiner Mutter würde etwas nicht stimmen.
Als
Kevin in die Werkstatt ging, saß die Mutter weinend neben dem
Weinschränkchen. Sofort wurde der Notarztwagen gerufen, der die
Mutter dann ins nächstgelegene Krankenhaus transportierte. In
der Klinik wurde festgestellt, dass Kevins Mutter einen Schlaganfall
erlitten hatte. Aufgrund des Schlaganfalles konnte sie nicht mehr
sprechen und musste sich ihrem Sohn schriftlich mitteilen. Am darauffolgenden
Tag fragte Kevin, wie es nun der Mutter ginge, darauf schrieb diese
auf einen Zettel: "KEIN GESCHENK!" Kevin dachte, sie hätte
durch den Schlaganfall vergessen, dass er für sie das schicke
Weinschränkchen hatte und meinte noch zu ihr, er habe doch ein
Geschenk für sie. Daraufhin schrieb sie erneut auf einen Zettel:
"HASSE GESCHENK!" Er versprach ihr ein anderes Geschenk
zu machen, welches ihr wohl besser gefallen würde, wenn sie doch
nur schnell genesen würde.
Bis
zu diesem Zeitpunkt verschwendete Kevin keinen einzigen Gedanken daran,
dass die mysteriösen Ereignisse der letzten Wochen etwas mit
dem Weinschränkchen zu tun haben könnten.
Um
Platz in seiner Werkstatt zu machen und das Weinschränkchen nicht
sinnlos verstauben zu lassen, gab Kevin das Schränkchen an seine
Schwester weiter. Diese wiederum gab ihm das Weinschränkchen
nach einer Woche zurück und beklagte sich, dass sie die Türen
in ihrem Haus nicht mehr schließen könne und diese sich
immer von alleine wieder öffneten. Daraufhin gab er das Weinschränkchen
an seinen Bruder und dessen Frau weiter. Sie behielten das Weinschränkchen
nur drei Tage und beklagten sich, dass von dem Weinschränkchen
ein unangenehmer Geruch von Ammoniak ausgeht und gaben es zurück.
Also
gab Kevin das Weinschränkchen an seine Freundin weiter, die es
jedoch nach 2 Tagen zurück gab und darum bat, dass Kevin das
Weinschränkchen doch bitte verkaufen solle, was er noch am selbigen
Tag tat. Er verkaufte das Weinschränkchen an ein Paar mittleren
Alters. Nach 3 Tagen fand er das Weinschränkchen vor seiner Ladentür,
mit einer Notiz daran, worauf stand: " Dieses Schränkchen
hat eine schlechte, dunkle Energie! " Also beschloss er, das
Weinschränkchen bei sich zuhause aufzustellen.
Seltsame
wiederkehrende Alpträume
Von
dem Tag an, als Kevin das Weinschränkchen mit nach Hause nahm,
begann er einen wiederkehrenden Alptraum zu haben. Jedes Mal, wenn
er den fürchterlichen Traum hatte, passierte folgendes:
Er befand
sich mit einem Freund, den er gut kannte, auf einem Spaziergang. Dann
schaute er dieser Person in die Augen und erschrak vor dem Anblick:
er erblickte etwas Grausames, Dämonisches. An dieser Stelle seines
Traumes verwandelte sich die Person in etwas, was man nur als die
grausigste, dämonischste Hexe beschreiben kann, die man sich
vorstellen konnte.

Diese
Gestalt begann immer fürchterlich auf ihn einzuprügeln und
wenn er nachts schweißgebadet von diesen Träumen erwachte,
suchte er nach den Spuren des Kampfes mit dem alten Weib. Diese Alpträume
hatte er niemals auf das Weinschränkchen bezogen und hätte
damals nie daran gedacht, dass er es einmal tun würde!
Es trug
sich zu, dass eines Tages Kevins Schwester und sein Bruder nebst Frau
über Nacht zu Besuch kamen. Am nächsten Tag beklagte sich
Kevins Schwester, dass sie einen Alptraum hatte, der ihr bekannt vorkam,
und schilderte diesen. Kevins Bruder und seine Frau bekamen Gänsehaut
bei der Schilderung des Traumes, denn sie hatten just denselben Traum
gehabt! Daraufhin rief Kevin seine Freundin an und fragte sie, ob
sie einen Alptraum hatte und schilderte ihr diesen. Sie bejahte den
Traum und Kevin fragte sie, ob sie diesen Traum hatte, als das Weinschränkchen
bei ihr war, sie antwortet mit: "Ja, es war genau in dieser Nacht!
Wie kannst du das wissen?"
Kurz
nach diesen gemeinsamen Erfahrungen innerhalb seiner Familie überstürzten
sich die Ereignisse.
Paranormale
Aktivitäten im Haus
Kevin
nahm des öfteren aus dem Augenwinkel schwarze Schatten wahr,
nicht nur er bemerkte diese, sondern auch Bekannte die zu Besuch waren.
Daraufhin
nahm Kevin das Weinschränkchen und stellte es draußen in
den Schuppen. Als er abends zu Bett ging, ertönte der Feueralarm
aus seinem Schuppen, als er hinüberlief, um nachzuschauen, war
kein Rauch zu sehen, dafür kroch im der Gestank von Katzenurin
(Ammoniak) wieder in die Nase. Als er zurück ins Haus lief, stank
es dort ebenfalls nach Katzenurin (Ammoniak). Daraufhin holte Kevin
das Weinschränkchen wieder ins Haus und forschte im Internet
über das Dibbuk - Weinschränkchen. Er schlief über
seinen Forschungen ein und erwachte um 4:30 Uhr mit dem Geruch von
Jasminblüten in der Nase auf und sah gerade noch einen unheimlichen
Schatten die Treppe hinunterhuschen.

Kevin
beschloss, das Weinschränkchen sofort zu vernichten, klein zu
hacken oder es gar zu verbrennen, doch er dachte sich, dass wohl eine
noch größere Macht in diesem Weinschränkchen sein
könnte, die ihm womöglich noch größeren Schaden
zufügen konnte, wenn er versuchen würde, es zu zerstören.
Daher kam Kevin auf die Idee, das Weinschränkchen bei ebay zu
verkaufen, da er wusste, dass solche Kuriositäten durchaus gefragt
sind!
Hier der Auszug aus dem ebay-Eintrag von Kevin:
~*~
Wenn
Sie so jemand sind:
Bitte kaufen Sie dieses Weinschränkchen! Und tun sie damit was
immer Sie wollen!!!
Helfen Sie mir!!!!
Ich biete dieses Schränkchen hier zu keinem Minimalpreis an,
aber ich komme Ihnen gern entgegen und wir können uns sicherlich
auf einen Kaufpreis einigen.
Und ein weiteres Ereignis:
An dem gleichen Tag, als meine Mutter ihren Schlaganfall erlitt, wurde
mir mein Mietvertrag meines Ladens fristlos gekündigt!
Die Maße des Weinschränkchens sind: 12,5" x 7,5"
x 16,25"
Alle Utensilien, die sich bei meinem Erwerb in dem Schränkchen
befanden, sind Verkaufsgegenstand und werden mit dem Schränkchen
geliefert.
Am 12. Juni 2003 um 02:15:30 fügte der Verkäufer
die folgende Information hinzu:
Ich weiß nicht, wie ich auf die zahlreichen Anfragen auf E-Mails
bezüglich dieses Gegenstandes antworten soll. Darum gebe ich
hier die Antworten auf die meisten aktuellen Fragen.
1. Nein, ich bin nicht religiös.
2. Nein, ich möchte an keiner Art von Exorzismus- oder
Fallstudien-
oder Photositzungen in meinem Hause teilnehmen.
3. Nein, ich verkaufe nicht einige der einzelnen Stücke,
die ursprünglich aus den anderen Stücken und dem Kabinett
getrennt gefunden wurden.
4. Ich spreche kein Hebräisch, noch weiß ich, was
das Wort "Kesselim" bedeutet. Mir ist nicht mal bewusst,
dass es ein hebräisches Wort ist.
5. Am Ende der Auktion habe ich aus zwei Gründen Kontakt
mit dem Käufer aufgenommen:
Erstens:Ich wollte mich vergewissern, dass der Käufer ein ernsthafter
Erwachsener ist, der mit den eventuellen mysteriösen Begebenheiten
dieses Schränkchens umgehen kann
Zweitens: Ich wollte dem zukünftigen Besitzer keine weiteren
Details der Umstände, welche diese Box umgeben und auch zukünftig
auf eventuelle Rückfragen, keine Antworten, mehr geben.
6. Allen von Ihnen, die angeboten haben, für mich oder
die Box zu beten, möchte ich mitteilen, dass, obwohl ich nicht
religiös bin, ich dieses Angebot gerne annehme und es nicht ausschließe,
meine Meinung gegebenenfalls zu ändern - wie immer ihre Religion
auch sei. Danke!
Am
14. Juni 2003 um 05:21 Uhr fügte der Verkäufer die folgende
Information hinzu:
~*~
Hallo
an alle ebay Bieter!
Nein! Nein, ich werde EBAY nicht umgehen oder weitere Geschäfte
extern machen. SELBST WENN ICH EINE HÖHERE SUMME ALS DEN ENDGÜLTIGEN
AUKTIONSPREIS ERHALTEN WÜRDE!!!
Wenn Sie die Auktion gewinnen wollen und tatsächlich über
die Summe verfügen, die einige von Ihnen anbieten, gibt es keinen
Grund Ihr Angebot nicht offen und ehrlich zu platzieren.
Ich bin sicher, dass Sie verstehen, warum ich misstrauisch sein könnte.
Außerdem....
Für alle von euch, die wissen möchten, ob ich noch weitere
ungewöhnliche Erfahrungen gemacht habe: Ich glaubte alles sei
in Ordnung, bis ich am Freitag, den 13. Juni heimkam und die Fische
in meinem Süßwasser-Aquarium fand - alle 10 waren tot.
Ich hoffe immer noch, dass dies alles zufällige Scheiße
ist!
©
2005 / Nicky - www.geisternet.com
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