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Kryptozoologie Thema bei Konferenz der ZSL
Geschrieben von: LuxObscurus   
Dienstag, den 12. Juli 2011 um 21:45 Uhr

Bei der heute stattfindenden Konferenz der Zoological Society of London (ZSL), die im Rahmen der Verantstaltungsreihe "Communicating Science" stattfindet, ist die Kryptozoologie das zentrale Thema.

Kann die Kryptozoologie als Wissenschaft betrachtet werden? Ist die Erforschung unbekannter Tierarten, wie z.B. Bigfoot und Yeti, die nur aus Folklore und Augenzeugen bekannt, aber von der Wissenschaft noch nicht beschrieben wurden, wissenschaftlich von Bedeutung oder handelt es sich doch um eine fragwürdige Pseudowissenschaft? 

 

Diese und andere Fragen werden auf diesem Treffen diskutiert werden. Wie die Presseeinführung der Gesellschaft lautet:  "Auch wenn viele Zoologen die Kryptozoologie noch immer als fragwürdig abstempeln, so zeigen aktuelle Forschungsergebnisse doch, dass vermeintlich ausgestorbene Tierarten noch Jahre nach ihrem vermeintlichen Aussterben wieder auftauchen können und dass unser Wissen selbst über den Bestand großer Tierarten noch nicht erschöpft ist. Berichte über Seeungeheuer können beispielsweise statistisch ausgewertet werden und aktuelle vermeintliche Sichtungen Rückschlüsse auf das tatsächliche Aussterbedatum ermöglichen. Ist also die Zeit gekommen, um die Kryptozoologie aus Versenkung zu holen?"

Drei Vorträge werden sich mit diesen Fragen beschäftigen:

- Wie können kryptozoologische Daten in einer strikten statistischen Weise ausgewertet werden? (Michael Woodley)

- Über die Wahrscheinlichkeit, dass prähistorische Tiere bis heute überlebt haben  (Charles Paxton von der "University of St. Andrews")

- Wie kann die theoretische Ökologie zu kryptozoologischen Untersuchungen beitragen? (Darren Naish von der "University of Portsmouth" und Autor des "Tetrapod Zoology Blog)

Leiter des Treffens und der anschließenden Diskussion ist Henry Gee, einer der Chefredakteure der Fachzeitschrift "Nature". Dieser Name lässt deutlich auf die Bedeutung dieses Treffens in der wissenschaftlichen Gemeinschaft schließen. Immerhin hatte Gee bereits im letzten Jahr öffentlich bekannt, dass an den sogenannten Kryptiden, wie dem Bigfoot mehr dran sein könnte, als bloße Legenden und Hirngespinste. 

Bleibt abzuwarten, zu welchem Ergebnis die Konferenz kommen wird. 


Quelle: geisternet.com
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