Paranormal Investigation II
2. Anwendungsbeispiele auf PU

 

a) Transkommunikation

Eine spannende Form der Videonutzung ist das Einspielen von Bild-EVP´s . Wir benötigen hierfür einen Fernseher, Video- oder Festplattenrekorder und eine einfache Videokamera, alternativ auch den Computer mit Webcam. Die Beschreibung des Versuchsaufbaus kann dem Bericht über EVP von Akribator, hier im Gnet, entnommen werden.

"Das Datum 30. September 1985 wird in die Geschichte der Transkommunikation eingehen. An diesem Tag geschah es erstmals, dass man Verstorbene nicht nur hören, sonder sie auch sehen konnte. Dem pensionierten einundsechzigjährigen Feuerschutztechniker Klaus Schreiber in Aachen war es nach langwierigen Versuchen gelungen, seine verstorbenen Familienangehörigen, mit denen er schon seit längerer Zeit über Tonband Kontakt hatte, auf Video sichtbar zu machen."



 

b) Stationärer Einsatz zur Überwachung von Testfeldern

Um ein Testfeld, z.B. einen EMF-Vorhang oder Move-Test zu überwachen, macht es Sinn, eine Kamera einzusetzen und ihr die Aufgabe des Zuschauens zu geben, um Bewegungen zu dokumentieren. Die PU-Gruppe ist dann ungebunden und kann andere Experimente durchführen. Für eine gute Standsicherheit ein Stativ verwenden. Eine zweite Kamera kann die Aufgabe des "Beobachters" übernehmen. Diese wird hinter der Testfeld Kamera aufgestellt und filmt den ganzen Bereich im Weitwinkel. Bei Bewegung auf dem Testfeld kann man später die Aufnahme der zweiten Kamera heranziehen um weltliche Einflüsse, z.B. Wind, unachtsame Personen oder Tiere, auszuschließen. Diese Aufnahmen werden häufig im Nightshot durchgeführt, da Bewegungen oft mit Lichterscheinungen einher gehen und für uns ein Beweis mehr ist, dass feinstoffliche Energie der Auslöser war. Bei einem Sitdown (stilles niedersetzen vor der Kamera um feinstoffliche Energie zu erfühlen oder Geräusche zu erfassen) läuft eine Kamera immer mit und nimmt die ganze Gruppe auf.


 

c) Langzeitaufnahmen

Werden oft für Zwecke wie in b) beschrieben eingesetzt, allerdings werden die Aufzeichnungen vom Videorekorder, Festplattenrekorder oder PC übernommen, die Kamera fängt im Standby-Modus nur das Bild ein. Eine Kamera mit Automatik-Abschaltung muss ggf. überlistet werden. Bei der 9er-Reihe lässt sich die Funktion nicht deaktivieren. Wir entnehmen dann den Akku und die HI8 Kassette und schließen die Kamera an das Netzteil an, dadurch wird das Abschalten unterbunden und das externe Aufnahmegerät kann nun die ganze Nacht aufnehmen.

 

d) Freihand (walk around) Aufnahmen

Das Natürlichste was man mit einer Video Kamera machen kann. In die Hand nehmen, einschalten und filmen was das Zeug hält. Alles, was in dem zu untersuchenden Bereich liegt, sollte gefilmt werden. Die Kamera ist das Erste, was ausgepackt wird und das Letzte, was zum Schluss in der Tasche verschwindet. Wildes Zoomen und Schwenks bringen Unruhe in den Film, daher gut portioniert einsetzen.


e) Nightshot - (NightVision) Aufnahmen

Seit einigen Jahren gibt es diese Funktion an vielen Kameramodellen auf dem Consumer-Markt. "Des Geisterjägers grüne Welt" hat nur wenig mit Zauberei zu tun und ist ein einfacher Trick einer Filterdeaktivierung, die fast jede Kamera beherrscht, würden die Hersteller diesen Infrarotfilter nicht als festen Sperrfilter einbauen. Salopp gesagt "Nightshot an" heißt eigentlich "Filter aus". Mit dieser Funktion können wir nun in absoluter Dunkelheit losfilmen, was aber so wieder nicht ganz stimmt. Für unser Auge mag es absolut Dunkel sein, aber der Nightshot benötigt ein gewissen Grad an Licht, arbeitet also mit Restlichtverstärkung, das wir durch Infrarot-LED´s an der Kamera oder durch externe IR-Zusatzleuchten erhalten. Das langwellige IR-Licht liegt in dem Bereich 1300 bis 760 nm und ist für das Auge nicht bis schwach wahrnehmbar. Die Kamera zerrt auch von anderen Restlicht-Quellen die uns "Freihaus" geliefert werden wie z.B. Dämmerung, Mondschein, Straßenlaternen usw. Diese Gegebenheiten erweitern den ausgeleuchteten Radius um ein vielfaches.

Die nachfolgenden Bilder sind von Videos abgegriffen und sollen die verschiedenen Stufen des Nightshots verdeutlichen. Die Aufnahmen entstanden unter Ausschluss jeglichen Lichteinfalls von Außen, die Ausleuchtung erfolgte nur über die IR-LED`s der Kameras und einer IR-Zusatzlampe. Die Raumtiefe betrug 15 Meter. Wandbeschaffenheit nichtreflektierender Backstein mit ockerfarbenen Wandelementen.



Nightshot im Normalmodus



Die 5 Metermarke ist noch zu erkennen, für normale Räume ausreichend.

 


Super Nightshot


Für größere Räume erforderlich. Die 10 Metermarke ist klar zu sehen.

 

 

Super Nightshot mit externer IR-Leuchte


15 Meter... und mehr sind möglich mit einer Zusatzleuchte.

 

Super Nightshot Stufe2 mit externer IR Leuchte (CCD-TR913E)


Fast schon zu hell für die Raumgröße was die 913E mit ihrer 2. Stufe schafft, gut das die externe IR-Leuchte dimmbar ist.

 

Das Filmen mit Nightshot ist etwas gewöhnungsbedürftig. Die Schärfenstellung bedarf mehr Zeit bei Schwenks. Im SuperNightshot sollte mit einem Stativ gearbeitet und auf Schwenks verzichtet werden. Tageslicht oder das Anleuchten mit Taschenlampen kann die Kamera beschädigen, wenn der Nightshot aktiviert ist. Man sollte sich die Zeit nehmen Insekten, Motten usw. im Nightshot zu filmen um später die Unterschiede zwischen weltlichen und paranormalen Erscheinungen zu kennen und durch das Wissen hierüber keine Fakes zu produzieren, wie sie schon zu Hauf im Internet zu bewundern sind. Zu diesem Thema ist ein Video in Vorbereitung der, soweit wir genügend Material gesammelt haben, hier veröffentlicht wird. Er wird sich inhaltlich mit den Grundlagen, Fakes, Lichterscheinungen befassen, die sich anhand von bewegten Bildern besser erklären lassen, als mit Texten oder einfachen Bildern.


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