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Teufelsaustreibung der besonderen Art
Geschrieben von: Daniel   
Mittwoch, den 18. Januar 2012 um 18:24 Uhr
Berne – So ziemlich jeder Mensch in der kleinen Gemeinde kennt die düstere Vergangenheit des strahlend weißen 30 Meter-Segler „Ruach“ welcher heute so friedlich in der BBS-Werft in Berne liegt. 

Damals noch hieß der Segler „Satansbraut“, war pechschwarz und gab den Eindruck seinen Namen auch verdient zu haben. Seit 1988 befand sich die „Satansbraut“ in Besitz der Schweizer Familie Akkermann. Viele recht eigenartige Geschichten umgeben das Schiff, so verschwand auf der Jungfernfahrt im Bermuda-Dreieck plötzlich der Kapitän.

Udo Swart von der BBS-Werft: „Er saß in der Kajüte, trank Alkohol. Dann ging er an Deck und tauchte nie wieder auf.“
Jahrelang versuchte die Familie den Segler zu verkaufen, was jedoch nicht gelingen sollte. In dieser Zeit häuften sich Ereignisse und Mystischen Unfälle. So lief einem Arbeiter bei Bohrarbeiten Diesel in den Mund. Bei einem Schleppvorgang riss eine Brücke halb. Eines Nachts fing der Segler aus ungeklärter Ursache Feuer während ein Crew-Mitglied mit seinem Auto verunglückte. Die Wende kam 1996 als Hansueli Birenstihl (61) den Segler übernahm. Um dem Treiben ein Ende zu bereiten ließ er den Segler umtaufen und Segnen. Weiterhin lies er den 6,66m langen Klüverbaum um 4cm verlängern um die „Teufelszahl“ zu beseitigen.

Heute Segelt die „Ruach“ für Kinder aus schwierigen Familien die Straffällig geworden sind.



 

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