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Wir haben 6 Gäste online| Geisteraustreibung: Mutter zündet ihr Kind an |
| Samstag, den 20. Juni 2009 um 11:06 Uhr |
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Während manche einfach nur an Geister glauben, andere sie wiederum jagen, nehmen jene weitere Menschen die Gelegenheit, böse Geister auszutreiben. Welch fatale Folgen so etwas mit sich bringen kann, hat jetzt eine Mutter mit irrem Aberglauben gezeigt.
Sie zündete ihre Tochter an, welche schwerste Verbrennungen erlitt. Jetzt steht die Mutter vor Gericht. Die aus Haiti stammende Frau führte durch ein Voodoo-Ritual ihrer kleinen Frantzcia schwere Verbrennungen im Gesicht, am Körper und auch an den Beinen zu. Laut der Anklage hat die 29jährige Mutter ein Ritual namens „Loa“ angewandt, in dem sie kreisförmig Rum auf den Boden um ihre Tochter verschüttete und anschließend auch den Kopf des Mädchens benetzte. Anschließend zündete sie den Alkohol an. Die Großmutter löschte nach einer Weile die Flammen mit Wasser. Nach der Tat steckte die Mutter das vor Schmerzen schreiende Kind in die Badewanne und anschließend ins Bett. Auf Drängen der Verwandten wurde das Kind nach drei Tagen zum Arzt gebracht, der Verbrennungen zweiten und dritten Grades an 25% des Kindskörpers feststellte. Auf Fragen des Arztes, wie diese Wunden zustande gekommen sind, antworte die Mutter, sie habe versehentlich einen Topf mit gekochtem Reis über ihre Tochter ausgegossen.
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