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Optische Täuschungen Ein Phänomen was jeden Tag in unseren Köpfen stattfindet. Fast jede Sekunde verpassen wir etwas was unsere Augen eigentlich sehen, oder sehen etwas, was es in der Realität gar nicht gibt. Scheinbares Flimmern auf heißem Asphalt, die Sonne, die beim Untergehen um ein vielfaches größer wirkt, oder einen Bilderrahmen der je nach Perspektive schräg oder gerade zu hängen scheint. Obwohl sich unser Gehirn in einem normalen Aktivitätsmodus befindet trickst der Alltag unsere Wahrnehmung ständig aus. Verlässt man diesen Modus kann diese Täuschung sogar noch Potenziert werden, zum Beispiel unter Schlafentzug oder Drogeneinfluss. Unser Gehirn schaltet um zu sehen die Sehzellen ab Neurologen nennen dieses Phänomen bei dem das Gehirn die Realität ausblendet schlicht Framing (Deutsch: Rahmen – Frames). Doch was Passiert da mit unserem Gehirn und was sind diese Frames überhaupt? Unser Gehirn produziert ununterbrochen diese Rahmen. Das bedeutet, es ordnet das gesehene nach Prioritäten ein. Es erhalten so zum Beispiel laute Geräusche mehr Aufmerksamkeit als Leise, schnelle Bewegungen werden eher Registriert als langsame, größere Objekte bekommen mehr Aufmerksamkeit als kleine. Dadurch entstehen unterschiedlich große Sichtrahmen. Von denen nur der spektakulärste wirklich war genommen wird. Schwindelgefühl bei nicht erkennen Erkennt der Wahrnehmungsapparat bei unentwegter Ablenkung einen Widerspruch am Rande Ihres Sichtfeldes ( Es bewegt sich etwas was sich nicht bewegen dürfte ) so kann die bei dem ein oder anderen zu Schwindelgefühlen und/oder Übelkeit führen. Der Prozess ist durch Magnetresonanztomografen seit kurzem auch aus neurologischer Sicht nachweisbar: „Sobald etwas unsere Aufmerksamkeit auf sich zieht, werden bestimmte Nervenzellen im Sehzentrum aktiviert. Um möglichst viel elektrische Aktivität zur Informationsverarbeitung zur Verfügung zu haben, werden die umliegenden Zellen, die für das angrenzende Sichtfeld und die kleineren Rahmen zuständig sind abgeschaltet “ , erläutert Neurophysiologe Stephen Macknik, der seit mehr als zwei Jahrzehnten die Wahrnehmung untersucht. Der Memory Effekt dieser Effekt ist ein weiteres Phänomen der Wahrnehmungstäuschung, hierbei spielen vor allem die Spiegelneuronen in unserem Gehirn eine große Rolle. Dieses Phänomen ist bei unserer Arbeit ( Auswerten von Bilder, Video und ESP ) ganz besonders zu berücksichtigen. Diese Nervenzellen sind für unser Mitgefühl und Vorstellungsvermögen zuständig. Das bedeutet: Sobald wir sehen, das unser gegenüber eine Wasserglas zum Mund führt, rechnen diese Zellen die gesehenen Bilder in logische Inhalte um: Er ist durstig, deshalb trinkt er jetzt was. Diese Unbewusste Schlussfolgerung haben wir jedoch nicht wirklich gesehen. Vielmehr ist sie eine Simulation. Eine Art automatische Prognose unseres Gehirns, die sich aus Erfahrungen und Erinnerungen zusammensetzt. Das Gehirn greift somit in unzählige Prozesse des Sehens ein, Nervenzellen die den Fokus der Wahrnehmung Manipulieren, Spiegelneuronen, die unsere Visuelle Zukunft simulieren. Ein einfacher Test kann das Beweisen, Lesen Sie den unteren Text: Ncah eenir Sutide der Camadbirge Uniertvisy ist es eagl, in wleehcr Roeheniflge Bcuhstbaen in eneim Wrot sethen, Huatscphae, der esrte und ltzete Bcuhstbae snid an der rhcitgien Setlle. Kinder sind daher auch nicht so anfällig für Illusionen, da sie genauer hinsehen und kein so großes Repertoire an Vergleichsmöglichkeiten haben. Der Psychophysiker Rainer Wolf sagt: „Dadurch dass unser Gehirn nur die Teile der Information nutzt, die sich mit vorigen Erfahrungen verarbeiten lassen, und gleichzeitig die abweichenden ignoriert, trickst es sich selbst aus. Was wir wahrnehmen, ist daher nur ein selbstkonstruiertes Model der Welt, in der wir Leben – ein Model, in dem überlebenswichtige Eigenschaften mehr oder weniger Realitätsnah abgebildet werden“ Tatsächlich liefert uns unser Menschliches Auge 14-16 Bilder pro Sekunde. Das Gehirn hingegen kann aber nur einen Bruchteil dieser Bilder verarbeiten, die meisten davon auch nur Unterbewusst. Das beutet also, das wir nur einen kleinen von dem was wir Wahrnehmen überhaupt bewusst Registrieren. Auch wenn der Sehsinn ca. 80 Prozent der Gehirnkapazität beansprucht, stößt unser Denkapparat beim Sehen an die Grenzen der Informationsverarbeitung.
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