Paranormale Untersuchung
2. Die Regeln


Paranormal Investigations

Die Regeln sind einfach und erklären sich von selbst, viele Gruppen in den USA haben sie als Standart für ihre Arbeit gewählt. Hier werden die wichtigsten Grundregeln aufgeführt. Sie sollten eingehalten werden, sind aber nicht bindend für das eigene Vorgehen oder die eigene Gruppe.



_____________ Die Regeln: _____________

- Niemals alleine auf eine paranormale Untersuchung gehen!
- Nie unter Alkohol oder Drogeneinfluss auf paranormale
Untersuchungen gehen!
- Nur ausgeruht und fit auf paranormale Untersuchungen gehen, nicht unter Stresseinfluss!
- Vor der paranormalen Untersuchung ein Bild über Unfallquellen und Fluchtwege machen!
- In leerstehenden Gebäuden, Grundstücken immer den Besitzer um Erlaubnis bitten, immer offiziell eine PU ankündigen!
- Die PU unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten durchführen, keine "Jokes" oder "Fakes" gewollt produzieren!
- Bei einer Vertrauensperson Informationen hinterlassen, wo und wann die PU stattfindet (wichtig im freien Gelände wegen Unfällen oder Überfällen)!
- Während der PU nicht rauchen, nicht essen!
- Die Benutzung von Ouijaboard, Pendel oder das Gläserrücken sind während einer Standartuntersuchung nicht gestattet, satanische Rituale sind tabu!
- Einer der Gruppe leitet die PU, seinen Anweisungen ist Folge zu leisten.

 

Es kommt jetzt darauf an, ob man auf "Investigation" (Untersuchung) oder auf "Ghosthunting" (Geisterjagd) geht, wobei die "Jagd" keine "Jagd" ist. Der Unterschied liegt darin, dass eine Investigation an jedem Ort ausführbar ist, um "paranormale Energien" aufzuspüren. Bevorzugt kann man alte Häuser- speziell leerstehende, ehemals öffentliche Gebäude wie Schulen, Ämter, Krankenhäuser, Hotels, Schlösser etc. - untersuchen.

Gut wäre es, etwas über die Geschichte des Hauses heraus zu bekommen. Wie viel Leid haben "die Wände" gesehen und erlebt. Ein Sprichwort sagt "Alte Häuser haben eine Seele". Genau so verhält es sich in der freien Natur. Wälder, Felder aber auch Plätze in der Stadt, Orte von Kriegsdramen oder Katastrophen. Der für uns "sensibelste" Ort ist ein Friedhof. Es gibt alte Friedhöfe, die zu öffentlichen Parkanlagen umgestaltet wurden und an diesen Orten kann man natürlich auch auf die Suche gehen. Bei noch betriebenen Friedhöfen sollte man sich selbst die Frage der Ethik stellen.
Wer sich nun unbedingt dort auf die Suche begeben will, sollte aber bitte ein angemessenes Verhalten an den Tag legen und daran denken, dass es für viele Menschen ein Ort der Trauer und des Abschiedes ist.

Beim Ghosthunting begibt man sich an einen Ort, der bekanntlich frequentiert ist, also wo man versucht, gezielt einen "Spuk" auf Foto, Film oder Ton zu bannen. Dementsprechend stellt man sich seine Ausrüstung zusammen. Grundprinzip ist aber "alles was weiterhilft, wird mitgenommen".
Die verbreitetste These heute sagt aus, dass alles aus Energie besteht und Energie geht nicht verloren. Wir können nun versuchen, diese "feinstoffliche Energie" zu finden z.B. als "Lichterscheinungen" (Orbs, Streakes/Rods), als "punktuelle Temperaturschwankungen" (Cold Spots), als "bewegliche Magnetfelder" usw.


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1. Eine Fotokamera (Kleinbild oder Digital)
Bei den Aufnahmen ist darauf zu achten, dass man so wenig wie möglich Reflektionen durch spiegelnde Flächen bekommt. Wenn möglich, sollte ein externer Blitz benutzt werden, um ungewollte Lichteffekte zu vermeiden. Eine hohe Luftfeuchtigkeit bei Außenaufnahmen kann auch ungewollt zu Fakes führen. Eine Kleinbildkamera hat den Vorteil, dass man im Besitz eines Negativs ist und als relativ fälschungssicheres "Original" für spätere Untersuchungen durch Institutionen archiviert werden kann.

2. Videokamera (Nightshot)
Dank der "Nightshot" bzw. "Nightvision" Technologie ist es möglich, in absoluter Finsternis Videos zu drehen. Durch den Einsatz von Infrarotlicht wird die Dunkelheit aufgehoben. Man erkennt die Aufnahmen an dem grünlichen Bild. Eine gute Nightshotcam hat mehrere Stufen dieser Funktion, schnelle Schwenks sind in dem Modus zu vermeiden, da die automatische Schärfeneinstellung nur träge arbeitet. Der Radius der Ausleuchtung beträgt ca. 5-15 Meter und ist durch Zusatzleuchten erweiterbar. Immer neue Video-Kassetten benutzen!


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Titel: "Big Streak 2"

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3. IR-Thermometer

Auch bei der Temperaturmessung macht man sich die Infrarot-Technik zu nutze. Die Temperatur wird "kontaktlos" gemessen. Bei der Anschaffung sollte man darauf achten, dass das Gerät ein beleuchtetes Display (trifft auf alle Messgeräte zu) und ein Verhältnis (Distanz zu Messradius) von 1:6 oder besser hat. Die meisten IR-Thermometer verfügen über einen Peil-Laser, der die Arbeit erleichtert.

4. EMF-Detektor (oder Kompass )
Ein Gerät der Grundausstattung, um Magnetfelder aufzuspüren.
Früher wurde dafür der Kompass eingesetzt und ist genauso brauchbar für die Zwecke. Die normalen EMF-Detektoren oder "Elektrosmog-Tester" arbeiten in einem Bereich von 0-30 MG und reichen für unsere Ansprüche völlig aus. Es gibt natürlich mehrfrequente Geräte, die dann aber bei der Anschaffung den Geldbeutel mehr belasten. Ein günstiges Gerät mit einer Leuchtdioden-Skala und "Alarm-Piep" ist das Optimum, wenn man im Dunkeln sitzt.

5. EVP-Rekorder (Diktiergerät oder MP3 Player mit Sprachaufnahme)
Auf PU wird selten eine "Toneinspielung" nach den Grundsätzen der "Transkommunikation" gemacht. Es sollte aber immer ein Ton-Mitschnitt der PU erfolgen. Auch bei dem normalen Mitschnitt ohne "Träger-Geräusch" kann man Erfolg haben.


Diese Gerätschaft ist die Basisausstattung der Gruppen heutzutage und dank E-Bay auch erschwinglich. Man kann natürlich noch ein Trifield-Meter, Geigerzähler, Movedetektor oder eine Thermalcam (ab 9000€ zu haben) einsetzen. Man sollte aber darauf achten, dass alle Geräte mit Akku betrieben werden können, um die Mobilität im Freien zu gewährleisten.





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Was ein Geisterjäger noch so benötigt...


Im weiteren benötigt man (1)Taschenlampen, (2)Ersatzakkus, (3)Schreibzeug für das Protokoll, (4)Verbandpäckchen/Pflaster (gerade in freier Natur Verletzungsgefahr) und (5)Utensilien für "Move-Tests". Dort ist ein wenig die eigene Kreativität gefragt. Spielzeugautos, Puppen, Tischtennisbälle, alles, was ein "Geist" vielleicht mal "bewegen" möchte. Gerne wird auch ein Kreuz genommen, das auf ein Blatt Papier gelegt und die Umrisse aufgemalt wird, später kann man sehen, ob es sich bewegt hat.

 
 

 


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Die Realität sieht anders aus

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