Paranormale Untersuchung
2. Die Regeln
Die
Regeln sind einfach und erklären sich von selbst, viele Gruppen
in den USA haben sie als Standart für ihre Arbeit gewählt.
Hier werden die wichtigsten Grundregeln aufgeführt. Sie sollten
eingehalten werden, sind aber nicht bindend für das eigene Vorgehen
oder die eigene Gruppe.
_____________ Die Regeln:
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Es
kommt jetzt darauf an, ob man auf "Investigation" (Untersuchung)
oder auf "Ghosthunting" (Geisterjagd) geht, wobei die "Jagd"
keine "Jagd" ist. Der Unterschied liegt darin, dass eine
Investigation an jedem Ort ausführbar ist, um "paranormale
Energien" aufzuspüren. Bevorzugt kann man alte Häuser-
speziell leerstehende, ehemals öffentliche Gebäude wie Schulen,
Ämter, Krankenhäuser, Hotels, Schlösser etc. - untersuchen.
Gut wäre es, etwas über die Geschichte des Hauses heraus
zu bekommen. Wie viel Leid haben "die Wände" gesehen
und erlebt. Ein Sprichwort sagt "Alte Häuser haben eine
Seele". Genau so verhält es sich in der freien Natur. Wälder,
Felder aber auch Plätze in der Stadt, Orte von Kriegsdramen oder
Katastrophen. Der für uns "sensibelste" Ort ist ein
Friedhof. Es gibt alte Friedhöfe, die zu öffentlichen Parkanlagen
umgestaltet wurden und an diesen Orten kann man natürlich auch
auf die Suche gehen. Bei noch betriebenen Friedhöfen sollte man
sich selbst die Frage der Ethik stellen. Wer
sich nun unbedingt dort auf die Suche begeben will, sollte aber bitte
ein angemessenes Verhalten an den Tag legen und daran denken, dass
es für viele Menschen ein Ort der Trauer und des Abschiedes ist.
Beim Ghosthunting begibt man sich an einen Ort, der bekanntlich frequentiert
ist, also wo man versucht, gezielt einen "Spuk" auf Foto,
Film oder Ton zu bannen. Dementsprechend stellt man sich seine Ausrüstung
zusammen. Grundprinzip ist aber "alles was weiterhilft, wird
mitgenommen".
Die
verbreitetste These heute sagt aus, dass alles aus Energie besteht
und Energie geht nicht verloren. Wir können nun versuchen, diese
"feinstoffliche Energie" zu finden z.B. als "Lichterscheinungen"
(Orbs, Streakes/Rods), als "punktuelle Temperaturschwankungen"
(Cold Spots), als "bewegliche Magnetfelder" usw.
1. Eine Fotokamera (Kleinbild oder Digital)
Bei den Aufnahmen ist darauf zu achten, dass man so wenig wie
möglich Reflektionen durch spiegelnde Flächen bekommt.
Wenn möglich, sollte ein externer Blitz benutzt werden, um
ungewollte Lichteffekte zu vermeiden. Eine hohe Luftfeuchtigkeit
bei Außenaufnahmen kann auch ungewollt zu Fakes führen.
Eine Kleinbildkamera hat den Vorteil, dass man im Besitz eines
Negativs ist und als relativ fälschungssicheres "Original"
für spätere Untersuchungen durch Institutionen archiviert
werden kann.
2.
Videokamera (Nightshot)
Dank der "Nightshot" bzw. "Nightvision" Technologie
ist es möglich, in absoluter Finsternis Videos zu drehen.
Durch den Einsatz von Infrarotlicht wird die Dunkelheit aufgehoben.
Man erkennt die Aufnahmen an dem grünlichen Bild. Eine gute
Nightshotcam hat mehrere Stufen dieser Funktion, schnelle Schwenks
sind in dem Modus zu vermeiden, da die automatische Schärfeneinstellung
nur träge arbeitet. Der Radius der Ausleuchtung beträgt
ca. 5-15 Meter und ist durch Zusatzleuchten erweiterbar. Immer
neue Video-Kassetten benutzen!
Titel: "Big Streak 2"
nn
3. IR-Thermometer
Auch bei der Temperaturmessung macht man sich die Infrarot-Technik
zu nutze. Die Temperatur wird "kontaktlos" gemessen.
Bei der Anschaffung sollte man darauf achten, dass das Gerät
ein beleuchtetes Display (trifft auf alle Messgeräte zu)
und ein Verhältnis (Distanz zu Messradius) von 1:6 oder besser
hat. Die meisten IR-Thermometer verfügen über einen
Peil-Laser, der die Arbeit erleichtert.
4.
EMF-Detektor (oder Kompass )
Ein Gerät der Grundausstattung, um Magnetfelder aufzuspüren.
Früher wurde dafür der Kompass eingesetzt und ist genauso
brauchbar für die Zwecke. Die normalen EMF-Detektoren oder
"Elektrosmog-Tester" arbeiten in einem Bereich von 0-30
MG und reichen für unsere Ansprüche völlig aus.
Es gibt natürlich mehrfrequente Geräte, die dann aber
bei der Anschaffung den Geldbeutel mehr belasten. Ein günstiges
Gerät mit einer Leuchtdioden-Skala und "Alarm-Piep"
ist das Optimum, wenn man im Dunkeln sitzt.
5.
EVP-Rekorder (Diktiergerät oder MP3 Player mit Sprachaufnahme)
Auf PU wird selten eine "Toneinspielung" nach den Grundsätzen
der "Transkommunikation" gemacht. Es sollte aber immer
ein Ton-Mitschnitt der PU erfolgen. Auch bei dem normalen Mitschnitt
ohne "Träger-Geräusch" kann man Erfolg haben.
Diese Gerätschaft
ist die Basisausstattung der Gruppen heutzutage und dank E-Bay auch
erschwinglich. Man kann natürlich noch ein Trifield-Meter, Geigerzähler,
Movedetektor oder eine Thermalcam (ab 9000€ zu haben) einsetzen.
Man sollte aber darauf achten, dass alle Geräte mit Akku betrieben
werden können, um die Mobilität im Freien zu gewährleisten.

Was
ein Geisterjäger noch so benötigt...
Im weiteren benötigt man (1)Taschenlampen,
(2)Ersatzakkus,
(3)Schreibzeug
für das Protokoll, (4)Verbandpäckchen/Pflaster
(gerade in freier Natur Verletzungsgefahr) und (5)Utensilien
für "Move-Tests". Dort ist ein wenig die eigene Kreativität
gefragt. Spielzeugautos, Puppen, Tischtennisbälle, alles, was
ein "Geist" vielleicht mal "bewegen" möchte.
Gerne wird auch ein Kreuz genommen, das auf ein Blatt Papier gelegt
und die Umrisse aufgemalt wird, später kann man sehen, ob es
sich bewegt hat.
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Die
Realität sieht anders aus
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