
Geisternet.com führte, exklusiv und persönlich, ein Interview mit Karl Bober, Bruder von Ginger Olsen die damals noch
den Namen Hinshaw trug, und mit ihrem ersten Ehemann Arnold von Anfang bis Mitte 1970 Villa Summerwind bewohnte.
Interview April 2008
GeisterNet: Wie kamen Sie das erste Mal mit Villa Summerwind in Kontakt?
Karl Bober: Meine erste Erfahrung mit Villa Summerwind war ganz harmlos. Ich war einfach neugierig auf das Haus, in dem meine Schwester Ginger lebte während ich in Vietnam war. Das Haus schien förmlich nach meiner Hilfe zu schreien als ich es das erste Mal sah. Später bemerkte ich, dass dies die allgemeine Reaktion auf Villa Summerwind war. Mir war sofort klar, dass dieses Haus mehr als nur ein wenig unheimlich war.
GeisterNet: Was war ihr erstes paranormales Erlebnis mit Villa Summerwind?
Karl Bober: Dazu muss ich etwas weiter ausholen... In der Hoffnung das Haus wieder völlig zu sanieren, geschahen
dort plötzlich seltsame Dinge. Es gab unheimliche Töne und Stimmen, Erscheinungen und gespenstische Gewehrschüsse.
Meinen ersten richtigen Kontakt mit dem Paranormalen überhaupt, hatte ich dann als ich einen kleinen Wochenendausflug
in das Haus meiner Schwester machte, um ihr bei einigen Arbeiten zu helfen. Ich erreichte das Haus an einem Freitag mit meinem Wohnwagen und wollte bis Montags bleiben. Irgendwann dachte ich mir, ich könnte eigentlich das Gras schneiden
und den Garten auf Vordermann bringen. Am nächsten Morgen zwang mich der Regen, meine Arbeit ins Innere des Hauses
zu verlegen. Ich wollte die zerbrochenen Fenster und Schlösser reparieren und die Böden wischen. Da bemerkte ich
plötzlich,
dass das Fenster wieder geöffnet war, das ich ganz sicher am Freitag geschlossen hatte. Das verwirrte mich sehr,
aber
ich warf es mit einem Ruck zu und beachtete es nicht weiter, sondern begann den Gang zu kehren, als plötzlich eine
tiefe dunkle Stimme meinen Namen nannte. Auf die Frage wer sich im Haus befindet, bekam ich keine Antwort. Plötzlich
ertönte die Stimme erneut, diesmal jedoch viel lauter und klarer. Als ich zurückging um nachzusehen, war das Fenster,
das ich geschlossen hatte wieder offen, und großer Lärm kam aus dem Bereich der Küchentür. Aber ich wusste,
dass ich alleine im Haus war, das machte mich doch sehr nervös.
Ich stand also auf der Treppe und versuchte etwas zu hören, als ich plötzlich von unten zwei laute Schüsse vernahm.
Ich schrie, "Wer zur Hölle auch immer Sie sind... Hören Sie auf zu schießen". In der Küche konnte man den Geruch von Schiesspulver vernehmen, jedoch nirgends im Haus vernahm ich Spuren eines Einbruchs. Ich ging schließlich zurück in
die Küche, um einen Kaffee zu trinken und eine Zigarette zu rauchen, das sollte meine Nerven beruhigen. Ich wusste genau, dass ich Schüsse gehört hatte von einer großkalibrigen Waffe, denn ich hatte davon in Vietnam mehr als genug vernommen.
Ich entschied mich den Raum genauer zu untersuchen und sah plötzlich in der Türe zwei Einschusslöcher. Bei genauerer Untersuchung stellte ich fest, dass sie zum Kaliber 45 gehören mussten, jedoch waren diese Kugeln dreckig.
Es waren also keine frischen Einschüsse, sie mussten seit Jahren dort sein.
Ab diesem Zeitpunkt merkte ich, dass etwas im Haus nicht stimmte.
Ich stand mit dem Rücken zur Tür, als das Zimmer plötzlich eiskalt wurde und eine nebelige Gestalt im Zimmer erschien.
Bevor sie jedoch Gestalt annehmen konnte, lief ich in den Hof.
Für mich, einen Menschen der nie in seinem Leben an solche Dinge geglaubt hatte, stand sofort fest...
Ich hatte gerade einen echten Geist gesehen und diese Begegnung würde mein Leben verändern.
Beim verlassen des Grundstückes bemerkte ich, dass das Fenster, das ich vorher verschlossen hatte, wieder geöffnet war. Zuhause angekommen berichtete ich meinem Vater was geschehen war. Dieser schaute mich allerdings nur sehr skeptisch
an, merkte aber, dass ich sehr verstört wirkte. Zwei Jahre lang habe ich nicht mehr über den Vorfall gesprochen, bis ich
mich über Robert Lamonts Geschichte mit dem Geist informierte. So war der "Carver Effekt" geboren, und ich wurde immer
mehr zu einem Menschen der begann an das Paranormale zu glauben.
GeisterNet: Wurde Villa Summerwind erst ab dem Tag seiner Entstehung frequentiert oder führten Ihrer Meinung nach
andere Umstände, wie der ehemalige indianische Besitz oder ein indianischer Friedhof, schon zu einer früheren
Frequentierung des Grundstückes?
Karl Bober: Ich habe Villa Summerwind über ein Jahr erforscht und studiert, und ich kann Ihnen aus meine Erfahrungen berichten, dass Villa Summerwind und das dazu gehörende Grundstück erst seit dem Bau des Hauses heimgesucht wurde. Scheinbar hatten alle Eigentümer irgendwelche Missgeschicke zu verarbeiten, welche sie zwangen, ihren Besitz zu verkaufen. Sogar der jetzige Eigentümer hatte eigentlich zwei Partner, die er aber ausbezahlen musste. Dies wird zwar nirgendwo
offiziell erwähnt, aber ich sage Ihnen das aus meiner privaten Erfahrung und meine Quellen.
GeisterNet: Wer frequentierte Summerwind wirklich und was passierte mit den Menschen die dort lebten?
Warum ist Summerwind so stark frequentiert?
Karl Bober: Lassen Sie es mich versuchen so zu erklären... Herr Lamont ist derjenige, der die Schüsse auf den Geist abgab.
Er flüchtete später in Panik mit seiner Frau aus dem Haus und betrat es niemals wieder. Es schien zahlreiche Geister zu
geben die Summerwind heimsuchten, viele waren uns unbekannt, außer den Spitznamen die wir ihnen gaben. Ein Geist, eine neblige Gestalt, nannten wir Mathilda. Mathilda wanderte immer durch das Esszimmer,
während die Familie dort ihr Abendessen einnahm.
Der Geist, der uns das Hauptproblem verursachte, war ein Mann mit dem Namen Jonathan Carver, der immer darauf
bedacht war, die seiner Meinung rechtmäßig ihm gehörende Besitzurkunde für Haus und Land zu finden, die im Haus
versteckt sein sollte. Hierfür brauchte er die Hilfe der jeweiligen Besitzer, die dieses für ihn erledigen sollten. Carver fühlte
sich vom Staat um sein Land betrogen und wollte lediglich das was ihm zustand und seinen guten Namen wieder herstellen. Carver war eine sehr starke Entität, die uns in große Furcht versetzte. Niemand wusste zum damaligen Zeitpunkt,
dass es eine Kopie dieses Vertrages gegeben hat, die ich in späteren Jahren durch einen Zufall in die Hände bekam.
Der Vertrag wurde von der Benona Fosdick Aktiengesellschaft aus Livingston aus dem Staat New York ausgeschrieben,
war datiert auf den 28. März 1838, und beinhaltet folgendes:
Dieser Vertrag gemacht am 28. März A.D. 1838 zwischen Martin King aus der Grafschaft Lima County/Livingston aus dem Staat New York auf der einen Seite, und Ethridge M. Fisk von Conesus auf der anderen Seite:
Die beiden edlen Häuptlinge der Naudowissie-Indianer Hawnopawjatin und Otohtongoomlisheaw besiegeln hiermit in einem heiligen Akt die Übergabe von Land und Recht an Jonatahn Carver mit den Worten: An Jonathan Carver unseren Freund
und guten Bruder, Vertreter des starken und mächtigen Königs George von England und anderen Nationen, der uns von
den ruhmreichen Taten seiner Krieger erzählt hat und uns immer wieder von guten Nachrichten aus seinem Land berichtet, übergeben wir in Freundschaft das Land von den von Südfällen des St. Anthony, über das Südende des Lake Pepin,
wo sich der Chipeway River und der Mississippi treffen.
Bestätigt und besiegelt von den anwesenden Zeugen und den beiden Stammeshäuptlingen am 28. März 1838.
GeisterNet: Was hatte es genau auf sich mit der mysteriösen Veränderung einzelner Räume.
Haben Sie dafür eine wissenschaftliche Erklärung?
Karl Bober: Ich kann Ihnen das gar nicht so genau sagen. Fakt war, dass sich die Räume täglich in Länge und Breite
verändert haben. Vielleicht war dieses ja alles nur ein Trick der Natur! Aber es gibt in den USA viele ähnliche Vorfälle.
Das Korallenschloss in Florida z.B. ist so ein Beispiel, dort sind bei ähnlichen Vorfällen z.B. elektromagnetische
Abnormalitäten festgestellt worden, die ein Grund für ein solches Auftreten sein könnten.
Untersuchungen sind auf Summerwind jedoch nicht vorgenommen worden.
GeisterNet: Können Sie bestätigen, dass Ginger und Arnold einen Leichnam in den Wänden gefunden haben,
beim renovieren des Hauses?
Karl Bober: Ja, das ist eine sehr seltsame Geschichte.... Ginger und Arnold säuberten gerade das Haus und gaben ihm
einen netteren Anstrich. Mäuse hatten sich im ganzen Haus breit gemacht und auch die alten Schränke waren
keine Ausnahme. Arnold zog alle Schubladen heraus, um sie zu kontrollieren. Arnold war gerade mit etwas am Fußboden beschäftigt, als er mit einer Taschenlampe feststellte, dass es in einer der Wände ein Vertiefung gab, oder besser
gesagt ein Loch. Um jedoch heraus zu finden um was es sich handelte, musste er hineinkriechen. Arnold schrie plötzlich
laut auf, "Hier liegt ein Körper!". Ginger, die gerade dabei war die Wände zu streichen, kam heran gelaufen und Arnold
erzählte ihr, dass er einen vertrockneten menschlichen Körper gesehen hatte. Er verbot meiner Schwester aber zugleich
auch selber nach zu schauen. Nach langen Diskussionen war er schließlich bereit eines der Kinder seinen Fund bestätigen
zu lassen. Wir schickten meine Nichte vor, unter dem Vorwand, dass in der Wand ein Waschbär, oder ein ähnliches Tier festsitzen würde. Sie nahm die Taschenlampe und begann zu beschreiben was sie sah,
bis wir auf einmal einen furchtbaren Schrei hörten.
"Mama, es ist ein Körper hier drin!", rief sie. "Und es ist kein Tier, es ist ein Mensch.
Er ist alt, ausgetrocknet und schmutzig!".
Wir beschlossen, niemals wieder über das Gesehene zu sprechen und keinem Menschen davon zu erzählen.
Das Loch in der Wand wurde wieder mit dem Schrank versperrt. Spätestens jetzt dachten wir, dass wir den Grund
für die seltsamen Vorkommnisse auf Summerwind gefunden hatten. Wir dachten, der Körper
gehöre unserem Geist Mathilda aus dem Esszimmer.
GeisterNet: Wie erklären Sie sich die Veränderungen, die zwischen Ginger und Arnold auftraten?
Glauben Sie, Arnold war besessen?
Karl Bober: Das ist eine gute Frage... Vor allem ein sehr trauriges Thema, das ich hier aus privaten Gründen nur am
Rand erwähnen möchte. Irgendwann war es so, dass die Angriffe gegen die Familie in so drastischer Weise zunahmen,
dass Ginger meinen Vater bat, der Familie beim Auszug zu helfen. Ginger hatte aufgegeben, ihre Kraft war erschöpft.
Arnold hatte sich sehr verändert, er war hoch aggressiv und schien seinen Verstand zu verlieren. Immer wieder murmelte
er zu irgendjemand der nicht sichtbar war, "Ich werde tun was du verlangst". Arnold hatte sein Geschäft verloren,
es war kein Geld mehr da, weder für Nahrungsmittel, noch um das Haus zu heizen. In ganz schlimmen Fällen konnte
Ginger nur mit einem Küchenmesser unter ihrem Kissen die Sicherheit für sich und die Kinder gewährleisten. Ginger erzählte
mir Jahre später, dass sie sich teilweise nachts im Wald mit ihren Kindern sicherer fühlte, als bei ihrem Ehemann.
Es ging schließlich so weit, dass Arnold in eine psychiatrische Klinik übergeben,
und Ginger eine Härtefallscheidung zugesprochen wurde.
Natürlich wurde von niemandem je darüber gesprochen, dass das Haus von Geistern heimgesucht werden könnte.
GeisterNet: Können Sie sich erklären warum ihr Vater Villa Summerwind trotz der Vorfälle kaufte?
Karl Bober: Bis heute verstehe ich diese Entscheidung nicht wirklich, warum mein Vater das Haus Jahre später kaufte.
Mein Vater und ich machten noch viele paranormale Erfahrungen auf Summerwind. Er wollte dieses Haus einfach besitzen,
das machte er uns immer wieder klar. Auch wenn meine Schwester ihn für verrückt erklärte. Meiner Meinung nach sah mein Vater in diesem Haus und seinen verrückten Geschichten, eine Goldgrube. Es war jedoch erschreckend, was Vandalen
aus dem Haus gemacht hatten, in der Zeit nachdem meine Schwester dort ausgezogen war. Türen und Fenster waren
heraus gebrochen und die Tapeten von den Wänden gerissen.
GeisterNet: Wusste Ihr Vater von dem Körper in der Wand und dem Schriftstück des Jonathan Carver?
Karl Bober: Nie wurde etwas vom Körper in der Wand erwähnt. Als wir irgendwann mit meinem Vater wieder das Haus renovierten und zum besagten Wandschrank kamen, sagte Ginger auf einmal nur...
„Stopp, in dieser Wand liegt ein Körper".
Wir spürten auf einmal alle, das Summerwind von diesem Moment an nicht mehr schweigen würde. Ginger erzählte
unserem Vater daraufhin die ganze Geschichte und er begann zu verstehen. Er sagte, dass er Träume hätte
von Indianern und einem Mann und dass er diesem Mann helfen musste sein Eigentum wieder zu finden. Ich beschloss
daraufhin, das Loch in der Wand zu untersuchen. Zu unserem erstaunen stellten wir fest, dass es keinen Leichnam gab.
Arnold und seine Tochter hatten diesen Körper jedoch beschrieben und gesehen.
Er war jedoch verschwunden und wir sprachen nicht wieder darüber.
GeisterNet: Haben Sie bei Ihrer Suche nach dem Schriftstück des Jonathan Carver jemals etwas Ungewöhnliches gefunden?
Karl Bober: Eine schwere Frage... Als ich bei meinem ersten Besuch das Haus reinigte und die Fenster etwas ausbesserte, fielen mir ein paar wackelige Steine auf. Als ich diese löste, fiel ein schmutziges Tuch dabei heraus, in das alte dreckige
Papiere eingewickelt waren. Ich beachtete diese jedoch nicht weiter und verbrannte die Papierstücke im Feuer.
Ich habe das meinem Vater und auch Ginger erst Jahre später erzählt...
Mir wurde erst viel viel später bewusst, dass ich vielleicht genau das verbrannte, nach dem der Geist von
Jonathan Carver gesucht hatte. Bis heute weiß ich nicht wirklich, ob ich das auch getan habe.
GeisterNet: Was war Ihre persönliche Meinung zu den Vorfällen auf Villa Summerwind?
Karl Bober: Meiner Meinung nach hatte das Haus eine gespaltene Persönlichkeit. Gerade an diesem Tag, als wir den Körper
in der Wand nicht fanden, schien das Haus wesentlich freundlicher und ruhiger zu sein. Irgendwie fühlte ich,
wenn der Körper in der Wand jedoch zurückkehren würde, dass alles wieder von vorne beginnen würde. Es gab
irgendeine Verbindung zwischen dem Leichnam und dem Haus. In einigen Phasen schien das Haus uns willkommen zu heißen,
im anderen Moment dachten wir, dass dieses Haus abgrundtief böse ist. Die starke Persönlichkeit von Jonathan Carver
schien die Persönlichkeit des Hauses zu beeinflussen und sie seinen Bedürfnissen anzupassen.
GeisterNet: Die fortlaufende Zerstörung von Villa Summerwind ist wohl damals durch Studenten entstanden,
die regelmäßig diesen Ort besuchten. Konnte damals eine Brandstiftung vielleicht auch ungewollt, generell ausgeschlossen werden? Oder sind dort umfassende Untersuchungen von Experten durchgeführt wurden?
Karl Bober: Einen Grund für eine Brandstiftung gab es eigentlich nicht, da das Grundstück niemals versichert war, aus
diesem Grund gab es auch niemals eine Untersuchung wegen Brandstiftung. Vor Jahren las ich einen Artikel, in dem stand,
dass die Stadtgemeinde das Gebäude niederbrennen wollte, weil es zum Ärgernis für die Nachbarn geworden war.
Ob wirklich ein Blitz dort eingeschlagen ist kann ich nicht wirklich sagen. Jedoch einige Menschen mit denen ich in Kontakt
stehe behaupten noch heute, dass es ein seltsamer Zufall war, dass die Feuerwehr so schnell vor Ort war und die
Ausbreitung des Brandes auf die anliegenden Gebäude verhindern konnte. Sogar die Bäume der näheren Umgebung
waren kaum angesengt, während Villa Summerwind nicht gerettet werden konnte. Als ich drei Wochen nach dem
Brand das Grundstück noch einmal betrat, war alles bis auf die Schornsteine niedergebrannt.
Meiner persönlichen Meinung nach hat dieses kein Blitz ausgelöst.
GeisterNet: Gehen Sie von einem vorsätzlichen Brand aus?
Karl Bober: Diese Frage können sicherlich nur einige Menschen beantworten, die damals in Wisconsin in höheren Positionen gesessen haben. Ich habe meine persönliche Meinung, möchte mich aber nicht an weiteren Spekulationen beteiligen.
GeisterNet: Was wissen Sie über angebliche unterirdische Tunnel, die von der Straße zum Haus verlaufen sollen?
Karl Bober: Davon ist mir bis heute nichts bekannt.
GeisterNet: Wissen Sie, wer der gegenwärtige Eigentümer des Summerwindgrundstückes ist?
Karl Bober: Laut meinen Informationen von Bill Wundram, der für die Zeitung Quad City Times schreibt, sind die Eigentümer
des Grundstückes Herr und Frau Harold Tracy aus Chicago. Bill hatte letzten Sommer einen Artikel über Villa Summerwind geschrieben und stieß so auf die neuen Besitzer. Die neuen Besitzer haben den Rest der Ruinen von Summerwind völlig abgerissen und stellen Überlegungen an, das Grundstück neu zu bebauen und zu vermieten. Ob sich das Grundstück jedoch
je wieder neu bebauen und fertig stellen lässt, halte ich für fraglich. Ich hoffe nur für die neuen Besitzer, dass sich die
alten Geschichten nicht wiederholen. Meiner Meinung nach wird es die neuen Besitzer finanziell, so wie mental brechen.
GeisterNet: Denken Sie, dass mit der Zerstörung von Villa Summerwind auch die Entitäten verschwunden sind?
Karl Bober: Nein, das denke ich nicht. Auch heute noch gibt es an diesem Platz eine unnatürlich durchdringende Stille.
Kameras erzeugen ungewöhnliche Fotos, Tonbandgeräte entdecken mysteriöse Töne und fast jeder ist sich einer
unnatürlichen Stille dort bewusst. Das Herrenhaus mag verschwunden sein.
Die Geister, die das Haus bewohnten, sind jedoch noch anwesend.
GeisterNet: Vielen Dank für das Gespräch Mr. Bober.
Karl Bober: Ich habe zu danken.
Geisternet.com bedankt sich an dieser Stelle für die freundliche Genehmigung des Interviews mit Karl Bober.
Karl Bober ist heute 63 Jahre alt und lebt zurückgezogen im Norden von Wiscconsin und ist Autor mehrerer Bücher.
Unter anderem Mitautor des Buches " The Carver Effekt".
Karl Bober lebte später mit seinem Vater noch mehrere Monate auf Summerwind Mansion,
und hat dabei viele eigene seltsame Erlebnisse gehabt.
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