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Hellfire Caves / Trainee- Untersuchung Drucken E-Mail
PU´s - G.P.S - Untersuchungen
Geschrieben von: arwen   
Dienstag, 09. September 2008 um 00:35

Hellfire Caves

Datum:  29. August 2008

Ort: Buckinghamshire/England

Typ: Orbs & Erscheinungen

Untersucher:

Barri Ghai (Co-Founder & Lead Investigator UK)
Simon Buckle (Investigator &Technical Manager UK)
Laura Chalmers (Investigator & Case Manager UK)
Rob Powell (Trainee Investigator)
Dawn Nash (Trainee Investigator)
John Bedford (Trainee Investigator)
Phil Measey (Trainee Investigator)

Anzahl der Untersuchungen bis jetzt: 3

Bericht von: Barri Ghai - Co-Founder & Lead Investigator UK

Grund der Untersuchung: Übung für unsere Auszubildenden (Trainees)


Geschichte:

Ursprünglich noch aus prähistorischer Zeit, wurden diese einzigartigen Höhlen um das Jahr 1740 herum von dem verrufenen Sir Francis Dashwood, Gründer des berüchtigten Hellfire Clubs, weiter ausgebaut. Sein Ziel war es, ein ungewöhliches Beiwerk zu seinen Landschaftsgärten zu schaffen, zweifellos von seinen Rundreisen durch Europa und das ottomanische Reich inspiriert.

Manche seiner Nachahmer bauten große Landsitze aus und gestalteten Landschaftsgärten mit Tempeln, allesamt überirdisch, doch niemand wagte es jemals auf diese Art unterirdisch vorzugehen. Der Kalkstein, der bei den Arbeiten zutage kam, wurde für Bau der Straße von West Wycombe nach High Wycombe  benutzt.

Der Ausbau der Höhlen und der Bau der Straße versorgte die Bewohner des Ortes West Wycombe zudem mit Arbeitsplätzen, die nach einer vorhergehenden Missernte dringend benötigt wurden. Diese Leistung ist ein echtes Bravourstück des Ingenieurwesens und bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass die Gänge alle von Hand gegraben wurden. Man kann immer noch die einzelnen Spuren der Spitzhacken an den Wänden sehen.

Einige der Geister, von denen man sagt, dass sie in den Höhlen spuken, waren Mitglieder des Hellfire Clubs und eine Frau namens Sukie, über die die Legende besagt, dass sie eine Nachricht von ihrem Geliebten bekam, dass sie ihn in den Höhlen treffen sollte, um ihn dort zu heiraten. Die Nachricht war aber ein böser Scherz und sie traf nur auf eine Gruppe junger Männer, die sie auslachten und zu Tode steinigten. Außerdem wurden viele eigenartige Geräusche gehört.

Zusammenfassung:


Es wurden vor Ort schon einige bekannte Untersuchungen von paranormalen TV-Teams gemacht. Jedes dieser Teams hat Beweise für paranormale Aktivitäten an unterschiedlichen Stellen des Höhlensystems gesammelt.

Paul Whitehead, ein Mitglied des originalen Hellfire Clubs, wollte, dass sein Herz in den Höhlen begraben wurde, was man auch tat, doch ein australischer Soldat, der die Höhlen besuchte, stahl die Urne mit dem darin enthaltenen Herz. Whiteheads Geist soll nun auf der Suche nach seinem Herz durch die Höhlen spuken.

Es gibt Berichte vom Personal und von Besuchern über andere Geister, wie z.B. den eines kleinen Jungen oder auch von anderen, dunkleren Erscheinungen.

Zahllose Angestellte berichten, dass sie mit einem scharfen “Shush!/Pssst!” zur Ruhe gebracht wurden, wenn sie während ihrer Schicht durch die Gänge liefen, oder aber am Abend einen Kontrollgang machten, um anschließend abschließen zu können.

 



Untersuchungsdetails:

Datum:
29.08.08
Zeit: 7.30 Uhr – 1 Uhr
Untersucher: Barri Ghai, Simon Buckle, Laura Chalmers
Trainee Investigators: Rob Powell, Dawn Nash, John Bedford, Phil Measey, Cate Tornelli
Dauer: 5 ½ Stunden


Dieser Besuch in den wunderbaren Hellfire Caves diente zum Training unserer neuen Trainee Investigators (Auszubildenden). Außerdem wurden wir von den Betreibern der Caves gebeten, das Personal und das Management einzuweisen, bevor unsere Reihe von paranormalen Führungen im Oktober und November starten. Für mehr Informationen zu diesen Führungen schaut euch doch bitte die GPS News an.

Da unsere vorhergehenden Untersuchungen in den Caves voller Aktivitäten waren und es eine große Bandbreite an Ergebnissen gibt, von denen man lernen kann, fand ich, dass dieser Ort perfekt wäre, um unsere neuen Rekruten zu testen und es ihnen zu ermöglichen mit dem Ghosthuntingequipment zu trainieren, das wir benutzen.

Dies sind unsere neuen Trainees:

Von rechts nach links: John Bedford, Dawn Nash, Rob Powell, Cate Tornelli, and Phil Measey.


Die Untersuchung:

Wir begannen, indem wir einen Rundgang über das Gelände machten und wollten dabei auch schon den St. Lawrence Friedhof untersuchen, der direkt über dem Höhlensystem liegt.

Jedem der Lehrlinge wurde ein Teil der Ausrüstung gegeben, das sie während der Zeit benutzen sollten und wir zeigten ihnen, wie sie es am Besten einsetzen konnten.

Dawn Nash machte einige EMF-Grundmessungen des Friedhofsgeländes, was von Laura aufgenommen wurde. Cate war verantwortlich dafür Fotos für Referenzzwecke zu machen, wobei sie eine Fuji Fine Pix A800 Digital Kamera benutzte. Phil Masey machte mit einem Non-Contact Laser Thermometer Temperaturmessungen, die auch Kontrollzwecken dienten. Rob Powell bekam den Auftrag EVP-Aufnahmen zu machen und John Bedford machte ebenfalls EMF- und außerdem noch ELF-Messungen, wofür er ein Tri-Feld-Meter bekam. Er machte zusätzlich noch Fotos mit seiner neuen SLR Kamera.

Der Friedhof ist ein sehr schöner Ort, der zwischen den Hügeln, Bäumen und der schönen Landschaft vergessen zu sein scheint. Die Kirche steht in der Mitte des Geländes und dominiert alles um sich herum, schon alleine durch die große goldene Kugel, die sich auf ihrer Spitze befindet.

Leider war die Kirche schon geschlossen, also mussten wir uns mit dem Friedhof begnügen.

Die Grabsteine gehen bis zum Jahr 1810 zurück, doch viele waren durch die Witterung über die Jahrhunderte hinweg beschädigt und nicht mehr zu lesen.

Stellenweise stehen dort schön gearbeitete Monumente, die dem Friedhof eine noble und irgendwie prächtige Atmosphäre geben.

Unsere ersten Gedanken waren noch etwas unschlüssig und wir fühlten alle, dass dieser Ort eine Menge Restenergie (residual) hatte.

Die EMF-Messungen blieben gleichmäßig bei 0,5 und 1 mG und die Temperatur blieb konstant zwischen 18 und 19°C. Es war den ganzen Tag über trocken geblieben und so war es auch am Abend, mit kaum erwähnenswerten Wölkchen am Himmel. Die Sonne ging unter und die Dämmerung zog herauf, was dem Ort eine sehr unheimliche Ausstrahlung gab.


Während dieses Rundgangs waren die Trainees damit beschäftigt Messungen und Fotos zu machen. Cate machte einige gute Bilder und eines davon schien mir bemerkenswert, weil es irgendwie eigenartig war.

Originalfoto folgt bald

Das Bild zeigt einen schmalen Nebel, der sich senkrecht in der Mitte des Bildes formt. Er scheint nicht durch kondensierten Atem verursacht worden zu sein, denn alle Teammitglieder befanden sich hinter Cate.

Es wurden noch etliche Bilder gemacht, viele von ihnen zeigen Lichtanomalien, die aber in den meisten Fällen auf Staub, Pollen und andere natürliche Erklärungen zurückzuführen sind. Einige wenige jedoch waren seltsam und könnten durch paranormale Aktivität an diesem Ort verursacht worden sein.



Da viele von ihnen an ein und demselben Ort auf dem Friedhof aufgenommen wurden, beschloss ich den Trainees ihren ersten Test für diesen Abend zu geben und bat sie EVP-Aufnahmen zu machen, um eventuell zu kommunizieren oder die Energie zu ermutigen sich zu manifestieren.

Simon, Laura und ich warteten in einiger Entfernung der Neulinge, nachdem wir ihnen erklärt hatten, was wir von ihnen erwarteten. Ich platzierte einen Mini DV Camcorder auf einem Grabstein in der Nähe, um ihr Experiment zu filmen und eventuell ungewöhnliche Vorkommnisse aufzunehmen.

Leider brachte die Aufnahme keine Ergebnisse, doch es war eine gutes Material zur Analyse zu Trainingszwecken.

Die EVP´s müssen noch vollständig ausgewertet werden.

Nach dieser einleitenden Tour entschied ich, die Gruppe in zwei Teams aufzuteilen. Simon übernahm die eine Gruppe und ich die andere, bei der mich Laura begleitete. Wir gingen in entgegengesetzte Richtungen und machten jeweils eine 20 minütige Untersuchung.

Diese schienen zwar frei von paranormaler Aktivität zu sein, waren jedoch eine exzellente Möglichkeit für die Trainees zu lernen, da wir wieder EVP- und Fotoaufnahmen machten, wie auch Temperatur- und EMF-Messungen.

Um 21.30 Uhr gingen wir runter in die Höhlen und trafen uns dort mit Kerry-Ann, der Marketing Managerin der Caves, den anderen Managern und dem Personal, das gerade eine Führung durch die Höhlen durchführte.

Ich gab dem gesamten Personal und deren Familie und Freunden, die an der Führung teilnahmen, eine Einführung über unsere Organisation, unsere Ziele, unsere Ausrüstung und die Methoden, die gewöhnlich bei einer Untersuchung eingesetzt werden.

Nach dem Gespräch luden wir das Personal und die anderen Anwesenden ein, uns auf dem ersten Teil unserer Untersuchung in den Hellfire Caves zu begleiten.

In den Höhlen war es kalt und die ersten Messungen ergaben eine Temperatur von 6-7°C. Die EMF-Messungen ergaben einen normalen Wert.

Ich machte drei EVP-Aufnahmen während dieser „öffentlichen“ Untersuchung, die keinerlei Ergebnisse verzeichneten. Durch die kalten Temperaturen ließen uns viele Fotos mit kondensierendem Atem aufnehmen. Diese Bilder sahen schon unheimlich aus, waren aber definitiv durch Atemluft verursacht, die durch die niedrige Temperatur sichtbar wurde.

Nachdem die Öffentlichkeit uns gegen 23 Uhr verlassen hatte, konnten wir uns dem Luxus hingeben ganz alleine eine Untersuchung in den Höhlen zu machen, was zuvor nie möglich gewesen war.

Wir blieben zusammen und horchten intensiv auf ungewöhnliche Geräusche und Bewegungen. Viele von uns hörten etwas, das sehr hohe Töne waren und fühlten sich von vielen Augen beobachtet. Dies konnte schließlich durch die Familie von Fledermäusen erklärt werden, die in den Höhlen ein und aus flogen. Obwohl sie uns immer wieder erschraken und in Deckung gehen ließen, gewöhnten wir uns doch schnell an sie und konnten sogar einige schöne Fotos von diesen wunderbaren Kreaturen der Nacht machen.



Da wir uns nun langsam dem Ende unserer Nacht in den Caves näherten, wollten wir noch einmal eine letzte Untersuchung im inneren Tempel machen. Uns war die Erlaubnis dafür erteilt worden, den Tempelraum zu betreten. Dawn und John gingen los, um den Schlüssel aus dem Büro zu holen, das außerhalb der Höhlen an der Oberfläche lag.

Die beiden kamen völlig verstört und blass ohne Schlüssel zurück und wir staunten nicht schlecht, als wir ihren Bericht hörten.

Trainee Investigator Dawn Nash's Bericht:

"...John und ich gingen durch die Höhlen zurück zum Eingang, um die Schlüsseln zu holen. Bis dahin war die einzige Aktivität die der Fledermäuse gewesen, die im Sturzflug auf unsere Köpfe zielten...“

"...Wir gingen vom inneren Tempel an den Nebenhöhlen vorbei, durch die Banketthalle auf die Kinder- und die Franklinhöhle zu. Ich sagte noch zu John, dass ja bis jetzt nicht außergewöhnliches passiert sei, keine Aufnahmen oder ungewöhnliche Präsenzen, und John antwortete, dass er sich eher wie in einem Museum fühle. Sobald er den Satz beendet hatte, geschah etwas, das sich völlig meinem Verständnis entzieht...“

"...das Gefühl, dass jemand von recht großer Statur direkt hinter uns lief und sich über uns beugte war so stark, fast so, als ob uns jemand oder etwas im nächsten Moment berühren oder packen würde und ein ziemlich starker Druck, aber nicht physisch, dass wir uns beide gleichzeitig umdrehten, weil wir erwarteten, ein Teammitglied direkt hinter uns stehen zu sehen, doch da war niemand. Wir blieben sofort still stehen und etwas, das mir wie Schritte mit Stiefeln vorkam, war neben uns wahrzunehmen. Wir selber hatten uns aber keinen Zentimeter bewegt. John machte schnell einige Fotos und wir sahen, dass der EMF-Detektor, den ich hielt einen steigenden Wert von 0 auf 3mG anzeigte...“

"...Wir zogen uns schnell zum Eingang zurück...“

Dieses Bild wurde von John zur Zeit des Vorfalls gemacht. Ist es Atemluft oder eine übernatürliche Manifestation der Energie, die sie spürten?

Der Rest der Untersuchung brachte in Bezug auf unerklärliche paranormale Aktivität nichts ein. Trainee Phil Masey, der empfänglich für Geister ist, glaubt, dass er im Laufe des Abends mehrere Geister gesehen hat. Drei von ihnen, sagt er, waren Kinder, die außerhalb des Höhleneingangs gespielt haben. Phil meint außerdem, dass er beim Gang durch die Tunnel eine starke Präsenz gefühlt habe. Der Rest des Teams, hat nichts dergleichen gesehen oder gespürt, war sich aber der starken spirituellen Energie bewusst, die dort herrscht. Diese kommt höchstwahrscheinlich durch die starke verbliebene Restenergie (residual), die in den Wänden der Höhlen erhalten geblieben ist.

Unserer Meinung nach sind die Hellfire Caves zeitweilig recht aktiv, was das Paranormale angeht, und auf jeden Fall dominiert dort eine verbliebene Restenergie, die die Atmosphäre überschattet.
Unser Equipment hat den ganzen Abend über korrekt gemessen und aufgenommen und wir haben ein Mal einen EMF-Ausschlag bekommen, während Dawns und Johns Erlebnis. Ich persönlich glaube, dass man ein wesentlich höheres elektromagnetisches Feld gemessen hätte, wenn man sofort gemessen hätte, anstatt erst einige Sekunden nach dem Vorfall. Doch dass sie alleine schon die Geistesgegenwart hatten überhaupt zu messen ist bemerkenswert.


Meine abschließenden Gedanken:

"...Man sollte dort immer auf jede Eventualität vorbereitet sein und niemals in der Wachsamkeit nachlassen ohne auf das Unerwartete vorbereitet zu sein...“

 


Alle Fotos, die während der Untersuchung gemacht wurden, kann man sich hier anschauen: G.P.S Gallery