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Wir haben 14 Gäste online| Spontane menschliche Selbstentzündung |
| Geschrieben von: LuxObscurus |
| Freitag, den 02. Dezember 2011 um 21:04 Uhr |
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Im irischen Galway stellte der Tod eines 76-jährigen die Behörden vor ein Rätsel. Der verbrannte Leichnam wurde in der Nähe eines offenen Kamins gefunden, jedoch deutete nichts darauf hin, dass der Rentner vom Feuer des Kamins erfasst wurde. Es ist das erste Mal in der 25-jährigen Amtszeit als Gerichtsmediziner in West-Galway, dass Dr. Kieran Mcloughlin dieses Phänomen als Todesursache festsetzte, wie der Telegraph berichtete. Von spontanter menschlicher Selbstentzündung (spontaneous human combustion, SHC) wird in der Forschung gesprochen, wenn ein menschlicher Körper sich spontan entzündet und fast vollständig verbrennt, ohne größeren Schaden an der Umgebung anzurichten. Offenbar von innen heraus und ohne äußere Einwirkung. Im vorliegenden Fall schlossen die Forensiker aus, dass das offene Kaminfeuer die Flamme entzündete. In der Wohnung fanden sich weder Einbruchsspuren, noch Hinweise auf Brandbeschleuniger. Das Feuer hatte sich nur auf den vollständig verbrannten Körper, den Boden darunter und die Decke darüber ausgewirkt. Der Verstorbene hatte an Diabetes vom Typ II gelitten, war offenbar jedoch nicht an einem Herzinfarkt gestorben, wie weiter Untersuchungen zeigten. Dr. Mcloughlin hatte selbst zum Thema recherchiert und sei daher zu der Überzeugung gekommen, dass es sich um einen Fall von SHC handele, wie er den Medien gegenüber aussagte. Es sei zudem interessant, dass sich eine auffallende Mehrheit solcher Vorfälle in der Nähe von offenem Feuer und Kaminen ereigne, ohne dass das Übergreifen der Flammen Ursache sei. Die tatsächliche Existenz dieses Phänomens wird von Skeptikern noch immer angezweifelt. Als Erklärungsversuche werden unter anderem chemische körpereigene Reaktionen auf Fremdstoffe, wie Alkohol oder bestimmte Medikamente, äußere Quellen, wie Elektrizität oder Mikrowellen, die sich, wie auch immer, auf das Körperinnere auswirken sollen, Kugelblitze oder der sogenannte Dochteffekt herangezogen. Der Dochteffekt bezeichnet das Entzünden des Feuers durch Zigaretten oder Kerzenflammen, die durch diesen Effekt in direktem Kontakt zum Körper, unterhalb der Haut befindliches Fettgewebe verflüssigen, welches sich dann über die Kleidung und Haare des Opfers, die wie ein Kerzendocht wirken, entzündet.
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