Joyce
Reardon (N. Travis) ist eine ehrgeizige Parapsychologin der Beaumont
University und möchte, um ihre Fachrichtung als seriöse
Wissenschaft zu etablieren, den Beweis erbringen, dass paranormale
Phänomene und besonders Geister sehr wohl existieren. Zudem ist
ihr Platz als Professorin gefährdet, da der rationale Professor
Miller (D. Dukes) versucht, Gelder zu streichen, um sie zu vertreiben.
Nachdem sie das Tagebuch der Ellen Rimbauer gelesen hat, die darin
über die mysteriösen Ereignisse in "Rose Red",
dem alten Stammsitz der Industriellenfamilie Rimbauer in Seattle berichtet,
beschließt sie, diese "schlafenden Zelle" zu erforschen.
"Rose Red" ist auf einem alten Indianerfriedhof errichtet
worden und hat seit Baubeginn schon zahlreiche Menschen getötet
und verschwinden lassen. Außerdem heißt es, dass es sich
von alleine erweitert.
Joyce Reardon macht die Bekanntschaft mit Steven Rimbauer (M. Keeslar),
der "Rose Red" abreißen lassen will, weil es seiner
Familie Pech gebracht hat.
Doch sie kann ihn überreden, eine Gruppe übersinnlich Begabter
ein Wochenende in "Rose Red" verbringen zu lassen, um ihre
Forschungen voran zu bringen. Zu dieser Gruppe gehören Cathy
Kramer (J. Ivey), die als automatischer Schreiber Nachrichten aus
dem Jenseits empfängt, Emery Waterman (M. Ross), der Dinge sieht,
die schon passiert sind, Nick Hardaway (J. Sands), ein Telepath, Victor
Kandinsky (K. Tighe), eine Art Hellseher und Pam Asbury (E. Deschanel),
die durch die Berührung von Gegenständen Dinge erfährt.
Der Star der Truppe ist aber die fünfzehnjährige Autistin
Annie (K. J. Brown), die sehr starke telepathische und telekinetische
Fähigkeiten hat. Begleitet wird sie von ihrer Schwester Rachel
(M. Lynskey), die als Einzige nicht übersinnlich begabt ist.
Als sie in "Rose Red" ankommen, stellen sie fest, dass es
doch keine "schlafende Zelle" ist, sondern hellwach und
schon auf sie gewartet hat. Es verändert sich ständig und
will seine neuen Gäste, die seine Kraft durch ihre übernatürlichen
Fähigkeiten um ein Vielfaches vergrößern könnten,
nicht mehr gehen lassen.
Einige Mitglieder der Forschungsgruppe sterben oder werden manipuliert
und nur Annie kann den Kampf gegen die dunklen Mächte in 'Rose
Red' aufnehmen.
*Quelle zur Inhaltsangabe der DVD: Wikipedia
~*~
Rose
Red vs. Bis das Blut gefriert
Stephen
King hat sich aber nicht nur vom Winchester Mystery House allein inspirieren
lassen, die Handlungen des Filmes ähneln auch einem Film, der
1963 unter dem Titel "The Haunting" von Robert Wise gedreht
wurde.
Im deutschsprachigen Raum ist der Film bekannt unter: "Bis das
Blut gefriert". Das Remake zu dem Film welches 1999 heraus kam
ist: "Das Geisterschloss".

Das
eigentliche Buch das Robert Wise zur Vorlage diente, wurde von Shirley
Jackson unter dem Titel: "Spuk in Hill House" geschrieben.

Hier
eine Buch Rezession über "Spuk in Hill House"
von Joachim Körber
Spuk
in Hill House erzählt die Geschichte der unverheirateten, altjüngferlichen
Eleanor Vance, die - von Schuldgefühlen über den Tod ihrer
Mutter zerfressen - bei ihrer verheirateten Schwester wohnt, wo sie
sich stets wie das fünfte Rad am Wagen fühlt.
Als Dr. John Montague sie bittet, an einem Experiment teilzunehmen,
um angebliche Spuk-Phänomene in der verlassenen Villa Hill House
zu untersuchen, ergreift sie die Gelegenheit. Montague hatte sie (neben
der ehrgeizigen, parapsychologisch begabten Theodora und einem jungen
Zyniker namens Luke) als Versuchsobjekt auserkoren, weil sie in ihrer
Kindheit schon einmal Mittelpunkt von so genannten Poltergeistphänomenen
war.
In Hill House konzentrieren sich alsbald unheimliche Ereignisse um
Eleanor (deren Auslöser sie aber möglicherweise auch selbst
sein könnte), bis sie zu der Überzeugung gelangt, dass das
Haus selbst sie will.
Spuk in Hill House wurde von der amerikanischen Kritik geradezu überschwänglich
begrüßt. Tatsächlich gibt es keinen anderen Roman
des Unheimlichen, der die Psyche der Heldin so gründlich und
fesselnd durchleuchten würde, wie es Shirley Jackson gelingt.
Die Art, wie Eleanor auf die eskalierenden übersinnlichen Phänomene
reagiert, lässt Spekulationen Raum, dass sie sich letztendlich
alles einbilden könnte. Rationale und irrationale Erklärungen
halten sich die Waage eine ähnlich meisterhafte "Spukhausgeschichte"
und Psychostudie gelang bisher nur noch Stephen King mit Shining,
der Jacksons Vorbild viel verdanken dürfte (King setzt Hill House
in seinem Sachbuch "Danse Macabre" auch auf seine Liste
der wichtigsten Horror-Bücher).
Dabei wirkt Spuk in Hill House weniger durch das, was die Autorin
sagt, sondern mehr durch das, was sie nicht sagt. Das Grauen, das
zwischen den Zeilen anklingt, sowie die nicht greifbaren Erscheinungen
in Hill House ziehen den Leser mehr in seinen Bann, als alle wortreichen
Schilderungen es könnten.
Der
GeisterNet-Tipp:
Holen sie sich die Filme und Bücher ins Haus,
es lohnt sich auf jeden Fall!