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PU Arnsberger Schlossruine und Oberfreistuhl 08.05.2010 |
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PU´s -
PU-NRW - Untersuchungen
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Sonntag, 16. Mai 2010 um 00:15 |
Die P.U.W hatte am 08.05.2010 eine Paranormale Untersuchung an der Schlossruine in Arnsberg. Die PU Datum 08.05.2010 Wetterverhältnisse: Leicht bewölkt, trocken Temperatur: erst 9 Grad später 4-5 Grad Mondphase: Letztes Viertel Beginn: 20.00 Uhr Ende : 00.00 Uhr Anwesende : Alex (Nrw) Sarah (die_madame) Kai (Bartman) und Sarah (Nrw-Buffy) Verwendete Geräte: Bild: Canon Powershot SX20is, Canon Powershot SX 120is, Ton: Voicerecorder Weitere Geräte: Kompass, Diverse Taschenlampen Zum Schloss: Die Anlage geht auf Graf Bernhard III. von Werl zurück und wurde schriftlich erstmals 1102 als Burg der Grafen von Werl-Arnsberg erwähnt. In diesem Jahr wurde sie erstmals durch Erzbischof Friedrich I. von Köln zerstört, da sich Graf Friedrich der Streitbare während des Investitursstreits auf Seiten von Kaiser Heinrich IV. gestellt hatte. Eine weitere Zerstörung fand unter der Herrschaft von Graf Heinrich I. statt, dessen Ermordung seines Bruders einen Sühnefeldzug Heinrich des Löwen auslöste. Eine dritte Zerstörung erfolgte 1366 während einer Fehde von Graf Gottfried IV. mit dem Grafen Engelbert III. von der Mark. Erste Hinweise auf eine Burgkapelle stammen aus dem Jahr 1114. Die Burg war Keimzelle der aus einer kleinen Burgmannen- und Handwerkersiedlung hervorgegangenen Stadt Arnsberg. Die Burg selbst war Wohn- und Herrschaftsmittelpunkt der Grafschaft Arnsberg. In zwei Urkunden aus den Jahren 1259 und 1270 wird eine aurea caminata (eine goldene Kemenate) erwähnt, was für eine teilweise repräsentative Ausstattung spricht. Auch der Neubau einer dreischiffigen Kapelle und der Grundriss des Hauptturms sind Hinweise auf eine prachtvolle Anlage. Während des Siebenjährigen Krieges wurde das Schloss im Jahre 1762 in Brand geschossen und zerstört. Die Paranormale Untersuchung: Wir begannen damit uns erstmal mit dem Gelände vertraut zu machen und gingen das komplette Gelände mehrere male ab. Auf dem Gelände der Burg steht ein großer Sendemast für Mobilfunk etc. somit verwendeten wir keine EMF-Geräte. Gegen 21.00 wurde es dann dunkel und wir konnten mit der eigentlichen Untersuchung anfangen. Wir entschlossen uns diesmal keine passive ESP-Aufnahmen zu machen, da es doch ein sehr großes Gebiet war und wir nicht immer auf die Geräte aufpassen können. Also beschränkten wir uns auf 3 Aktive ESP-Aufnahmen die ca. 30 Minuten andauerten. Auf der Schlossruine selber machten wir ca. 250 Bilder, die aber nichts auffälliges abbildeten. Wir entschlossen uns gegen 23 Uhr einen kleinen Abstecher zum alten Oberfreistuhl zu unternehmen. (Der Oberfreistuhl war eine bedeutende spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Gerichts- und Versammlungsstätte der Femegerichtsbarkeit. Durch die Arnsberger Reformation von 1437 kam es zu einer verbreiteten Kodifikation der Rechte und Zuständigkeiten der Femegerichte. Als Oberfreistuhl war das Gericht seit 1483 Berufungsinstanz für die übrigen Femegerichte. Er war inoffiziell der höchste Gerichtsstand im deutschen Reich. Ausserdem diente der Platz auch direkt zur Hinrichtung durch den Strick.) Auch dort machten wir ca. 200 Bilder die aber auch nichts außergewöhnliches zeigten. Die ESP-Aufnahmen waren auch unauffällig. Im großen und ganzen war es eine sehr schöne PU. Das gesamte Gebiet um die Schlossruine und die Ruine selber strahlen eine wunderbare ruhe aus. Wir beendeten die PU gegen 0.00 Uhr. Unser Fazit: Dieses ehemalige Schloss und der Oberfreistuhl sind in unseren Augen nicht frequentiert. Es sind sehr ruhige Orte. Die Erzählungen und Mythen die so ein Schloss mit sich bringt (was ja eigentlich jedes Schloss hat) empfinden wir auch nur für Erzählungen. Somit ist nach unserem Kenntnisstand Heute nichts an diesen Spukgeschichten dran. Es war eine gelungene PU ohne irgendwelche Auffälligkeiten. Hier noch ein paar Bilder der Schlossruine. Der Eingang zur Ruine Das ehemalige Schlossgelände Luftbild des gesamten Geländes PU-NRW
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