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Bild: www.dauphinisland.org/fort.htm
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Die Zisterne von West Bastion -
Es wird von einem Soldaten berichtet, der hier ein merkwürdiges
Erlebnis gehabt haben soll: Durch einen Trichter im Inneren der Zisterne
strömte eines Tages plötzlich ein sehr starker Wind herein.
Dabei wurden sämtliche Möbel umgeworfen. Zudem soll die
Zisterne überflutet worden sein. Ab dem nächsten Tag tobte
ein Hurrikan 4 Tage lang über die Insel. Es kamen dabei 6 Soldaten
ums Leben. Man sagt, einer von ihnen wurde vom Wind fortgeweht und
man hat ihn nie wieder gesehen.
- Der Raum des Quartiermeisters -
In diesem Raum sollen Soldaten, die man als feindliche Spione verdächtigte,
körperlich und seelisch gequält worden sein. Nachdem die
Regierung die Kontrolle über das Fort an sich gezogen hatte,
wurde ein Kriegsgefangener drei Wochen lang in diesem Raum festgehalten,
mit Wasserfolter gequält und körperlich missbraucht. Der
arme Mann wurde Geisteskrank, gab jedoch keine Informationen preis.
Die
Offiziere die ihn gequält hatten behaupteten später, dass
sein Geist nach dem Tode zu diesem Platz zurückging, um sich
zu rächen. Seine Quäler, die in der Nähe des Raumes
schliefen, wachten in der Nacht auf und waren von Kopf bis Fuß
von Wasser durchnässt. Keiner konnte sich das rational erklären.
Andere behaupteten, sie hätten den Geist des Soldaten gesehen.
- Munitionskammer -
Dieser Raum ist vollständig abgeriegelt. Lediglich eine kleine
Luke bietet die Möglichkeit, in diesen Raum zu gelangen. Eines
Tages schickte man einen Soldaten hier hinunter, sein Name war Ezekiel.
Er hatte den Befehl, ein Fass Schießpulver für die Kanonen
zu holen. Als er unten war, muss er versehentlich Feuer entfacht haben,
denn eine gewaltige Explosion riss Ezekiel in zwei Hälften. Irgendwie
ätzte die Hitze seine Wunden schnell zu, denn er lebte noch als
man ihn fand - sein Becken und seine Beine waren aber komplett weggerissen
worden.
Als
man ihn ins Krankenhaus brachte, waren die Ärzte von seinem Anblick
total perplex und überfordert. Sie hielten ihn während der
ganzen Zeit bis er starb in Beobachtung. Später meinten viele,
den Geist von Ezekiel gesichtet zu haben. So unterschiedlich die Erzählungen
sind, eines haben sie alle gemeinsam: Man sah ihn nur in halber Erscheinung
- oberhalb der Taille.
© Bild: www.mtv.com/onair/fear
- Das Krankenhaus von Fort Gaines -
Während des Krieges sind Krankheiten unter den Soldaten nicht
auszuschließen. Aber die medizinischen Bedingungen hier sollen
besonders miserabel gewesen sein, denn es starben viele Soldaten wegen
falscher Behandlung.
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Die Zelle der Kriegsgefangenen -
Besonders die Kriegsgefangenen waren Horrorbedingungen unterworfen.
Im Süden gab es ohnehin Mangel an Nahrung und Vorrat. Um am Leben
zu bleiben, aßen viele Gefangene sogar Ratten. Wenn sie Glück
hatten, konnten sie das Tier töten und garen. Doch oft wurden
sie gezwungen, die gefangenen Ratten lebendig zu essen!
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Bild: www.mtv.com/onair/fear
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Der eingestürzte Bastian Tunnel -
Den Gerüchten zu Folge wurden hier während der feindlichen
Besatzung sechs Eingeborene gefangen genommen und zur Sklaverei gezwungen.
Man sperrte sie angekettet in diesem Tunnel ein. Einige Tage später
wurde der Tunnel versehentlich bombardiert. Dabei stürzte er
ein und begrub die Sklaven unter sich. Ihre Körper konnten nie
geborgen werden.
Die
Eingeborenen glaubten, dass wenn sie sterben, sich ihr Geist in zwei
Hälften teilt: Die eine Hälfte geht zum Land der Toten,
während die andere wiedergeboren wird. Ohne eine korrekte Beerdigung
ist somit ein Geist nicht mehr im Stande, das Jenseits zu betreten.
Daher vermutet die Parapsychologie, dass die Seelen dieser sechs toten
Männer noch in unserer Ebene befinden, gefangen in einem unaufhörlichen
Zustand von Qualen, weil sie keine korrekte Beerdigung empfangen haben.