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Der Plantagenfriedhof -
Friedhöfe gehören zu den heiligsten Stätten in der
Voodoo-Religion. Denn ihre Anhänger glauben, dass diese Plätze
von Baron Samedi bewacht werden. Baron Samedi ist der Gott der Unterwelt
und Herr der Friedhöfe. Alles was mit dem Tod zusammenhängt
wird von ihm beeinflusst. Daher soll es hier im Friedhof auch am meisten
spuken. Man sagt, hier im Plantagenfriedhof treiben noch viele gequälte
Seelen ihr Unwesen, weil sie keine ordnungsgemäße Beerdigung
erhalten haben.
- Die Leveau Hütte -
Zuletzt bewohnt wurde die Hütte im Jahre 1976. Seitdem sie leer
steht, wird die Plantage regelrecht belagert, von einer Vielzahl von
Eindringlingen, einschließlich Geisterjäger, Parapsychologen
und Voodoo-Anhänger obwohl das Betreten verboten ist!
Im Inneren befindet sich ein Voodoo-Altar. Bisher hat sich nicht einmal
die Polizei getraut, diesen Altar zu entfernen.
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Miss Kitty's Hütte -
Obwohl Miss Kitty, als die Sklaverei endlich abgeschafft wurde, ein
freier Mensch war, war sie viel zu arm sich ihren Lebensunterhalt
selbst zu verdienen. Also war sie gezwungen, sich nachträglich
als Dienstmädchen zu verpflichten. Mit der Zeit wurde Kitty eine
Voodoo-Priesterin und alle anderen Afrikaner von den benachbarten
Plantagen kamen zu ihr, um sie um Hilfe zu bitten. Hier an der Feuergrube
in ihrer Hütte hielt sie die Voodoo-Zeremonien ab.
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Der Dachboden -
Am Dachboden soll es besonders spuken. Selbst während den Nachforschungen
konnte man hier merkwürdige Geräusche vernehmen. Natürlich
war der Dachboden leer als man nachsah. Die Parapsychologen vermuten,
dass hier in der Sklavenzeit grauenvolle Dinge passiert sein müssen.

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- Das Herrenhaus -
In den gesamten 189 Jahren, in denen das Herrenhaus bewohnt war, war
es ein Ort der Sklaverei, des Kampfes, der Krankheiten, Vergewaltigungen,
der Morde und vieler anderer Gräueltaten. Heute meiden selbst
die Einheimischen dieses Grundstück. Man kann sie kaum dazu bewegen,
etwas über die schlimme Vergangenheit zu erzählen. Die Hundebesitzer
aus der Nachbarschaft berichten, dass ihre Tiere sich jedes Mal merkwürdig
verhielten, wenn sie nur in die Nähe des Grundstückes kamen.
- Das Wohnzimmer -
Das Wohnzimmer des Herrenhauses war einmal sehr nobel eingerichtet. Die
Inhaber hielten hier ihre Sitzungen ab oder empfingen Gäste.
1864 war das Haus im Besitz einer sehr angesehenen weißen Familie.
Als ihr Baby an Fieber erkrankte, wurde die damalige Hohepriesterin
gezwungen, das Kind mit Voodoo zu heilen. Ansonsten, sagte man ihr,
würde man sie als Mörder bezeichnen und töten. Die
Hohepriesterin übrigens wurde Mama genannt. Sie war die Mutter
von Miss Kitty und war zu der Zeit weithin bekannt.
Trotz
ihrer größten Bemühungen war das Fieber viel zu stark und
das Baby starb innerhalb weniger Stunden. Bereits in der gleichen
Nacht wurde ein Vollstrecker für die Hinrichtung gerufen. Sie
befestigten ein Seil am Kronleuchter im Wohnzimmer, legten ihr die
Schlinge um den Hals und erhängten sie. Mama erstickte daran
qualvoll, doch bevor sie starb, soll eine merkwürdige Melodie
aus ihrer Kehle geklungen haben. Danach trennte man Mamas Kopf von
ihrem Körper und begrub sie in einem unbezeichneten Grab.