- ARCHIV -

 

Ein Geisterhaus wird abgerissen!
Meldung vom 22.07.2006


Broadview Heights/ USA – Das Broadview Developmental Center, ein ehemaliges Hospital im US-Bundesstaat Ohio, war bekannt für mysteriöse Geistererscheinungen und paranormale Aktivitäten. Doch nun war die Zeit des Spukortes gekommen - Mitte dieser Woche haben die Abrissarbeiten begonnen.

Über viele Jahre hinweg hat das verlassene und baufällige Gebäude, in der kleinen Stadt Broadview Heights, Geisterjäger, Medien und Freunde des Übersinnlichen angezogen, denn in den langen Gängen des Broadview Developmental Center sollen Geister und Gespenster ihr Unwesen getrieben haben.

Doch nachdem nun schon seit langem der Abriss des ehemaligen Veteranen-Hospitals geplant gewesen war, haben am Mittwoch, so berichtete der Lokalsender NewsNet5, die Arbeiten begonnen. Einige Monate sollen die Abriss- und Aufräumarbeiten des Gebäudekomplexes in Kauf nehmen, anschließend soll auf dem Grund des Geisterhauses eine Parkanlage und ein Freizeitzentrum entstehen. (MF)
Mehr Informationen über das Anwesen: http://www.forgottenoh.com/Broadview/broadview.html

Mit freundlicher Genehmigung von © 2005 www.paranews.net (SvF)

 

 

 

"Das Omen" - Mysteriöse Vorkommnisse am Filmset
Kinofilm: Start am 6.6.06


Hollywood/ USA - Der 6.6.06; auf den heutigen Tag haben viele Fans von Horror-Filmen gewartet, denn an diesem Tag startet das Remake des Grusel-Klassikers "Das Omen". Doch nicht nur die Zuschauer des Hollywood-Streifes soll das Grauen packen, auch die Schauspieler und das Filmteam soll beim Dreh des öfteren die Furcht gepackt haben.

"Das Omen" aus dem Jahre 1976 ist einer "der" Horror-Klassiker schlecht hin; schockierend war die Geschichte um die Familie Thorn, welche sich in Form des kleinen Damien den Teufel, oder besser gesagt den Anti-Christen ins Haus holte.

Nun 30 Jahre nach dem Kinostart des Originals kommt heute, an dem gut gewählten Datum, des 6. Juni 2006, das Remake des Horror-Klassikers in die Kinos. Zeitgemäß und dem aktuellen Weltgeschehen angepasst, soll der Film sowohl das Publikum der neuen Generation, als auch Liebhaber des Klassikers das Fürchten lehren.

Doch wie die Fernsehzeitschrift "TV Movie" in einem Interview erfuhr, löste der Film auch bei Julia Stiles, welche Katherine Thorn verkörperte, Angst aus. Einen Monat lang hat die Schauspielerin jede Nacht Albträume gehabt.

"Ich sah immer die Szene, in der sich das erste Kindermädchen im Film vor den Augen der Kids erhängt - nur bei mir war's immer jemand, den ich kannte. Es war schrecklich," so Julia Stiles.

Doch, dem nicht genug, soll es am Set des Horror-Streifens auch zu äußerst mysteriösen Vorkommnissen gekommen sein. So sollen auf Photographien verschwommene, unerklärliche "Figuren" erschienen sein; Flutlichter explodierten und auf Skalen und Anzeigen des Special-Effect-Teams erschien die Zahl 666.

Wie furchteinflößend der Film nun wirklich ist und ob nicht nur Julia Stiles Albträume von dem schauerlichen Film bekommt, kann ab heute jeder selbst ausprobieren.

Mit freundlicher Genehmigung von © 2005 www.paranews.net (SvF)

 

 

Mysteriöses verschwinden von Personen
Rätselraten seit 1973 und erfolglose Suche


New Jersey / USA - Seit Jahrzehnten verschwinden in einem Gebiet des US-Bundesstaates New Jersey immer wieder Menschen, ohne dass sie jemals wieder auftauchten. Vor kurzem fand eine Suchaktion statt, bei der man die seit vielen Jahren Verschwundenen ausfindig machen wollte.

"New Jersey's Bermuda Triangle", so die scherzhafte Bezeichnung eines Gebietes im US-Bundesstaat New Jersey, in dem seit Jahren immer wieder Menschen verschwunden waren. Vor allem Fischer und Bootsfahrer sind in dem Gebiet des Round Valley Reservoir, welches von einer großen Wasserfläche durchzogen ist, verschollen. Alleine seit dem Jahr 1973 sind sechs Personen verschwunden.

Am vergangenen Mittwoch jedoch versuchte man, einige der wahrscheinlich ertrunkenen Personen beziehungsweise deren Leichen in diesem Gebiet ausfindig zu machen. Ein Trupp aus Polizisten durchforstete das Reservoir, da durch die Wetterbedingungen der Wasserspiegel besonders niedrig und die Wasserfläche verkleinert war.


Etwa 30 Personen waren an der ausgedehnten Suche beteiligt. Jedoch blieb diese Aktion größtenteils erfolglos. Einige wenige Knochenfragmente wurden entdeckt, welche sich nach einer Analyse als Tierknochen erwiesen. Darüber hinaus wurden einige zerfetzte Kleidungsstücke entdeckt, welche auf einen der Verschollenen hinwiesen.

Mit freundlicher Genehmigung von © 2005 www.paranews.net (SvF)

 

Edgar Allan Poe spukt in Eutaw House
Meldung vom 27.01.2006


Potter's Mills / USA - Geisterforscher der Ghost Research Foundation untersuchten das 1789 erbaute Eutaw House, das seither von Reisenden rege besucht und von paranormalen Erscheinungen heimgesucht wird. Sogar Edgar Allan Poe sei einst Gast in dem Hotel gewesen. Leider wären keine Dokumente über den Besuch des legendären Schriftstellers erhalten geblieben, nur die etwas unbeholfene E.A.P.-Schnitzerei in einem altem Holztisch würde von der Wahrheit seiner Behauptung zeugen, erklärte Harrison Edgar Shawley. Das wären eindeutig die Initialen von Edgar Allan Poe, ist sich der ehemalige Besitzer sicher.

1939 kaufte Harrison Edgar Shawley das Gebäude im Kolonialstil und verbreitete die umstrittene Legende, dass der legendäre Schriftsteller Edgar Allan Poe ein oder zwei Nächte in dem Haus in Poe Valley verbracht hätte. Dort sei er dem Bergmädchen Helena Hallferty Park begegnet und hätte sich spontan in sie verliebt und den Tag mit ihr verbracht. Die beiden wären in dem gebirgigen Land spazieren gegangen und riesigen Vögeln, die sie umkreisten und dabei schmerzerfüllte Laute von sich gegeben hätten, begegnet. Poe sei dermaßen beeindruckt gewesen, dass er sein Erlebnis in dem Gedicht The Raven verarbeitete und Helen als Lenore verewigte. Nach seinem Tod sei er nach Potter's Mills zurückgekehrt und spuke nun in unregelmäßigen Abständen im Hotel Eutaw House.

Die jetzige Eigentümerin Kathy weiß nicht, ob die historische Legende der Wahrheit entspricht, aber dass es in ihrem Hotel spukt, da ist sie sich sicher. Die Nachtruhe der Gäste würde durch das allnächtliche Weinen eines Geisterkindes gestört, eine weibliche Spukgestalt in Trauerkleidung stünde auf der Treppe zum zweiten Stock, manchmal in Begleitung eines kleinen weinenden Mädchens. Die dunkle Gestalt eines Mannes, den das Personal für den verstorbenen Edgar Allan Poe hält, gesellt sich hin und wieder zu den beiden, heißt es.

"... im Kiva Room servierte ich gerade das Essen, als plötzlich auf dem Tisch ein höllisches Chaos herrschte. Schüsseln und Service-Platten waren umgekippt und die Lebensmittel plötzlich wild auf dem Tisch verteilt. Einer der Gäste wurde panisch und fing zu schreien an, weil dies alles ohne menschliches Zutun geschah", berichtete ein Kellner des Eutaw House.

Alles in allem seien die Geister sehr freundlich und man müsse sich nicht fürchten, das Hotel aufzusuchen, sind sich die Forscher der Ghost Research Foundation sicher.



Mit freundlicher Genehmigung von © 2005 www.paranews.net (SvF)

 

Lebende beschenken Geist
Meldung vom 27.12.2005


Edinburgh / Schottland - Die traurige Lebensgeschichte eines kleinen kranken Mädchens namens Annie hat Wohltäter angespornt, einen Geldbetrag von mehr als 1'000 englische Pfund und Hunderte von Spielsachen zu spenden, doch für das Edinburgher Mädchen kam diese barmherzige Geste zu spät, denn sie verstarb bereits vor 300 Jahren.

Die Geldgeschenke kamen von Besuchern des Mary King's Close, denen die Geschichte eines Kindes zu Ohren kam, das an Pest gestorben war und um 1700 in dem – jetzt unterirdischen - Edinburgher Stadtteil eingemauert wurde. Ein Medium, welches bei der Besichtungstour anwesend war, forderte die Besucher auf, Spielwaren und Geld in dem Raum zu hinterlegen, der von Annie frequentiert wurde.

Die Mitbringsel wurden später eingesammelt und dem Edinburghs Royal Hospital for Sick Children übergeben. Ms Barkey vom Kinderkrankenhaus bedankte sich öffentlich für die Spenden, die seit Juli 2005 in den unterirdischen Gängen hinterlegt wurden. Gerade jetzt zur Weihnachtszeit sei es eine Freude für die kranken Kinder, wenn sie eine Kleinigkeit geschenkt bekämen, erklärte sie.

Seit dem Jahr 2003 wurde Mary King's Close für Touristen aus aller Welt zugänglich gemacht, doch schon Jahre zuvor wurde spirituellen Medien und parapsychologischen Forschungsgruppen der Zutritt gewährt. Auf der Suche nach paranormalen Phänomenen wurde der Geist von Annie im Jahre 1993 von einem weiblichen, japanischen Medium entdeckt.

Die Asiatin erspürte das Geisterkind, als sie in den unterirdischen Gängen neben Royal Mile, auch als Allan's Close bekannt, verweilte. Sie nahm Kontakt mit der kleinen Spukgestalt auf und fand heraus, dass die Kleine ihrer verlorenen Puppe nachtrauerte und deshalb nicht ins Jenseits hinüberwechseln will. Anscheinend wurde das Mädchen, nachdem es von der Pest befallen war, eilends in einem Raum eingemauert und hatte keine Möglichkeit mehr, das steinerne Grab zu verlassen. Ihre Lieblingspuppe lag außerhalb des versiegelten Zimmers und war unerreichbar für das todkranke, einsame Mädchen. Seit ihrem Ableben vor 300 Jahren geistert Annie in Mary King's Close herum, immer noch auf der Suche nach ihrem Spielzeug.

Mit freundlicher Genehmigung von © 2005 www.paranews.net (SvF)

 

Spukschloss Pengersick Castle
Meldung vom 30.11.2005


Cornwall / England - Letzte Woche wurde Pengersick Castle erneut zum Studienobjekt der britischen Geisterforschungsgruppe Paranormal Research. Dessen Präsident Ian Addicoat und einige Forscher versuchten mittels modernstem PSI-Equipment ungewöhnliche Temperaturveränderungen und mysteriöse Geräusche aus dem Jenseits aufzuzeichnen. Des Weiteren versuchten sie die Existenz von Orbs nachweisen.

Orbs sind kugelförmige Energiebälle, denen eine dämonische Kraft nachgesagt wird. Eine Theorie besagt, dass sie so genannte Energievampire sind, die sich von Süßigkeiten angezogen fühlen und dem lebenden Menschen Schaden zufügen. Andere Theorien beschreiben sie als göttliche Boten, Lichtwesen oder sogar Schutzgeister. Orbs sollen angeblich auf Blitzlicht reagieren, die sich mit Leichtigkeit mit jeder Digitalkamera aufnehmen lassen. Da sich meist nur kleine runde Nebelbälle auf den entwickelten Fotos zeigen, die von Lichtspiegelungen herrühren können, versuchte Ian Addicoat zusätzliche Beweise für das Vorhandensein von Geistern vorzuweisen.

Immer wieder wurde von den Besuchern berichtet, dass ein unbekannter, fremdartiger Geruch das Gemäuer durchflutet, den sie nicht zuordnen können. Batterien entleeren sich auf rätselhafte Weise nach Betreten des Schlosses, Tonaufnahmegeräte, Videokameras und sogar Temperaturmessgeräte, welche das Militär zur Verfügung gestellt hatte, funktionierten plötzlich nicht mehr.

Pengersick Castle wird seit Jahrhunderten nachgesagt, dass es für paranormale Aktivitäten besonders anfällig ist. Im Schlafzimmer wird anscheinend immer wieder der Geist einer jungen Frau gesehen, die vom Bett aufsteht, zum Fenster geht, dort hinausschaut, sich danach im Zimmer umsieht, ihre Hände auf den Magen legt und mit schmerzverzerrter Miene ins Nichts verschwindet. Ihr wird nachgesagt, dass sie vergiftet wurde und einen qualvollen Tod erlitt. Gäste berichteten von einem schwarzen Spuk-Hund mit unheimlichen roten Augen, der sich vor den Kamin legte und so unerwartet verschwand, wie er gekommen war.

Ein anderes Phänomen ist das Erscheinen eines mysteriösen Mönches in einer altmodischen Robe, der sich vorwiegend im Gartenbereich zeigte. Der Schloss-Gärtner bestätigte, dass er oftmals das Gefühl hatte, dass jemand hinter ihm steht. Einhergehend mit einem unheimlichen Gefühl überflute ihn ein strenger, undefinierbarer Geruch, der seine Sinne betäuben würde.

Das Phantom eines 13-jährigen Mädchens tanze ausgelassen durch die Räume und versuche zum Mitmachen anzuregen, erzählten Besucher des Schlosses. Es wird erzählt, dass der Teenager zu Lebzeiten gerne auf der Burgmauer tanzte. Eines Tages wäre überraschend eine Windböe gekommen, hätte sich in ihrem Gewand verfangen und das Mädchen in den Tod gerissen.

Archäologen, die sich mit der Geschichte des Schlosses beschäftigten, fanden heraus, dass das Castle teilweise auf den Ruinen eines alten Hauses und eines Friedhofgeländes erbaut wurde. Besonders das Haus erweckte das Interesse der Wissenschaftler, denn es muss eine runde Form gehabt haben. Glassplitter von Fenstern, wie man sie aus Kirchen und Kapellen kennt, lassen den Schluss zu, dass dort ein religiöses Gebäude stand. Vieles spricht dafür, dass Pengersick Castle auf eine 5000 Jahre alte Geschichte zurückblicken kann. Das älteste noch erhaltene Gebäude wird auf 1500 v. Chr. datiert.

Die Resultate von Ian Addicoat und seinem Team werden regelmäßig auf paranormal.research veröffentlicht.

Mit freundlicher Genehmigung von © 2005 www.paranews.net (SvF)

 

Es spukt im Lenin-Museum

Meldung vom 30.11.2005


"Spukt" etwa Lenin selbst im Museum?


Samara / Russland - Wie vor kurzem die Website ananova.com berichtete, spukt nach Angaben des Personals ein Geist durch die Räumlichkeiten des Lenin-Museums im russischen Samara.
Immer wieder sollen im Museum des im Jahre 1924 verstorbenen kommunistischen Staatsgründers Lenin mysteriöse Schritte zu vernehmen sein, welche viele der Angestellten eindeutig einem Geist zuordnen. Doch wie die Museumsleiterin Maya Obrztsova erklärte, trugen sich noch viele weitere unerklärliche Geschehnisse in der ehemaligen Wohnung des sowjetischen Revolutionärs zu.

"Eines Morgens gingen wir in das Schlafzimmer, und es sah so aus, als hätte jemand in dem Bett geschlafen, obwohl die Türen über Nacht verschlossen waren", erklärte die Museumsdirektorin. Des Weiteren berichteten die Museumsangestellten oft, dass es in der Nähe der Räumlichkeiten Lenins nach frisch gebackenem Apfelkuchen, der Leibspeise des Sowjetführers, rieche. Ein weiterer Vorfall ereignete sich bei einer Führung durch das Museum, als eine Angestellte einer Besuchergruppe das Kaffeeservice zeigte, welches sich seit dem 19. Jahrhundert in der damaligen Wohnung Wladimir Uljanows, wie Lenin mit bürgerlichem Namen hieß, befindet.

"Während der Präsentation des Service vernahmen alle Besucher, auch Vertreter der Medien von Samara, den Duft frisch gebrühten Kaffees. Jedoch hatte keiner in der Nähe der Gruppe Kaffee gekocht", erzählte Obrztsova. Trotz der seltsamen Vorkommnisse lässt sich das Museumspersonal, nach eigener Aussage, keine Angst von dem Geist einjagen. "In jedem alten Haus muss es einen Geist geben und dieses hier bildet keine Ausnahme. Die Angestellten haben keine Angst vor den seltsamen Dingen, die hier geschehen. Wir und das Gespenst sind Freunde", erklärte Obrztsova.

Ob jedoch der Geist, welcher in dem alten Gebäude spukt, der des großen Revolutionsführers Lenin sein könnte, darüber wollte die Museumsleiterin keine Spekulationen anstellen.


Mit freundlicher Genehmigung von © 2005 www.paranews.net (SvF)

 

Spuk im Londoner Nachtclub
Meldung vom 23.11.2005


London/England - Das "Caesars" ist einer der beliebtesten und luxuriösesten Londoner Nachtclubs. Die Gäste erwarten dort Musikbeschallung aus den 70er und 80er Jahren, Funk, und Soulklänge, sowie Stripteasetänzer, welche die Damenwelt betören. Doch nicht nur die irdischen Genüsse locken zahlreiche Gäste in den Stadtteil Streatham, auch ein Geist lockt die Nachtschwärmer an.

Ruth Ellis, die letzte zum Tode verurteilte Gefangene Englands, spukt in den Räumlichkeiten des Clubs umher. 1946 war sie im "Caesars", das damals noch The Locarno hieß, als Animiermädchen und Bardame beschäftigt, bis sie letztendlich Mitbesitzerin wurde.

Fred Batt, der jetzige Eigentümer, ist sich vollkommen sicher, dass die Verstorbene an ihren Arbeitsplatz zurückgekommen ist, da er die Dahingeschiedene anscheinend mit eigenen Augen sah.

Er habe einen hohen, markerschütternden Schrei gehört und nachgeschaut, ob sich jemand ernsthaft verletzt hatte, berichtete This is local London. Als er in einen Raum kam, in dem alte Kameras gelagert werden, sei ihm eine Kälte entgegengeschlagen, die fast sein Blut hätte gefrieren lassen. Danach sah er Ruth Ellis Gestalt an der Feuerschutztür des Clubs. Seit diesem Erlebnis würde er nur noch in Begleitung den Club betreten, äußerte der 56-Jährige gegenüber "Most Haunted", dem beliebten britischen Geisterjäger-TV-Sender. Auch das spirituelle Medium Derek Acorah will mit der Mörderin Kontakt aufgenommen haben. Sag Bertie, dass ich ihm verzeihe, dass er mir das Genick gebrochen hat, hätte die Verstorbene ihm mitgeteilt. Wahrscheinlich eine Botschaft für ihren Henker Albert Pierpoint, vermutet er.

Das verhängnisvolle Schicksal der Geisterfrau Ruth Ellis begann am 10.04.1955, am Nachmittag des Ostersonntags. Ihr Lebensgefährte David Drummond Moffat Blakely, erfolgloser Rennfahrer und Alkoholiker, traf sich im "Magdala Tavern Pub" mit einem Freund, während Ruth Ellis einen tödlichen Plan schmiedete.
Ruth Ellis war sehr eifersüchtig und so kam es häufig zu Streitigkeiten. Die 28-Jährige warf dem 25-Jährigen vor, dass er mit der Kinderfrau eine Affäre hätte. Obwohl Blakely immer wieder seine Treue betonte, wie sich später herausstellte, zu Recht, glaubte sie ihm nicht. Doch auch Blakely war kein Engel. Beide hatten eine leidenschaftliche, aber auch von Gewalt geprägte Partnerschaft, die für Ruths Baby tragisch endete. Zehn Tage vor dem Schicksalstag hatten sich die beiden dermaßen zerstritten, dass David Blakely in seinem Zorn Ruth Ellis zusammenschlug und diese daraufhin eine Fehlgeburt erlitt.

Was genau in der Waliserin vorging, als sie an jenem Ostersonntag einen Freund beauftragte, ihr einen Revolver, Kaliber 38, zu besorgen, konnte nie genau geklärt werden. Tatsache war jedoch, dass sie sich zum "Magdala Tavern Pub" fahren ließ. Dort wartete sie, bis David Blakely das Gebäude verlassen hatte, und schoss fünfmal auf ihn ein, bis der Körper zu Boden sackte. Danach entleerte sie den Revolver und feuerte auch die letzte Patrone auf ihr hilfloses Opfer ab.
Nach der Tat ließ sich das ehemalige Callgirl widerstandslos verhaften und gestand sofort ihre Schuld ein. Am 20.06.1955 musste sich sie sich wegen Mordes vor Gericht verantworten und wurde nach einer Beratungszeit von vierzehn Minuten zum Tode durch den Strang verurteilt. "Thank you", kommentierte sie das Urteil. Am 13.07.1955 wurde die Strafe vollstreckt. Um 9.00 Uhr morgens wurde Ruth Ellis in Holloway Prison von Albert Pierpoint gehängt.

Warum Ruth Ellis Geist ausgerechnet an ihrem Arbeitsplatz - sie war Mitbesitzern des Clubs - herumspukt, konnte auch das spirituelle Medium nicht aufklären.



Mit freundlicher Genehmigung von © 2005 www.paranews.net (SvF)

 

Geister im Toys 'R' Us
Meldung vom 17.11.2005


Des Moines, in Iowa/USA

 

Sunnyvale / USA - Sunnyvale's Toys"R"Us, irdisches Einkaufsparadies für Kinder und Erwachsene, scheint seit geraumer Zeit ein Ort des Schreckens zu sein. Angestellte und Lagerarbeiter berichten seit Jahren immer wieder von paranormalen Tätigkeiten innerhalb des Gebäudes. Auch dieses Jahr konnte die Ursache der unerklärlichen Phänomene nicht gelöst werden.

Jeden Morgen ist das Warenlager ein Ort des Chaos. Bücher und Spielwaren liegen zerstreut herum, Gegenstände fliegen durch die Luft oder schwirren von einem Regal zum anderen. Puppen scheinen zu sprechen, elektronische Geräte schalten sich unkontrolliert ein und aus. "Eine unsichtbare Gestalt berührt die Angestellten, der Schattenriss eines jungen, hageren Mannes zeigt sich hin und wieder im Lagerraum und im Gang 15C verbreitet sich ein strenger Blumenduft", wissen die Angestellten zu berichten.

Ein 15-jähriger Schüler aus Maryland, der bei seiner Tante in Sunnyvale zu Besuch war, fühlte einen kalten Luftzug im Gesicht und hörte gleichzeitig eine männliche Geisterstimme, die den Namen Elisabeth flüsterte, als er sich im Toys"R"Us aufhielt. Er schätzte, dass jenes Erlebnis höchstens zehn Sekunden andauerte, doch die Erinnerung daran lässt ihn bis heute nicht los.

Im Toilettenraum des Kaufhauses wurden Kundinnen und Angestellte von unsichtbaren Händen belästigt, die über ihr Haar strichen. Einige Frauen berichteten, dass ihnen dort von hinten auf die Schulter geklopft wurde. Als sie sich umgedreht hätten, um nachzuschauen, wer sie gerade berührte, öffneten sich alle Wasserhähne an den Waschbecken.

Aushilfsarbeiterin Miss O'Brien berichtete, dass ihr während der Arbeitszeit ein männlicher Geist begegnete, der in altmodische Knickerbocker, ein weißes Hemd und mit einer Tweedkappe gekleidet war. "Bisher habe ich nicht an die Existenz von Geisterscheinungen geglaubt. Doch im Lager war mir sehr mulmig zumute, besonders als ich das Geräusch galoppierender Pferde vernahm", berichtete sie gegenüber den Medien.

Mittlerweile dauern die mysteriösen Ereignisse im Toys"R"Us schon jahrelang an, sodass die Poltererscheinungen näher untersucht werden sollten. Das spirituelle Medium Sylvia Brown wurde von John Davidson, Cathy Lee Crosby and Fran Tarkenton engagiert, um innerhalb der Sendung That's Incredible als lebendes Quija-Board zu fungieren.

Sylvia Brown hielt live eine Seance ab und erfuhr, dass einige Tote in der Zeit gefangen sind, in einer Art Vorhölle. Sie leben an der Grenze zu unserer Welt, fühlen sich ausgestoßen und können ihren Frieden nicht finden. Nach Angaben der okkulten Mittlerin wurde sie von einem Verstorbenen kontaktiert, der seine Liebste namens Beth(Elisabeth) suchte. Angeblich hätte er sich in das junge Mädchen verliebt, doch sie zog es vor, mit einem Rechtsanwalt von der Ostküste durchzubrennen. Mit seiner Infrarotkamera konnte der Fotograf Bill Tidwell Fotos von dem paranormalen Phänomen aufnehmen. Auf einem der Bilder zeichnete sich eine milchige Masse ab, auf dem anderen Foto ein männlicher Schatten.

Anscheinend handelte es sich bei dem männlichen Schatten um den Geist von Johnny Johnson, auch Yonny Yohanson, der zu Lebzeiten eine kleine Farm auf dem heutigen Toys"R"Us–Gelände bewirtschaftete. Er sei elend und einsam verblutet, nachdem er beim Holzhacken sein Bein verlor, als seine Axt abrutschte, hört man die Einheimischen sagen. Ob sich der junge Mann mit dem schwedischen Akzent absichtlich verletzte, weil er um seine verlorene Liebe trauerte oder ob es sich um einen Arbeitsunfall handelte, konnte bis heute nicht geklärt werden.

"Leider fürchten sich viele Menschen hier zu arbeiten. Spätestens, wenn ein Spielzeug durch die Luft schwebt, kündigen viele", beklagt das Stammpersonal.



Mit freundlicher Genehmigung von © 2005 www.paranews.net (SvF)

 


NEWS
- Haupseite -