Paranormal-Untersuchung
1. Die Realität hat wenig mit Hollywood zu tun!

Paranormal Investigations


Paranormal-Untersuchung? Ghosthunting?
Investigation? EMF? EVP? Nightshot?


Bei diesen Worten wusste bis vor wenigen Jahren nun fast keiner wirklich etwas damit anzufangen. Man stand als Laie da und es gingen einem unzählige Gedanken durch den Kopf.
Im Internet gibt es heute natürlich eine Menge an Information darüber, die Aufklärung geben. Das Problem dabei ist, dass fast alle Seiten in englischer Sprache gehalten und nicht für jedermann zu verstehen sind. Da es im deutschsprachigen Raum nur wenige aktive Gruppen gibt, die Paranormal-Untersuchungen durchführen und diese eher wenig über ihre interessanten Arbeiten berichten, muss man schon sehr lange im "World Wide Web" suchen, um an Informationen zu kommen.

Man möchte sogar behaupten, dass - trotz namentlich international anerkannter Wissenschaftler - im Bereich "Paranormal" eher ein "Entwicklungsland" dargestellt wird, das mit unserer Kultur und Erziehung zu erklären ist. In dem folgenden Text möchten wir dem interessierten Leser einmal kompakt und transparent einen Abriss über die Paranormal-Untersuchung geben. Wir sprechen hierbei nicht über Universitätsprojekte oder Institutionen, die mit ganz anderen Budgets ausgestattet sind, sondern über die Möglichkeiten, die jeder mit "Bordmitteln" und aus eigener Kraft in privater Form ausführen könnte.

Zum Anfang wollen wir uns mit den "warum, Beweggründen und Inhalten" befassen. Über das "eigene Profil" kommen wir dann zu den "Regeln" und "Gerätschaften" einer Paranormal-Untersuchung. Dann zu guter letzt noch ein paar Worte über die Auswertung.



Hierzu die persönlichen Erläuterungen eines Ghosthunters, der sich nun viele Jahre in diesem für unsereins noch unbekanntem Metier bewegt:


_________________Wawa berichtet: __________________


"...Ich kann 12 Jahre leider nicht in diesen paar Sätzen zusammenfassen, es soll trotzdem ein Überblick geben und baut sich aus Erfahrungen der letzten 5 Jahre auf, die ich mit einer befreundeten amerikanischen Gruppe und der eigenen aktiven Gruppe PRG-HH (Paranormal-Research-Group-Hamburg) gesammelt habe."


Paranormal Investigations


"Das ist ja langweiliger als Angeln", sagte mal ein Bekannter zu mir, den ich auf sein drängen hin, eines Nachts, auf eine PU (Paranormal-Untersuchung) mitnahm. Er ging davon aus, dass es so wie im Film "Ghostbusters" abläuft. Wer sich also gruseln möchte, den Nervenkitzel sucht oder vielleicht ein kettenrasselndes, kopfloses Gespenst sehen möchte......muss leider ins Kino gehen, der würde ziemlich enttäuscht werden von PU. Das es allemal spannend ist, steht außer Frage. Was erwartet mich? Bekomme ich ein Beleg paranormaler Aktivität? Erfahre ich eine Geschichte, auf der ich eine Hilfestellung geben kann?"

Es hat etwas von einer "technisch-wissenschaftlichen Arbeit", gewürzt mit "skeptisch-kriminalistischen Scharfsinn" zu der einen und den "sensitiv-emotionalen" Empfindungen zur anderen Seite mit dem Ziel, paranormale Erscheinungen aufzuspüren, zu belegen, zu dokumentieren und zu archivieren, dabei Betroffenen zu helfen mit diesen Situationen klarzukommen.

Durch das Beschäftigen mit dem Thema werden viele Fragen aufgeworfen.
Man fängt an, sich mit Naturwissenschaften, Geschichte und Psychologie auseinander zu setzen. Es beginnt ein Lernprozess, der am bestehenden Weltbild rüttelt. Die Skepsis sollte zum ständigen Begleiter werden. Nicht jeder "Orb" auf einem Foto ist etwas paranormales, nicht jedes Geräusch auf einem EVP ist eine Botschaft aus dem sogenannten "Jenseits". Man sollte sein gesammeltes Material sehr objektiv in Augenschein nehmen, bevor es - von einem selbst - als Anomalie eingestuft wird.

Es gibt schon zu viele "Fakes", dieses muss nicht noch durch fehlender Eigen-Skepsis gefördert werden. Das Veröffentlichen solcher Berichte oder Bilder bzw. Tondokumente stellt hier zu Lande immer ein Problem dar. Schlagartig sind Reihen von Kritikern zur Stelle, die - wenn man sie Reden hört - bei der PU dabei gewesen sein müssen oder Skeptiker, die keine sind, weil sie keine Gesprächsbereitschaft haben. Ihre einzige Akzeptanz ist das Wort "nein", egal was sie sehen, einfach nur "nein". Sie sehen einen "Beweis", sind aber nicht in der Lage, ein "Gegenbeweis" zu erbringen. Das sollte man wissen, wenn man etwas veröffentlicht. Sie haben nur einen Pluspunkt, nach der Formel eines wissenschaftlichen Versuches gilt ein festgehaltenes Phänomen nicht als Beweis, denn der "Faktor-X" lässt sich nicht wie im Labor wiederholen.

Ein weiteres Feld ist die Entwicklung oder Verbesserung von Geräten, die auf einer PU eingesetzt werden, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Zur Zeit experimentiert eine Gruppe in Amerika an einem Vakuum-Objektiv für Videokameras, um die lästigen "Staub-Orbs" zu eliminieren. Wie man merkt, ist das Tätigkeitsfeld breit gefächert und für jeden, der sich damit beschäftigen möchte, bietet es auch etwas an. In einer Gruppe sollte man sich auf ein Gebiet spezialisieren. Foto, Film, Ton, Energiemessung, Sensitivität/mediale Arbeit, jeder Teil ist ein Thema für sich.

Paranormal Investigations


Lange Zeit standen sich die Technik und die Sensitivität wie Sonne und Mond gegenüber, aber nur zusammen können sie ein objektives Bild auf einer PU geben.

Kommen wir nun zum Profil, es stellt sich für manchen nun die Frage, ob Sie oder Er nun loslegen können. Eigentlich gibt es keine Einschränkungen, das "aber" folgt auf den Schritt! Wenn man sich aktiv einer Gruppe anschließen möchte oder mit dem Gedanken spielt, eine Gruppe zu Gründen, sollte folgende Voraussetzung gegeben sein und man sollte sich die folgenden Fragen ernsthaft positiv beantworten können:


1. Stehe ich selbst mit beiden Beinen fest im Leben?
2. Bin ich psychisch stark und belastbar?
3. Habe ich die Akzeptanz, dass es mehr geben könnte zwischen Himmel und Erde?
4. Sehe ich eine wissenschaftliche Aufgabe darin?
5. Habe ich genug Kraft Betroffenen zu helfen?
6. Habe ich mir genügend Grundkenntnis angeeignet?
7. Lässt es meine Zeit zu, mich dem Thema aktiv zu widmen ohne Freunde, Familie oder Beruf zu vernachlässigen?
8. Bin ich teamfähig?

Ich gebe zu, dass es sich überspitzt anhört, wenn man die Fragen liest, aber wir sprechen hier nicht nur über ein "Hobbie" und der Schaden, den man sich vielleicht dabei holen kann, ist enorm, grade auf der psychischen Seite und die Heilung ist langwierig. Ich rate jedem davon ab auf PU zu gehen, der ohnehin schon Probleme hat, alleine in den Keller zu gehen oder vor dunklen Räumen Panikattacken bekommt. Hier müsste zuerst eine "Angstbewältigung" unter normalen Gegebenheiten erfolgen. Man muss sich auch bewusst sein, dass man irgendwo in einem Keller, Wald oder in einem alten leerstehenden Haus sitzt, um etwas Paranormales zu erleben und wenn es dann passiert, sollte Flucht nicht die Reaktion sein, sondern Neugier.

Das Bewusstsein sollte dahin ausgerichtet sein, dass man natürlich auch ein Beleg für Paranormales bei einer Untersuchung sehen, hören oder auch fühlen möchte. Das man sich erschreckt steht außer Frage, das denken nach dem Schreck ist der Schlüssel. Angst wäre dort der schlechtere Partner und raubt die Objektivität.


 

 

 


 


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