Das Entity Phänomen

Der Entity Fall (Entity, zu Deutsch: Wesen) ist möglicherweise eines der populärsten Fälle in der Geschichte der Parapsychologie und liefert ein perfektes Beispiel für einen Angriff
durch eine unsichtbare, negative Wesenheit.

Hier einen Auszug aus einem Interview mit Dr. Gaynor zu dem Fall Carla Moran,
dass er vor einigen Jahren dem Omni Magazin gab:

 

Interview mit Dr. Kerry Gaynor

Es war das Jahr 1974, als Dr. Gaynor mit seinem Kollegen Dr. Barry Taff den Spuk in Culver City Kalifornien untersuchte. Dabei wurden sie von Dr. Thelma Moss (Vorsitzende der UCLA - University of California, Los Angeles Parapsychologie) unterstützt. Jedoch machten Dr. Gaynor und Dr.Taff die meisten Untersuchungen alleine.
*Anmerkung: Dr. Thelma Moss verstarb am 1. Februar 1997*

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Dr. Thelma Moss

Dr. Gaynor und sein Kollege Dr. Taff trafen das erste Mal rein zufällig in der Bücherei auf Carla Moran, die ein Gespräch mitverfolgte, das Dr. Gaynor und Dr. Taff über diverse Arten von
Begleiterscheinungen bei Phänomenen hielten.


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In der Buchhandlung (Filmausschnitt)


Dr. Gaynor und sein Kollege machten einen Termin mit Frau Moran aus, um ihren Fall zu besprechen. Dr. Gaynor sagte: "Das erste mal als wir Frau Moran besuchten, hielten wir ein zweistündiges Interview, jedoch bemerkte ich dass Frau Moran etwas zurückhielt. Ich lies nicht locker bis Frau Moran letztendlich nachgab und mir ihr erlebtes Preisgab: Sie teilte mir und Dr. Taff mit, das sie von einem Geist vergewaltigt und geschlagen wurde!

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Ein Besuch der Parapsychologen (Filmausschnitt)

Wir lachten, als wir ihr Haus verließen und ich dachte noch, sie sei vielleicht nicht ganz bei Sinnen, jedoch rief mich Frau Moran einige Tage später wieder an und teilte mir mit, dass einige Personen bei ihr eine Erscheinung gesehen hatten. Und das war es, wonach wir suchten. Ich bin Wissenschaftler und ich widme mich keinem Fall, wenn es keine Zeugen dafür gibt. Die Geschichte von Carla Moran konnte ich nicht abschlagen, denn sie war es Wert dokumentiert zu werden.

Der Entity Fall sollte eines der berühmtesten Fälle in der Parapsychologischen Geschichte werden, denn er wurde genauestens Dokumentiert. 1983 entstand der Film: "The Entity" (in der Hauptrolle mit Barbara Hershey), der sich frei nach den Aufzeichnungen hielt! Dr. Gaynor und Dr. Taff fungierten in diesem Film als technische Berater.


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Video Cover zum Film

Der Entity Fall wurde schnell Weltweit bekannt. Noch heute erzählt man sich davon. "Sightings", eine ganz bekannte Sendung in den USA hat einen interessanten Film dazu gedreht, den man sich noch heute auf Video kaufen kann. Das zweite Mal, als Dr. Gaynor und Dr. Taff in das Entity Haus zurückkehrten, geschahen sehr merkwürdige Dinge. Obgleich sie nie die Wesenheit zu sehen bekamen, so wurden sie dennoch Zeugen von visuellen Phänomenen.


"Wir sahen kleine Lichter in Form von Punkten", erzählt Dr. Gaynor, "Sie waren sehr schnell, und wir versuchten noch Aufnahmen zu machen, doch das ganze Schauspiel hielt nur wenige Sekunden und es war uns leider nicht möglich sie auf Zelluloid festzuhalten, obwohl wir mit einer Polaroid und einer 35mm Kamera draufhielten".

"Ich stand in der Küche und unterhielt mich mit dem 16-jährigen Sohn, als eine kleinere Schranktür aufflog und eine Pfanne rausgeflogen kam. Sie flog heraus und landete drei oder vier Fuß vor dem Schrank! Ich riss regelrecht den Schrank auseinander um zu sehen ob ein Trick dafür verantwortlich war oder sich jemand darin versteckte, doch dort war Nichts und das war nur der Anfang. Frau Moran fing an zu schreien: "Es ist im Schlafzimmer!" Wir rannten sogleich hin, und dann fing das Lichterschauspiel an. Frau Moran schrie: "Er ist in der Ecke!" Wir knipsten ein Bild, aber es war überbelichtet und nicht sehr interessant.

Sie schrie ein weiteres Mal: "Er ist in der Ecke!", und erneut war das Bild überbelichtet. Zu diesem Zeitpunkt war ich überzeugt, dass die Kamera nicht funktionierte, also schoss ich zwei Kontrollbilder. Ich fragte sie ob der Geist gegangen sei, sie sagte ja. Die Kontrollbilder die ich schoss kamen perfekt aus der Kamera, so dass ein Defekt der Kamera auszuschließen war. Doch dann bekamen wir ein äußerst interessantes Polaroidbild. Frau Moran sagte: "Er steht genau vor meinem Gesicht". Das waren exakt ihre Worte, also schossen wir ein Bild, und auf dem Foto konnte man ganz deutlich die Gardinen erkennen und die Knöpfe an ihrem Kleid, aber ihr Gesicht war total verwischt. Wir schossen noch mal ein Foto, als sie erneut sagte, dass er direkt vor ihrem Gesicht steht. Unglaublich, aber ihr Gesicht war wieder verwischt, aber auf dem restlichen Bild waren kleine Details ganz deutlich zu erkennen. An diesem Punkt wollte ich noch mal ein Kontrollbild haben, also fragte ich sie erneut ob der Geist gegangen war, als sie dies bejahte und ich das Foto machte, erhielt ich wieder ein perfektes Bild.

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Eine Szene aus dem Film

In der dritten Nacht hielten wir eine Seance in ihrem Schlafzimmer. Die Wände im Schlafzimmer, bemalten wir mit neutraler Farbe, doch die Flächen waren uneben, daraufhin meinten einige von Dr. Gaynors Kollegen, die unebenen Flächen würden unerwünschte Bilder in den Fotographien verursachten. Also bedeckten die Forscher die Wände mit schwarzen Tafeln, damit niemand mehr behaupten konnte, die unebenen Strukturen an den Wänden wären schuld, für evtl. Bilder auf dem Foto. Sie nummerierten die schwarzen Tafeln mit einer magnetischen Orientierung und Zahlen.

Dann erschienen die Lichter. Daraufhin sagte ich laut: In Ordnung, blinke dreimal an der Tafel Nummer zwei für ein "Ja" und blinke zweimal an der Tafel Nummer fünf für ein "Nein". Es blinkte tatsächlich genau da, wonach ich fragte. Zu diesem Zeitpunkt, nahm die Aufregung zu, denn es hatte tatsächlich den Anschein, als Kommunizierten wir mit einer Intelligenz.

Dennoch war ich sehr besorgt, das jemand das Ganze verfälschte, indem er Lichter an die Wand projizierte. Also sagte ich zu Ihm, wenn Du wirklich hier bist, komme aus der Wand. Ich dachte nicht wirklich dass etwas geschehen würde, doch dann kam das Licht direkt aus der Wand und schwebte in die Mitte des Raumes. Es fing in unterschiedliche Richtungen gleichzeitig an sich zu drehen, sich zu kreisen und zu erweitern. Ich hatte neun professionelle Fotografen dabei, die jeden Zentimeter des Raumes Fotografierten.

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Originalaufnahmen der Untersuchung, mit Carla Moran (links auf dem Bett)

Es war außerordentlich, denn es schwebte in mitten des Raumes und das Licht war dreidimensional. Es ist sehr schwer soetwas vorzutäuschen, wenn man Licht projiziert, muss man es auf eine flache Oberfläche projizieren, man kann es nicht in einen leeren Raum projizieren, außer man hat ein hoch entwickeltes Lasersystem.

Nein, das war keine Manipulation. Die Forscher hatten das gesamte Schlafzimmer abgeriegelt, also konnte keiner bei der Fotosession rein oder raus gegangen sein. Was wir sahen, war leider nicht das, was letztendlich auf den Bildern zu sehen war. Wir sahen Kugeln von Lichter, aber die Fotos zeigten uns Lichtbögen direkt über Carla Morans Kopf." Dr. Taff, zu diesem Zeitpunkt ein Kollege Dr. Gaynors, und heutiger Parapsychologe und Autor, bestätigte als Zeuge die Phänomene im Entity Haus. Dr. Taff beschrieb das Licht als dreidimensionale grün-gelbe, in weiß übergehende Kugeln.

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Dr. Barry Taff


"Wir sahen niemals Lichtbögen, wir sahen immer nur Kugeln", sagte Taff. Das Team hielt ein spektakuläres 35mm Foto fest, auf dem entgegengesetzte Lichtbögen über Carla Morans Kopf zu sehen war. Dieses Foto wurde im populärsten Foto Magazin veröffentlicht. "Dieses Magazin hatte bis dahin noch nie ein Geisterfoto veröffentlicht", sagte Dr. Gaynor, "aber sie veröffentlichten dieses Bild. Das Foto wurde ebenfalls 1992 in der Sendung "Sightings" ausgestrahlt."

Dr. Gaynor sagte, er war nicht in der Lage, Frau Moran vor dem angreifenden Geist zu befreien. "Ich bin kein Exorzist", sagte Gaynor. "Ich Dokumentiere Phänomene. Ich erforsche sie und berate eine Menge Leute. Die Frau beschrieb das angreifende Wesen als eine feste männliche Abbildung, die sie nicht erkannte. Wie konnte Frau Moran wissen dass es ein Geist ist? "Weil nachdem der Geist sie Angriff", sagte Dr. Gaynor, "verblasste er".

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Szene eines Angriffs (Filmausschnitt)

"Ihrem Bericht zufolge gab es tatsächlich drei unterschiedliche Erscheinungen. Zwei von ihnen hielten Frau Moran unten, während ein Dritter sie Vergewaltigte. Es war schrecklich. Sie rief mich schreiend mitten in der Nacht an und ich fuhr zu ihr rüber. Sie wurde auch verprügelt. Überall an ihrem Körper waren schwarze und blaue Flecken".
Doch Dr. Gaynor wurde nie Zeuge eines Angriffs, noch sah er die Erscheinung in fester Form.

Dr. Gaynor sagte jedoch, dass er und mehrere seiner Kollegen Zeugen von einer vollständigen Materialisation einer Erscheinung waren. "Wir sahen den Kopf Form annehmen und dann die Schultern. Das Licht erweiterte sich bis zum Boden, bis es eine volle menschliche Form von grün-weißlichem Licht annahm. Dann verschwand es einfach, so als jemand den Stecker gezogen hätte. Es verblasste nicht einfach. Alle waren beeindruckt und leise als wir das ganze beobachteten". Dr. Taff fügt hinzu, dass zwei junge Männer, die bei den Forschungen Assistierten, in Ohnmacht fielen. Sie mussten aus dem Raum raus gebracht werden.

 


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Der Geist materialisiert sich vor den Augen der Parapsychologen (Filmausschnitt)

Hier stellt sich die Frage: Waren die Angriffe von einer Person verursacht, oder erfolgten sie durch einen Geist? Dr Gaynor sagt: "Es gibt keinen Unterschied. Die Erscheinung vergewaltigte niemand anderen als Frau Moran. Diese Angriffe waren sehr persönlich."

Die Angriffe erfolgten immer nur spät in der Nacht. Eines Nachts hörte der 16 jähriger Sohn wie seine Mutter schrie, er rannte ins Schlafzimmer und sah wie seine Mutter im Bett herumgeworfen wurde. Als er rüberreichte um seiner Mutter zu helfen, schlug ihn etwas hart gegen den Kopf und warf ihn quer durchs Zimmer, dabei brach er sich den Arm." Dr. Gaynor erwähnt eine ungewöhnliche Übereinstimmung: "Als der Film "The Entity" gefilmt wurde, brach sich der Schauspieler, der die Rolle des Sohnes spielt, während dieser Szene ebenfalls den gleichen Arm an der selben Stelle.

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Als der Sohn versucht seiner Mutter zu Hilfe zu kommen, wird er gewaltsam aufgehalten (Filmausschnitt)

Die Frau wurde ungefähr 15 Mal während der zehnwöchigen Untersuchung angegriffen. "Aber sie behielt Stärke, " sagte Dr. Gaynor, " Sie war in der Lage zu realisieren, dass sie nicht verrückt war und dass es wirklich "etwas" gab. Frau Moran zog fünfmal um, aber das angreifende Wesen folgte ihr stets nach. Schließlich zog sie sehr weit weg. "Nachdem sie das letzte Mal umgezogen war", sagte Dr. Gaynor, "ließen die Phänomene nach, und nach ungefähr zwei Jahren hörten die Angriffe dann ganz auf.

Dr. Gaynor meint, dass er nicht beweisen kann, dass es Geister gibt. "Aber was ist schon ein Beweis? Ein Geist in einem Gefäß, das ist es was die Wissenschaftliche Gesellschaft gerne haben würde". Dr. Gaynor fühlt sich nicht danach, die Welt davon überzeugen zu müssen, an Geister zu glauben. "Ich will, dass die Öffentlichkeit über sie bescheid weiß, aber ich gehe nicht nach bestimmten Regeln. Ich bin nicht daran interessiert, auf einer Kanzel zu stehen, und zu sagen, dass sie an Geister glauben müssen. Aber es gibt etwas, das unsere Aufmerksamkeit fordert. Ich bin viel mehr daran interessiert es zu begreifen."

 

 

 

 

 


 

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