Das Interwiev

GeisterNet hatte Glück und bekam die tolle Möglichkeit, als wohl bisher einzige deutschsprachige Seite, zum Thema Geister & Jenseits, mit Jason, dem Besitzer der Dibbuk-Box, ein Interview führen zu dürfen. Dieses äußerst interessante Interview möchten wir Ihnen gerne näher bringen. Noch immer ist das Dibbuk-Weinschränkchen ein alltäglicher Bestandteil von Jason und seiner Familie und sie bemühen sich, das Weinschränkchen nicht allzu sehr Einfluss auf ihr Leben nehmen zu lassen. Dennoch fällt das Thema nicht gänzlich unter den Tisch, da das Schränkchen zu wissen scheint, wie es auf sich aufmerksam machen kann.




GeisterNet:

Du hast von der Dibbuk-Box gehört und es hat den Anschein, als wäre es sehr wichtig für dich gewesen, diese Box zu erstehen, um den Leuten zu zeigen, dass es eben nur eine gewöhnliche Box ist! Wenn du heute darüber nachdenkst, war es wirklich der einzige Grund?

Jason:
Das erste Mal habe ich von einem Collegestudenten, der in meinem Museum gearbeitet hat, von diesem
Artefakt - der Dibbuk-Box - erfahren. Sein Zimmergenosse wollte ihm helfen, die Dibbuk-Box zu kaufen und die Kosten zu teilen. Er hat sich dann dennoch dazu entschlossen, die Box nicht zu kaufen, aber erzählte mir während der Arbeit alles darüber. Ich persönlich stand dem Ganzen sehr skeptisch gegenüber.
Die Geschichte dieser Box schien mir sehr kompliziert und es hörte sich so an, als wenn da tatsächlich was dran wäre - aber konnte das wirklich sein? Ich wusste, das ich sie durch meine Ausbildung in antiker Kunst nur mal in die Hände bekommen und untersuchen musste, um festzustellen, ob es sich wirklich um eine Sache aus der Vergangenheit handelt oder nur ein nachgemachtes Etwas ist. Zunächst wirkte es eher für mich, als wenn es sich nur um einen Scherz handelt - bezogen auf das, was ich bisher
darüber gesehen habe.

Die Geschichte war so gruselig und angsteinflößend, dass ich sie meinen Kindern erzählte und auch sie Angst bekamen. Ich sagte ihnen, dass sie sich keine Gedanken über die Box machen müssten, denn sie sei weit weg von unserem Zuhause. Ich bin da eigentlich wie jeder andere auch, denn in meinem Hinterkopf hatte ich natürlich auch den Gedanken, dass es schon unglaublich, ja fantastisch wäre, mit einem Geist Kontakt aufnehmen zu können. Ich wollte diese Box sehen, aber ich habe zunächst abgewartet und erst nach 3 Monaten Wartezeit nach ihr gefragt. Aber da war sie schon weg, und es hieß, der Eigentümer
sei wegen ihr ganz irr geworden.




GeisterNet:
Jetzt bist du der Eigentümer der "Dibbuk-Box". Wie hat sich dein Leben seitdem verändert?

Jason:

Mein Leben hat sich ganz schön verändert. Meine Familie hat herausgefunden, dass ich die Box besitze und meine Frau und Kinder hassen es - so dass ich sie jetzt gut weggepackt habe. Es wird auch nicht mehr darüber geredet….Außer, es passiert etwas Schlechtes, dann diskutieren wir darüber.

Mein Leben hat sich verändert, weil sich jetzt viele Leute melden, die gerne etwas über die Box erfahren möchten - deshalb habe ich eine geheime Telefonnummer, E-Mailadresse und auch sonst sind meine persönlichen Daten nicht für jeden zugänglich. Viele Leute wollten mir befehlen, ihnen die Box zu zeigen und haben mich auch bedroht - und vor solchen Leuten habe ich, ehrlich gesagt, Angst.

Andere Leute, die ich traf, seid z.B. ihr bei Geisternet, oder Rabbis, Kabbala, Priester, Wiccas und andere paranormale Forscher. Ich selbst glaube fest an die Geisterwelt. Ich habe beinahe 2 Jahre damit verbracht, über die "Dibbuk-Box" genaue Forschungen zu betreiben. Nun habe ich sehr viel Erfahrung mit der jüdischen Magie gesammelt, die sich "Kishuf" nennt. Ich habe alles über die Objekte, die ich in der Box fand, gelernt und diese Dinge werden alle in der jüdischen Religion, den hebräischen Briefen und Gebeten und in dem, was die Juden über die Toten und Geister glauben, benutzt. Durch diese Forschung und Erfahrung glaube ich, dass die Dibbuk-Box entstanden ist, um Kishuf, die jüdische Magie, zu machen.
Die Box ist sehr aufwendig bearbeitet und war sehr teuer. Es ist eben ein Einzelstück.




GeisterNet:
Du hast sehr viele Informationen über die Dibbuk-Box auf deiner Website und auch über die vorherigen Eigentümer der Box. Hast du immer noch Kontakt zu ihnen?

Jason:
Es hat mich fast 6 Monate gekostet, den ersten Eigentümer, Kevin, zu finden. Seine Mutter hatte einen Schlaganfall, als sie die Box berührte. Ich spreche mit ihm ungefähr ein Mal im Monat und wir stehen per E-Mail in Kontakt. Sein Leben und die Gesundheit seiner Mutter haben sich nicht verändert. Der Geist ist immer noch bei ihnen. Manchmal rede ich auch mit seiner Mutter - sie ist sehr traurig und wünscht sich, dass ihr Sohn diese Box nie gekauft hätte. Sie ist todkrank und fast blind - sie wünscht sich den Tod.

Der Student, der nach ihm die Box gekauft hat, möchte gerne mit mir reden, aber dann auch wieder nicht. Ich denke, wir werden uns nie treffen - er hat immer noch Nachwehen davon, die Box besessen zu haben.



GeisterNet:
Du hast herausgefunden, das der Dibbuk zwischen dem 9. und 10. November 1938 erstmals aufgetaucht ist. Es war die Nacht, die man heute die "Kristallnacht" nennt. Glaubst du, dass da eine gewisse Verbindung besteht, zwischen der "Kristallnacht" und dem Erscheinen der Dibbuk-Box?

Jason:
Definitiv glaube ich an eine Verbindung der Beiden. Jedes Jahr, wenn diese Nacht näher rückt, passieren komische Dinge mit der Box. Als Kevin die Dibbuk-Box in seinem Geschäft öffnete, zerbrach das ganze Glas. Die Polizei kam und hat alle seine Geschäftsdokumente konfisziert und er hat seinen Antikladen verloren - es sah so aus, als wenn er eine moderne "Kristallnacht" in Portland/Oregon erlebt hatte. Im gleichen Monat, in der selben Nacht (vier Jahre später), hat er wieder sein Geschäft verloren. In seinem Truck wurde Glas zerbrochen und zwar von seinem Partner, der ihn ausgeraubt hatte.


 

GeisterNet:
Was sind deine Gedanken zu dem Dibbuk? Glaubst du, dass es sein könnte, dass nur etwas Böses kommen wollte, um Tod und Zerstörung in unsere Welt zu bringen?

Jason:
Am Anfang hatte ich große Angst und war mir nicht sicher wegen dem Geist in der Box und ich fühlte mich sehr gestresst dadurch. Jetzt habe ich mich beruhigt, bin aber immer noch erstaunt über die Dinge, die ich erfahre, über die, die Havela verletzt haben und die Leute, die wieder einmal das jüdische Volk beleidigen wollen. Die Box passt sich mit ihrer Kraft deinen Ängsten an: Wenn die Angst groß ist, erhöht sich auch die Kraft der Box gegen dich. Bist du gelassen und ruhig, kannst du auch friedlich mit ihr arbeiten. Irgendwie verbindet sich die Box und sein Inhalt mit einem Platz, die nicht von dieser Welt zu sein scheint.

 

 

GeisterNet:
Hast du jemals herausgefunden, was "Kesselim" bedeutet?

Jason:
Ich glaube eher das Wort heißt "Kessemem". Denn denk daran, Kevin hat dieses Wort nur von der Enkelin gehört. Ich habe erst diese Woche durch meine Nachforschungen herausgefunden, das Kessemem Objekte (Steine, Zeichen und Talismänner) sind, die in der jüdischen Magie "Kishuf" benutzt werden.

Die Enkelin erwähnte es bei der Auktion Kevin gegenüber, als sie über die Box ihrer Großmutter erzählte, ohne dass sie selbst die Box je geöffnet hatte. Sie konnte ja gar nicht wissen, was sich darin befindet, da diese fest verschlossen war und sie keinen Schlüssel hatte - nur ihre Großmutter wusste, wie man die Box öffnen konnte.
Trotzdem wusste sie, dass sich Objekte aus der jüdischen Magie "Kishuf" in der Dibbuk-Box befanden.

Hier ist eine Website über meine Nachforschungen:
http://www.usajewish.com

Hier wird gesagt: Verbunden und doch anders ist das Wort "Kessim", welches mehr die Dinge beschreibt, die in der Magie benutzt werden. Also als die "Ältesten aus Moab" nach Balaam gekommen sind, brachten sie "Kessamem" also diverse Talismänner mit.
Jemand der Talismänner benutzt wird übrigens "Kossem".



GeisterNet:
Du bist jetzt schon lange der Besitzer des Dibbuk und hast die Dibbuk-Box an einen geheimen Ort gebracht. Hast du immer noch paranormale Aktivitäten bei dir Zuhause?

Jason:
Ich habe den Rat einiger Rabbis und Wiccas befolgt, die sich darauf geeinigt haben, dass ein Kreis aus Meersalz und trockenem Salbei die Energie einschließen kann, aber diese Dinge können die Energie nicht stoppen oder vernichten. Auch haben mir einige Juden erzählt, ich solle ein religiöses Buch namens "Sefer" aufstellen, das dann die Geister einschließt und den Besitzer beschützt. Ich habe dieses getan und es ist besser geworden - aber die Träume und Ereignisse, die an diese Box geknüpft sind, geschehen immer noch.

 

GeisterNet:
Hast du jemals ein Medium im Zusammenhang mit der Dibbuk-Box konsultiert?

Jason:
Nein, ich bin noch nicht zu einem Medium gegangen, obwohl mir viele ihre Hilfe angeboten haben. Ich sollte ihnen nur die Box zuschicken. Aber mir ist gesagt worden, dass ich die Box nicht weitergeben soll. Einmal hätte ich es beinahe getan, dann kam plötzlich ein fürchterlicher Sturm und Gewitter in unsere Gegend. Es hat hier ganze 5 Tage lang gewütet. Das war ganz schön gruselig und die Gegend, in die ich die Box schicken sollte, wurde von 3 Hurricans und zahlreichen Überflutungen heimgesucht. Das war der Moment, in dem ich beschloss, die Dibbuk-Box niemals herauszugeben.

 

GeisterNet:
Deine Geschichte und die der Dibbuk-Box wird verfilmt und soll 2006 in die amerikanischen Kinos kommen. Was wird uns erwarten?

Jason:
Ehrlich gesagt wird das Drehbuch erst jetzt von Moira Buffini aus London geschrieben. Es wird mindestens noch 8 Monate dauern, dann muss das Drehbuch noch editiert werden, so dass ich glaube, dass mit der Produktion des Filmes erst in frühestens einem Jahr begonnen werden kann. Sicher dauert es noch länger, da es ja eine wahre Geschichte ist und kein Buch und nur auf Informationen aus meinen persönlichen Erzählungen und Briefen basiert.

 

GeisterNet:
Wenn du die Zeit zurückdrehen könntest, würdest du versuchen, die Dibbuk-Box
noch einmal zu bekommen?

Jason:
Würde ich in die Vergangenheit zurückgehen und die Box nicht haben wollen - ja, das würde ich gerne. Auch wenn ich geistig sehr gewachsen bin, sie hat mich sehr viel meiner kostbaren Zeit gekostet. Andererseits, wenn ich richtig darüber nachdenke, würde ich die Box doch wieder nehmen. Irgendwie sieht es so aus, als wenn es so gedacht war, dass ich die Box beschütze und dass ich ihre Fragen, durch meine Erfahrung, beantworte. Da ich sie besitze, werde ich wohl noch sehr vieles erfahren. Ich glaube nicht, dass ich sie jemals jemandem anderen geben würde.


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Resümee des Dibbuk-Weinschränkchens

Es ist nicht zu leugnen, dass dieses Weinschränkchen dazu genutzt wurde, "etwas" festzuhalten, doch ob es sich hierbei wirklich um einen Dibbuk handelt, ist nur spekulativ.

Auch, wenn viele Leser die Verbindungen, die sich hier letzten Endes aufgetan haben, nicht wirklich nachvollziehen können, so ist es dennoch eine interessante Überlegung wert, ob tatsächlich durch unsachgemäße Handhabung okkulter Rituale, Hitler und seine Gefolgschaft von einer Macht ergriffen wurde, die man als solches nicht wirklich begreifen kann und die letztendlich schon seit Jahrhunderten ihr Unwesen hier auf Erden betreibt, um das Böse in das menschliche Herz zu verpflanzen, damit dieses anschließend Krieg und Verderben über die Menschheit bringen kann. Zuletzt ist nur noch anzumerken, dass jeder sich seine eigenen Gedanken zu der Geschichte des Dibbuk-Weinschränkchens machen sollte und auch hier seine, für sich persönliche, eigene Wahrheit finden wird.

 

Danksagung!

An dieser Stelle möchte sich GeisterNet ganz herzlich bei Jason und seiner Familie für diese aufregende Geschichte bedanken! Es zeigt uns, dass es eine Welt des Paranormalen gibt und zeigt uns, was es heißt, wenn man im Besitz von etwas ist, dessen Macht es nötig macht, es unter Beschluss zu halten. Es ist eine Lebensaufgabe und wir möchten Jason und seiner Familie weiterhin viel Kraft wünschen, damit sie der Aufgabe gewachsen bleiben und ihnen all unsere besten Wünsche für ihren weiteren Lebensweg zukommen lassen!

 

Dibbuk-Box goes Hollywood

Die Geschichte der Dibbuk-Box wird in kürze verfilmt!

Sami Raimi
Regisseur ist Sam Raimi, geb. 23.10.1959

Bekannte Filme:

Spiderman; The Gift; Armee der Finsterniss; Tanz der Teufel


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Somit ist jeder interessierter Leser herzlich dazu eingeladen, mitzudiskutieren!



 


 

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