Das Winchester-Mystery-House

Stephen King und die Winchester Mystery Legende


Das Winchester-Mystery-House


Inspiriert durch die Legende über das Winchester Mystery House, kam Stephen King auf die Idee, eine dreiteilige Miniserie namens "Haus der Verdammnis" zu drehen.


Die Handlung der Serie stammte aus den Erzählungen vom Mystery House. Das Winchester Mystery House war für die Drehaufnahmen ungeeignet, da die Räumlichkeiten für die imposanten Aufnahmen zu klein waren. Eigentlich kaum zu glauben, wenn man sich das Ausmaß des Mystery Anwesen mal anschaut.

Gedreht wurde die Serie im Thornewood Castle in Tacoma, Washington. Heute ist es ein Bed and Breakfast Hotel.


Das Winchester-Mystery-House
Infos zum Hotel: http://www.thornewoodcastle.com/

 

Der Film selbst "Das Haus der Verdammnis" basierte auf ein Buch, das den Titel "Das Tagebuch der Ellen Rimbauer - Mein Leben auf Rose Red" trug. Lange Zeit dachte man, die Autorin dieses Buches sei eine gewisse Joyce Reardon, doch diese Person war nirgends auszumachen. Sie existierte einfach nicht. Dann war man davon überzeugt, dass Tabitha King die Autorin sei, die unter einem Pseudonym das Buch geschrieben hatte. Jetzt wurde bekannt, dass ein Bandkollege von Stephen King, Ridley Pearson, der Autor von "Das Tagebuch der Ellen Rimbauer - Mein Leben auf Rose Red" ist.


Das Winchester-Mystery-House


Das Buch "Das Tagebuch der Ellen Rimbauer - Mein Leben auf Rose Red" war als Begleitbuch für die Serie gedacht und war ein einschlagender Erfolg für King gewesen, aber ganz besonders für Reardon. Nun, wo das Geheimnis um den Autor gelüftet ist, kann Reardon wohlverdient die Anerkennung für sein Werk entgegen nehmen.

 

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Rose Red - Das Haus der Verdammnis

Das Winchester-Mystery-House

Joyce Reardon (N. Travis) ist eine ehrgeizige Parapsychologin der Beaumont University und möchte, um ihre Fachrichtung als seriöse Wissenschaft zu etablieren, den Beweis erbringen, dass paranormale Phänomene und besonders Geister sehr wohl existieren. Zudem ist ihr Platz als Professorin gefährdet, da der rationale Professor Miller (D. Dukes) versucht, Gelder zu streichen, um sie zu vertreiben.

Nachdem sie das Tagebuch der Ellen Rimbauer gelesen hat, die darin über die mysteriösen Ereignisse in "Rose Red", dem alten Stammsitz der Industriellenfamilie Rimbauer in Seattle berichtet, beschließt sie, diese "schlafenden Zelle" zu erforschen.

"Rose Red" ist auf einem alten Indianerfriedhof errichtet worden und hat seit Baubeginn schon zahlreiche Menschen getötet und verschwinden lassen. Außerdem heißt es, dass es sich von alleine erweitert.
Joyce Reardon macht die Bekanntschaft mit Steven Rimbauer (M. Keeslar), der "Rose Red" abreißen lassen will, weil es seiner Familie Pech gebracht hat.

Doch sie kann ihn überreden, eine Gruppe übersinnlich Begabter ein Wochenende in "Rose Red" verbringen zu lassen, um ihre Forschungen voran zu bringen. Zu dieser Gruppe gehören Cathy Kramer (J. Ivey), die als automatischer Schreiber Nachrichten aus dem Jenseits empfängt, Emery Waterman (M. Ross), der Dinge sieht, die schon passiert sind, Nick Hardaway (J. Sands), ein Telepath, Victor Kandinsky (K. Tighe), eine Art Hellseher und Pam Asbury (E. Deschanel), die durch die Berührung von Gegenständen Dinge erfährt.
Der Star der Truppe ist aber die fünfzehnjährige Autistin Annie (K. J. Brown), die sehr starke telepathische und telekinetische Fähigkeiten hat. Begleitet wird sie von ihrer Schwester Rachel (M. Lynskey), die als Einzige nicht übersinnlich begabt ist.

Als sie in "Rose Red" ankommen, stellen sie fest, dass es doch keine "schlafende Zelle" ist, sondern hellwach und schon auf sie gewartet hat. Es verändert sich ständig und will seine neuen Gäste, die seine Kraft durch ihre übernatürlichen Fähigkeiten um ein Vielfaches vergrößern könnten, nicht mehr gehen lassen.

Einige Mitglieder der Forschungsgruppe sterben oder werden manipuliert und nur Annie kann den Kampf gegen die dunklen Mächte in 'Rose Red' aufnehmen.
*Quelle zur Inhaltsangabe der DVD: Wikipedia

 

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Rose Red vs. Bis das Blut gefriert

Stephen King hat sich aber nicht nur vom Winchester Mystery House allein inspirieren lassen, die Handlungen des Filmes ähneln auch einem Film, der 1963 unter dem Titel "The Haunting" von Robert Wise gedreht wurde.

Im deutschsprachigen Raum ist der Film bekannt unter: "Bis das Blut gefriert". Das Remake zu dem Film welches 1999 heraus kam ist: "Das Geisterschloss".


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Das eigentliche Buch das Robert Wise zur Vorlage diente, wurde von Shirley Jackson unter dem Titel: "Spuk in Hill House" geschrieben.

Das Winchester-Mystery-House

Hier eine Buch Rezession über "Spuk in Hill House"
von Joachim Körber

Spuk in Hill House erzählt die Geschichte der unverheirateten, altjüngferlichen Eleanor Vance, die - von Schuldgefühlen über den Tod ihrer Mutter zerfressen - bei ihrer verheirateten Schwester wohnt, wo sie sich stets wie das fünfte Rad am Wagen fühlt.

Als Dr. John Montague sie bittet, an einem Experiment teilzunehmen, um angebliche Spuk-Phänomene in der verlassenen Villa Hill House zu untersuchen, ergreift sie die Gelegenheit. Montague hatte sie (neben der ehrgeizigen, parapsychologisch begabten Theodora und einem jungen Zyniker namens Luke) als Versuchsobjekt auserkoren, weil sie in ihrer Kindheit schon einmal Mittelpunkt von so genannten Poltergeistphänomenen war.

In Hill House konzentrieren sich alsbald unheimliche Ereignisse um Eleanor (deren Auslöser sie aber möglicherweise auch selbst sein könnte), bis sie zu der Überzeugung gelangt, dass das Haus selbst sie will.
Spuk in Hill House wurde von der amerikanischen Kritik geradezu überschwänglich begrüßt. Tatsächlich gibt es keinen anderen Roman des Unheimlichen, der die Psyche der Heldin so gründlich und fesselnd durchleuchten würde, wie es Shirley Jackson gelingt.

Die Art, wie Eleanor auf die eskalierenden übersinnlichen Phänomene reagiert, lässt Spekulationen Raum, dass sie sich letztendlich alles einbilden könnte. Rationale und irrationale Erklärungen halten sich die Waage eine ähnlich meisterhafte "Spukhausgeschichte" und Psychostudie gelang bisher nur noch Stephen King mit Shining, der Jacksons Vorbild viel verdanken dürfte (King setzt Hill House in seinem Sachbuch "Danse Macabre" auch auf seine Liste der wichtigsten Horror-Bücher).

Dabei wirkt Spuk in Hill House weniger durch das, was die Autorin sagt, sondern mehr durch das, was sie nicht sagt. Das Grauen, das zwischen den Zeilen anklingt, sowie die nicht greifbaren Erscheinungen in Hill House ziehen den Leser mehr in seinen Bann, als alle wortreichen Schilderungen es könnten.

 

Der GeisterNet-Tipp:
Holen sie sich die Filme und Bücher ins Haus,
es lohnt sich auf jeden Fall!


 

 

© 2006 / Nicky - www.geisternet.com


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