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Wir haben 16 Gäste online| Tunnelbau durch mystisches Wesen behindert |
| Geschrieben von: LuxObscurus |
| Dienstag, den 02. August 2011 um 22:10 Uhr |
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Die Tunnelbauer der neuseeländischen Bahn haben mit einem recht ungewöhnlichen Problem zu kämpfen. Der schon seit Jahren geplante Tunnel, der den Straßenverkehr entlasten soll, führt offenbar durch ein Sumpfgebiet, das als Wohnort des Horotio gilt, eines mythischen Schutzwesens aus der Sagenwelt der Maori. Maori-Ratsmitglied Glen Wilcox gab der Herald Sun eine Erklärung ab, dass man sich der Tatsache verwehre, in dem Bebauungsplan den Ort des Horotio nicht berücksichtigt hat, obwohl dieser zuerst dort war. "Taniwha sind mächtige Wesen und wenn man sie verärgert gibt es große Schwierigkeiten. Als Kaitiaki sind sie eigentlich unsere Beschützer, aber wenn ihnen nicht gefällt, was die Menschen tun, erscheinen sie und beißen." Die Arbeiten an dem Projekt wurden erst einmal, auf Drängen der Maori, ausgesetzt und man bemüht sich, eine Lösung zu finden, die die Vorstellungen der Maori respektiert. Im Jahre 2002 wurde bereits schon einmal ein Bauvorhaben aufgeschoben, weil man einem Taniwha in die Quere kam. Damals sollte ein Straßenstück zwischen Auckland und Hamilton durch eine Gegend führen, die als Wohnort eines einäugigen Taniwha galt. Die Maori protestierten auch damals, denn sie machten das Wesen für zahlreiche, schwere Unfälle an der Straße verantwortlich. "Bevor entsprechende Bauvorhaben durchgeführt werden, müssen zuerst die Dämonen und Wesenheiten besänftigt werden", so der Maori-Älteste Ranguini Walker. Quelle: geisternet.com |