"Eigentlich",
antwortete der Pfarrer verdutzt, "habe ich gar keinen Hund."
Zudem spuken auf dem Kirchhof die Geister zweier Frauen, von denen
angenommen wird, dass sie auch zur Dering-Familie gehören.
Es gibt zum einen die "Rote Frau", deren Kind in einem namenlosen
Grab bestattet worden sei, nachdem es nach der Geburt gestorben ist.
Die Frau, die kurz nach dieser Geburt selbst gestorben ist, geht seitdem
laut schreiend, mit einem, von der Geburt mit Blut getränktem
Kleid, auf dem Friedhof, auf die Suche nach ihrem Kind. Gesellschaft
leistet ihr die "Weiße Frau", die so schön gewesen
sein soll, dass ihr Mann es nicht ertragen konnte ihren Körper
verrotten zu lassen. Er kleidete sie in ein weißes Kleid und
legte ihr eine rote Rose auf die Brust. Danach steckte er sie in einen
Bleisarg und diesen wiederum in mehrere luftdichte Holzsärge.
Doch nachts bricht sie aus ihrer Gruft aus und wandelt mit der Rose
in den Händen über den Friedhof.
Nahe
der Kirche befindet sich der Pub "Black Horse Inn", in dem
ein schelmischer Geist sein Unwesen treibt. Er liebt es, die Sachen
der Inhaber und der Gäste zu verstecken.

Seltsamer Nebel vor St. Marys Church
Unweit vom Gasthof verläuft die "Station Road". Zwischen
dem weißen Gebäude namens "Greystone" und dem
gegenüberliegenden hübschen Häuschen "Rose Curt"
macht sich eine verzweifelte Stimmung auf der Straße breit.
Im 16. Jahrhundert lebte ein Mönch an er Stelle, an der heute
das Greystone Haus steht. Dieser verliebte sich in eine Frau, die
gegenüber lebte und die Mätresse eines Angehörigen
der Dering-Familie war. Sie trafen sich heimlich zu Spaziergängen
und wurden von ihrem Hund begleitet. Doch die Frau hielt die Dreiecksbeziehung
nicht länger aus und nahm sich mit einem Cocktail aus giftigen
Beeren das Leben. Der Mönch starb kurze Zeit darauf an gebrochenem
Herzen. Noch heute hört man das Bellen eines unsichtbaren Hundes
und die Stimmen zweier Menschen näher kommen und sich in Luft
auflösen, wenn man nachts auf der Station Road spazieren geht.
Die
Erscheinung des einsamen Jungen wird noch heute im Wald gesehen,
zweifellos immer noch auf der Suche nach seiner Mutter.