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PRG-HH besucht das Rittergut Aperlen Drucken E-Mail
Öffentlichkeitsarbeit - Öffentlichkeitsarbeit
Geschrieben von: wawa   
Montag, 06. April 2009 um 22:38

SCHAUMBURGER NACHRICHTEN, 31.03.2009

Auf der Suche nach der „Weißen Frau“

Apelern. Mit Bewegungsmeldern und empfindlichen Mikrofonen, Kameras und Temperaturmessern haben vier Hamburger Experten Räume des Apelerner Ritterguts der Familie von Münchhausen nach möglichen Spukgestalten oder geisterhaften Erscheinungen untersucht. Begleitet wurden sie dabei von einem Filmteam des Norddeutschen Rundfunks. Die 30-minütige Sendung, für die teilweise auch im Bückeburger Schloss mit gleicher Thematik gedreht worden ist, ist Ende April zu sehen.

Aperlern

Andreas Knuffmann hat keine Scheu auch vor ungewöhnlichen Themen. Der Hamburger Regisseur und Produzent ließ bereits Gruftis, Hypnotiseure und Schamanen über die Bildschirme flimmern. Dass manchen alten Gemäuern Spuk und Geisterei nachgesagt wird, faszinierte ihn schon in jungen Jahren. 

Vor einiger Zeit wurde er auf eine Gruppe aufmerksam, die als „Paranormal Research Group“ von der Hansestadt aus Menschen ihren Dienst anbietet, die sich durch unerklärliche Ereignisse beeinträchtigt fühlen. Mit empfindlicher Messtechnik und persönlicher Wahrnehmung versuchen sie, den vermuteten Phänomenen auf die Spur zu kommen. 

Frank Werner, der wie seine Mitstreiter eigentlich lieber nur mit dem Vornamen angeredet werden will, ist Gründer und Kopf der Gruppe. Wie auch Doris, Allen und Daniela geht er einem bürgerlichen Beruf nach. Doch in der Freizeit schlägt sich „PRG-HH“ schon einmal die Nacht um die Ohren, um rätselhafte Erscheinungen zu lösen - mit der ihnen eigenen Distanz: „Selbst was wir nachweisbar erfassen, bleibt für uns mit Skepsis behaftet“, sagt der Kommunikationstechniker, der sich seit 15 Jahren mit Spukphänomenen beschäftigt. 

Knuffmann hatte Schloss Bückeburg und das Münchhausen-Gut ausgewählt, weil den jahrhundertealten Gemäuern nicht nur der Volksmund allerlei Geschichten nachsagt. Der Apelerner Hausherr Matthias von Münchhausen weiß von unerklärlichen Erlebnissen früherer und heutiger Bewohner, zum Beispiel mit der „Weißen Frau“ an der Graft oder im Treppenhaus. Als 17-Jähriger ist er selbst in eine denkwürdige Situation geraten, als in einer nahen Feldscheune am Schaltpult einer Erbsendreschmaschine die Hebel buchstäblich wie von Geisterhand gesteuert in Bewegung gerieten, auf dem übereilten Nachhauseweg Erdklumpen ihn und einen gleichaltrigen Jungen aus dem Dorf trafen und in der Dunkelheit ein Backstein durch ein halbgeöffnetes Fenster geworfen wurde - „so zielgenau, dass es physikalisch einfach nicht erklärbar ist“, wie Münchhausen heute noch berichtet. 

Den kompletten Bericht lesen Sie in den SN.

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