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Children of the Grave


Vorgeschichte

Im Laufe des letzten Jahrhunderts sind in den USA und in Kanada Tausende von Massengräbern unentdeckt geblieben. Gräber, die ihre eigene und traurige Geschichte erzählen. Es ist die Geschichte von Kindern, die in Vergessenheit geraten sind, von Kindern die nirgendwo erwähnt werden. Mindestens zwei Drittel dieser Gräber gehören Waisenkindern. Die Identitäten der meisten dieser Kinder sind bis heute ungeklärt.

Diese Kinder wurden der staatlichen Obhut übergeben, weil entweder ihre Eltern oder Großeltern verstorben waren, oder genau diese Menschen sich aus unbekannten Gründen nicht mehr um ihre Kinder kümmern konnten. Manche dieser Kinder hatten das Glück ein liebevolles Heim zu finden.

Die meisten dieser Kinder hatten jedoch ein dunkles und sehr eintöniges und trauriges Leben.

Und gerade in den Wirren des Bürgerkrieges oder der Weltwirtschaftskrise und in den beiden Weltkriegen wurden genau diese armen Seelen viel zu oft vergessen. Doch nicht nur das, diese Waisenkinder wurden nicht nur vergessen, sie wurden gedemütigt und oft wie Vieh behandelt. Viele dieser Kinder starben deswegen bereits in sehr jungem Alter. Folter, schwere Strafen, falsche oder gar keine medizinische Behandlung prägten den Alltag dieser Kinder. Zu Tausenden in Massengräbern beerdigt, waren die meisten jener Kinder nicht mehr als eine "Nummer".

Grabsteine, auf denen lediglich Zahlen enthalten sind, zeugen noch heute in Nordamerika von jenen Tragödien aus den alten Tagen. Diese Kinder waren zu Lebzeiten meist verwildert und in außergewöhnlich schlechtem Zustand. Und vor allem nach dem Tod der "Orphanage-Children" (Waisenkinder) blieben diese meist erdgebunden. An den meisten Orten, wo man die Seelen dieser Kinder noch spüren kann, gehen sie sprichwörtlich auf die Menschen zu, um eine helfende Hand zu finden und ihren Schmerz und ihre Trauer zu besiegen.

Sie suchen ihre Mütter und Väter, Geschwister und Großeltern an den Orten, wo sie das größte Leid ihres jungen Lebens erfahren mussten, oder sie wissen nicht, dass sie gestorben sind und verweilen deswegen an dem Platz, wo sie als letztes gelebt haben. In den meisten Fällen wissen diese Kinder nicht, dass sie bei der Suche nach ihren Lieben meistens an den falschen Orten wandeln. Und genau jene Waisenkinder und die Orte, an denen diese Kinder gelebt haben, oder wo sich ihr tragisches Schicksal zugetragen hat, das alles wollen wir in dieser Geschichte hervorheben. Zwei Ghosthuntergruppen aus den USA nahmen sich mit hochmodernen Untersuchungsmethoden diesem Phänomen an.

Dieses ist die Geschichte: "Der Kinder aus dem Grab"

Ab dem Jahre 1850 wurden in den USA mehr als 2 Millionen Kinder bis in die 1980er Jahre offiziell als Waisenkinder geführt.

Die Dunkelziffer soll jedoch bei über 5 Millionen Kindern liegen. Viele der Kinderschicksale lassen sich bis heute nicht nachvollziehen. Einige dieser armen Seelen wurden einfach in den Tagen der Kriege vor den Türen der Waisenhäuser ausgesetzt. Nahrung, Kleidung, das Nötigste zum leben war knapp und viele der Kinder waren krank. Und in jenen schweren Zeiten wussten sich viele der Eltern oder Großeltern keine andere Lösung mehr, als ihre Kinder in die Hände des Staates zu geben. Die Kinder wurden meistens einfach auf irgendwelche Züge verladen und quer durch das ganze Land geschickt, mit unbekanntem Ziel. Genauso viele Kinder gab es jedoch auch, die in Wäldern oder einfach auf der Straße lebten und dort ihrem Schicksal entgegen gingen.

Die meisten Schicksale der Kinder verlieren sich im Dunkeln. Gewalt, Hass und Elend, waren für diese Kinder an der Tagesordnung, sie wurden behandelt wie Strafgefangene oder Aussätzige und ohne jede Rücksicht auf Gnade. Viele der Kinder aus den Waisenhäusern tauchen bis heute nicht in den Archiven der Städte auf. Die genaue Zahl der Massengräber bleibt im Dunkeln. Nur ein kleiner Prozentsatz der Opfer konnte bis heute zugeordnet werden, so dass diese Kinder zumindest einen Namen erhielten. Für alle diejenigen, die bis heute noch unerkannt in der Erde ruhen, bleibt nur eine Nummer auf ihren Grabsteinen zurück. Friedhöfe, Waisenhäuser, einsame Wälder, hier überall kann man sie heute noch aufspüren, jene verlassenen Seelen, die bis heute an ihr Schicksal gebunden sind, die "Children of the Grave".

Der Crown Hill Friedhof in Indianapolis ist bis heute einer der größten Friedhöfe in den USA. Bis ins Jahr 1980 wurden dort 699 Kinder in Massengräbern beerdigt. 699 ungewollte, verstoßene Kinder. Die meisten der Kinder waren weißer Abstammung, lediglich ein kleiner Teil der Kinder war farbig. Sie kamen aus vier verschiedenen Waisenhäusern in Indianapolis. Dabei wurden sie damals noch streng nach Rassen, sowie nach Jungen und Mädchen getrennt.

Es gab sogar eigene Eingänge in die Speiseräume der Waisenhäuser, auch hier war alles nach Rassen, sowie Jungen und Mädchen getrennt. Brüder und Schwestern sahen sich meistens an dem Tag als sie das Waisenhaus betraten das letzte Mal in ihrem Leben, schnell trennten sich die Wege der Kinder, und sie verloren sich aus den Augen. Seltsam ist hierbei anzumerken, dass im Zeitraum zwischen 1850 und 1950 extrem viele dieser ungewollten Kinder einen plötzlichen Tod starben und zwar zwischen 23,9 und 40,1% der Kinder. Man erklärt dies heute so, dass diese Kinder pro Tag mindestens einen halben bis einen Liter Milch zu sich nahmen. Angeblich war diese Milch mit Formaldehyd versetzt, was zu schweren Vergiftungen geführt haben soll. Viele Kleinkinder und sogar Babys sollen daran verstorben sein.

Die Sterberate der Kinder hörte ab dem Jahr 1950 schlagartig auf. Jedoch noch heute wird hinter vorgehaltener Hand darüber erzählt, dass in Nordamerika so genannte "Experimente" an mindestens 100.000 Kindern, die nirgendwo verzeichnet waren, durchgeführt worden sind und auch noch durchgeführt werden. Von Drogeninjektionen über Elektroschocks, bis hin zum stundenlangen Sitzen in Zwangsjacken in dunklen Räumen, so wurden sie ihren "Heilbehandlungen" unterzogen.

Im Frühjahr 2006 wurde in der Nähe von Montreal ein Massengrab gefunden, das hinter einer Farm liegt. Bei den Anwohnern wird es nur der "Schweinestall" genannt. Hunderte von Kinderknochen wurden hier gefunden, so dass es nicht verwunderlich ist, das die Spukgeschichten, die man sich hier erzählt, meistens über weinende und traurige Kinder handeln, die bei den Menschen nach Hilfe suchen. Natürlich wird dieser Fund von der Regierung bis heute nicht offiziell bestätigt.

Kinder, die sich dieser so genannten "Heilbehandlung" nicht unterziehen wollten, wurden kurzer Hand als geisteskrank abgestempelt und so wurde es den Regierungen leicht gemacht, mit diesen Kindern zu verfahren, wie sie wollten.

Es deutet vieles darauf hin, dass den Kindern bestimmte Chemikalien per Injektion verabreicht wurden. Diese Kinder waren nirgendwo wirklich erfasst, so entledigte man sich ihrer auf stille und heimliche Weise. Denn niemand würde diese Kinder vermissen oder suchen. Im Jahr 2005 begann die Paranormal Task Force, der unter anderem namhafte Ghosthunter wie Buchautor Troy Taylor, Steve La Chance, oder Greg Myers angehören, sich auf die Suche nach dem Phänomen der verschwundenen und spukenden Geister der Kindern zu machen.

Sie drehten beiläufig die Dokumentation Children of The Grave.


Auf dem oben genannten Friedhof machten die Ghosthunter in der Dokumentation Children Of The Grave überwältigende EVPs. Vom Schreien eines Babys, den Geräuschen von spielenden Kindern die singen, war das eindruckvollste eine EVP auf dem scheinbar die Schreie von hunderten Kindern zu hören sind. Kinder die scheinbar nach Hilfe schreien, und den Kontakt zu den lebenden suchen. Jene Aufnahmen und die aus dem Bereich der Zombie Road gelten in Fachkreisen als beste aber auch erschreckendste EVPs, seit dem mit dem Stimmen- Phänomen gearbeitet wird.

Ein ähnliches Beispiel bietet der Bartonville Friedhof in Peoria, Illinois. Auf diesem Friedhof existierten über 4000 Grabsteine, die nur mit einer "Nummer" versehen waren. Die Nummer steht jeweils für einen Verstorbenen, der in einem Asyl lebte. Bisher sind lediglich knapp 1500 dieser Leichen identifiziert worden. Die restlichen Grabsteine wurden im Laufe der Zeit entfernt und ihre Identitäten wurden gelöscht. Bis heute ist der Staat Illinois zu keiner Auskunft über Gräber und Identität der Verstorbenen bereit. Unmenschliche Zustände sollen im Waisenhaus von Bartonville geherrscht haben. Das untertauchen der Kinder unter Wasser soll z.B. gerne von den Aufsehern als Strafe benutzt worden sein. In vielen Briefen der Kinder wird davon erzählt, dass die Waisenhäuser eher "Konzentrationslagern aus der Hölle“ glichen. In einem Fall soll sogar eines der Kinder mit dem Kopf in eine Feuerstelle gedrückt worden sein. Man hört auch hier immer wieder die Stimmen von Kindern, die nach ihren Eltern oder Geschwistern rufen, oder es werden kleine Kinder gesehen die tanzend oder singend durch die Räume geistern, und dann plötzlich wieder spurlos verschwinden. Angeblich wurden hier sogar Puppen und anderes Kinderspielzeug gefunden, das man bis in die 20er Jahre des letzten Jahrhunderts zurück datieren kann.

~*~

Paranormal Task Force in Pythian Castle



So wie die Friedhöfe in den USA ihre eigenen Geschichten haben, haben auch die Häuser in denen jene Kinder gelebt haben ihre eigene und dunkle Geschichte. Eines dieser Häuser ist Pythian Castle in Springfield, Missouri. Im Jahre 1913 wurde das Gebäude von den "Knights of Pythias", die Freundschaft und Loyalität predigen, erbaut.



Hier landeten viele der Kinder, die kein zuhause mehr hatten. Bis Anfang der 40er Jahre war Pythian Castle ein ganz normales Waisenhaus. Anfang 1941 wurde es in ein militärisches Lazarett umgebaut, neben dem Leid der Kinder fanden nun auch viele verletzte oder dem Tode geweihte Soldaten hier Unterschlupf. Ein großer Teil dieser Menschen verstarb hier. Gerüchten zufolge sollen in diesem Haus ebenfalls Strafgefangene deutsche Soldaten verhört, sowie im Keller mit Ketten an die Wände gefesselt worden sein.



Im Foyer dieses Hauses werden immer wieder seltsame Stimmen vernommen. Viele Menschen die dort eingegangen sind berichten von einem immer wieder kehrenden "Hallo" und der Stimme eines kleinen Mädchens, das sich Rachel nennt. Besonders frequentiert scheinen Theater, Cafeteria und der Keller des Hauses zu sein. Im Theater nahmen verschiedene Medien ohne Vorkenntnisse über das Haus zu besitzen, immer wieder die selbe bösartige Präsenz wahr. Ein großer und stämmiger Mann, der zu Lebzeiten hoch aggressiv gewesen sein muss, wird immer wieder beschrieben.



Das Interessante daran ist, dass verschiedene sensitive Menschen genau diesen Mann in unterschiedlichen Bereichen des Hauses immer wieder wahrgenommen haben, scheinbar wandert der Geist des Mannes durch das komplette Gebäude. Allerdings werden hier auch immer wieder die Energien von Kindern gespürt, die meisten Menschen beschreiben die Energie des Hauses als recht fröhlich, lediglich die Anwesenheit des großen und kräftigen Mannes lässt die Menschen die Pythian Castle betreten, immer wieder erschaudern.

Das Team der Paranormal Task Force beschloss daraufhin das Gebäude von Pythian Castle genauer unter die Lupe zu nehmen. Am 23. März 2005 um 8 Uhr morgens betrat das Team der Task Force Pythian Castle. Das erste was sie vernahmen, war das mysteriöse "Hallo", das leise in den Raum schallte. Das Team zog nach einem kurzen Aufenthalt in die Cafeteria des Hauses weiter. Die Ghosthunter schauten sich ungefähr fünf Minuten in der Cafeteria um, ohne etwas Außergewöhnliches zu entdecken.



Bei genauerem untersuchen zeichnet sich plötzlich auf einem der Tische ein Handabdruck ab, der Minuten vorher noch nicht da gewesen ist. Ein tiefer schwarzer Handabdruck. Das Team beschließt daraufhin diesem interessanten Phänomen weiter auf der Spur zu bleiben und führt eine so genannte "Heat Signature" durch, wo man dank eines Infrarot-Detektors die Temperatur an einem Objekt ermitteln kann. Ein kaltes Objekt stellt sich dabei schwarz, ein warmes Objekt stellt sich
weiß dar, und ein heißes Objekt, oder eine außergewöhnliche Energie rot. Interessant war hierbei zu sehen, dass sich das besagte Objekt zum größten Teil rot mit schwarzen Umrandungen zeigte. Also eine außergewöhnlich starke Energie, die sich aber auch zur selben Zeit, sehr kalt anfühlt. Für das Team der Paranormal Task Force war dies der erste Beweis von paranormaler Präsenz im Gebäude.

Beim Gang durch das Gebäude nahm das Team Olivia Myers, eine Kindersensitive und Tochter von Task Force Mitglied Greg Myers, zu Hilfe. Paranormale Experten vermuten bis heute, dass gerade Kinder empfänglicher für das Paranormale sind als erwachsene Menschen. In einem der zahlreichen Wohnräume vernahm Olivia sofort die Präsenz einer geballten Energie und das Team bekam die Aufforderung das Haus sofort zu verlassen.



Im vierten Stock des Hauses befindet sich das so genannte Turmzimmer. Den Kindern des Waisenhauses war es unter Strafe verboten sich dort aufzuhalten. Bei der Untersuchung des Raumes treten wie aus dem nichts seltsame Kinderhandabdrücke auf dem Staub der Fensterbänke auf. Zu erwähnen ist hier, dass bei einer Aufnahmen die kurze Zeit später abgehört wurde, dem Team ein "Ihr Bastarde" entgegen geschleudert wurde. Einige Mitglieder der Untersuchung wurden beim Betreten des Raumes von einem Schwindelgefühl oder Unwohlsein befallen.

Keller und alte Militärquartiere

Die Quartiere und der Keller des Hauses sind wohl der Teil, wo die negativste Energie wahrgenommen wird. Beim Eintreten in die alten Quartiere spürten die Mitglieder der Task Force sofort, dass sie nicht alleine sind. Von mindestens zwei Personen soll Anwesenheit verspürt worden sein, wahrscheinlich ehemalige verwundete Soldaten, überall klebte der Geruch des Todes in der Luft. Für die Mitglieder des Teams eine sehr bedrückende, kaum auszuhaltende Situation.



Nach kurzem Untersuchen brechen die Ghosthunter aufgrund des Wunsches von Judith Myers an diesem Ort ab und nehmen sich schließlich das Fundament des Hauses vor. Sie betreten den "Orphans Tunnel". Hier herunter sollen Strafgefangene geführt worden sein und Kinder, die besonders hart bestraft werden sollten von den Aufsehern. In den meisten Fällen sind diese Menschen nie wieder zurückgekehrt. Schlimme Dinge sind laut Gerüchten in diesem Tunnel geschehen. Beim Begehen des Tunnels wird mit jedem Stück, das die Ghosthunter untersuchen, eine starke Kälte
vernommen, schließlich finden sie auf dem Boden das Haarband eines kleinen Mädchens.



Der Beweis dafür, dass hier wirklich Kinder in den Tunnel geführt worden sind. Klopfgeräusche werden plötzlich vernommen. Das Team untersucht die Rohre auf fließendes Wasser, erkennt aber schnell, dass die Rohre offen sind und Wasser ausgeschlossen werden kann. Auf die Frage von Greg Myers, ob jemand anwesend ist, werden immer wieder die selben Klopfzeichen gesendet. In einer schnell ausgewerteten EVP wird das Schreien eines Mannes aufgezeichnet, der sehr wütend über das Erscheinen der Ghosthunter zu sein scheint.



Der Geist scheint sich der Gruppe auf diese Art und Weise verständlich machen zu wollen. Mit rhythmischen Klopfzeichen machen die Ghosthunter eine Art Sprache mit dem Geist aus. Mit erstaunen und etwas entsetzen stellen die Ghosthunter fest, dass es sich bei dem Mann um den selben handelt, der ihnen bereits im Haupthaus zu schaffen machte. Es ist ein ehemaliger Aufseher, der hier wahrscheinlich die Waisenhauskinder ermordet hat. Auf die Frage der Morde an den Kindern
wird ein eindeutiges "Ja" vernommen. Zum Schluss nimmt die Wärmebildkamera am Ende des Ganges einen großen schwarzen Schatten mit menschlicher Gestalt auf, der sich eindeutig auf die Ghosthunter zu bewegt, genau so wie er vorher von den Sensitiven beschrieben worden war.
Leider versagte aus unerklärlichen Gründen in diesem Moment die Kamera.

~*~

Zombie Road

Einer der wohl mysteriösesten und unheimlichsten Orte in den USA ist sicherlich die berühmte "ZOMBIE ROAD " oder auch "Der Fluss des Todes" wie der Meramec-River gerne von den Einheimischen genannt wird. An wenigen Plätzen dieser Welt wird von einer so starken Energie berichtet, wie es Zombie Road von sich behaupten darf. Über Tag ein unscheinbares Stück Land, über das als Touristen-Attraktion eine kleine Miniatur-Eisenbahn fährt. Keiner dieser Menschen würde beim Anblick des Tages vermuten, dass sobald die Sonne hier untergeht, dieser Ort mehr als nur gespenstisch wird. Zombie Road darf von sich behaupten einer der unheimlichsten Plätze dieser Erde zu sein. Die Ereignisse, die sich an der Zombie Road abspielen, wirken wie aus einem Hollywood Film. Jedoch ist Zombie Road kein Movie,
Zombie Road ist die düstere Realität.



Hunderte von Augenzeugen berichten hier immer wieder über die gleichen mysteriösen Phänomene. In den Tiefen der menschlichen Seele ist meistens die größte Angst, das was man nicht wirklich greifen und einsehen kann, das was man mit keiner Wissenschaft dieser Welt erklären kann. Derjenige, der Zombie Road am eigenen Leib erfahren hat, wird diese Angst beim Namen nennen können. Über diesen Orten erzählt man sich sehr viele Legenden, einige wurden sicher im Laufe der Jahre dazu erfunden. Aber im Kern der Geschichte scheint mehr Wahrheit zu stecken, als viele Menschen wahrhaben wollen.



Eine Legende ist diese hier: Gegen Ende des 19.Jahrhunderts begann die amerikanische Regierung ihre Eisenbahnlinie in dieses Gebiet zu verlegen. Sicherlich ist es bekannt, dass die Eisenbahnlinie in den USA meistens von ausländischen Arbeitern, überwiegend von Chinesen, bearbeitet wurde. Unter ärmsten Verhältnissen mussten diese Gastarbeiter sich ihr tägliches Brot verdienen, bis zu 250.000 Menschen starben an den Folgen von schweren Unfällen oder einfach nur an Hunger. Die Menschen erzählen sich die Geschichten, dass die toten Arbeiter an diesen Ort gebunden sind und sich Nachts aus ihren Gräbern erheben und durch das Gebiet von Zombie Road wandeln. Einwohner aus dem Gebiet sagen noch heute, dass der Tod an dieser Stelle keine Gnade zu kennen scheint.



Gespenstische Lichter, Schatten und Silhouetten von menschlichen Gestalten werden des Nachts gesehen. In manchen Fällen ist sogar das Auftreten seltsamer Musik berichtet worden. Musik aus den guten alten Zeiten des Swing und des Jazz. In einem Fall machte das Team eine so genannte "White Noise" Aufnahme, beim Abhören wurde ganz deutlich festgestellt, dass eine seltsame und sehr alte Musik aus eben genau jenen Zeiten zu hören ist. Es war als würde der Jazz der alten Zeit wieder lebendig werden. Das Team der Paranormal Task Force und die Missouri Paranormal Research haben sich mit diesem Phänomen in den Jahren 2005 und 2006 in ausgedehnten Untersuchungen beschäftigt. Die Fotos und EVPs, die an diesem Ort entstanden sind, scheinen von einzigartiger Qualität zu sein und ermöglichen der paranormalen Gemeinde weltweit neue und ungeahnte Möglichkeiten.



Die zweite Legende von Zombie Road berichtet von einem geflohenen Patienten einer nahe liegenden Nervenheilanstalt, dessen Spitzname "Zombie" gewesen sein soll. Er floh eines Nachts in seiner Anstaltskleidung, in Richtung der Straße und des Waldes. Der Mann wurde nie wieder gesehen, am nächsten Morgen fand man lediglich noch seine blutgetränkte Kleidung auf der Straße. Zombie Road wurde aus diesem Grund nach dem entflohenen Patienten benannt. Eine andere Geschichte erzählt, dass Zombie Road seinen Namen erhielt, weil die Straße in den 70er Jahren eine Art Partymeile für Jugendliche war, zu einer Zeit wo Drogen und Zombie-Filme in waren.



Die Fakten zu Zombie Road

Die Zombie Road ist eine ca. zwei Meilen lange Straße oder besser gesagt ein Pfad, der durch das Gebiet eines kleinen Tales und eines Flusses mit dem Namen Meramec durch Missouri führt, wessen Ursprung, wie man vielleicht schon hört, indianisch ist. Die Straße ist von großen Eichen bewachsen und am Ende reiht sich der neu eingeweihte "Al Foster" Weg ein. Der Pfad wurde wie eben schon erwähnt bereits seit Hunderten von Jahren von den Indianern benutzt, weil er sich durch die felsige Landschaft bis hin zum Meramec zieht. Es wird vermutet, dass dieser Pfad als Reiseweg genutzt wurde,
oder aber auch als Ort an dem Feuerstein abgebaut und Waffen oder Werkzeuge und Nahrungsmittel transportiert wurden.



Im frühen 18. Jahrhundert existierte zwischen den beiden Seiten des Meramec ein Fährbetrieb, als dort eine Furt entdeckt wurde, die von Reisenden und Siedlern benutzt wurde. Viele Menschen, vor allem Kinder, sollen bei den Fahrten über das Wasser durch Ertrinken ihr Leben verloren haben. Als einer der ersten Siedler ließ sich am Meramec Ninian Hamilton nieder, der dort ein kleines Stück Land besetzte und für sich in Anspruch nahm. Nach seinem Tod im Jahre 1856 übernahm James E. Yeatman prominenter Bürger von St.Louis, Gründer der dortigen Handelsbibliothek und Präsident der Pandelsbank, einen großen Teil des Besitzes von Hamilton.

Zur gleichen Zeit in den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts stellte in diesem Gebiet die Pacific Railroad ihre Eisenbahnlinie von St.Louis entlang des Meramec fertig. Im Jahre 1876 wurde Della Hamilton, die Ehefrau von Friedensrichter Harry McCullough, in diesem Gebiet tragischerweise von einem Zug erfasst und verunglückte hierbei tödlich. Und von genau dieser Stelle beginnt bis zum heutigen Tage die Miniatur-Eisenbahn mit den Touristen ihre Fahrt.



Seltsame Dinge geschehen und geschahen im Bereich der Zombie Road, versuchen wir hier an dieser Stelle etwas näher auf die seltsamen Ereignisse einzugehen. Polizeibeamte, Wildhüter, ehemalige Parkaufseher und nicht zu vergessen zum Schluss die zahlreichen Zivilsten, alle diese Menschen können in diesem Bereich von paranormalen oder auch weniger paranormalen Ereignissen berichten. Von seltsamen Lichterscheinungen über schwarze schemenhafte Gestalten mit menschlichem Aussehen, bis hin zu schwarzen Erscheinungsformen die keinerlei Gestalt annehmen. Auch mysteriöser weißer Nebel tritt hier immer wieder auf. Die schwarzen Schatten "Shadow People" oder auch Schattenmenschen genannt wurden wie gesagt auch von ortansässigen Gesetzeshütern bemerkt.

Das wohl berühmtesten Foto, das im Waldgebiet von Zombie Road aufgenommen wurde, ist wohl dieses hier:



Das Bild zeigt ein Gruppe von schattenhaften Wesen, die laut Aussage der Ghosthunter bei der Aufnahme nicht zu sehen gewesen sein sollen.


In den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts beginnt die gegenwärtige Geschichte von Zombie Road. In dieser Zeit stand in diesem Gebiet ein Haus, in dem satanische Rituale stattgefunden haben sollen. Noch heute wird davor gewarnt, sich im Gebiet der Zombie Road alleine, und vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, aufzuhalten. Knochen und Tierkadaver wurden und werden dort immer wieder gefunden. Zeitungsberichte beschreiben sogar, dass dort Menschen geopfert wurden, von einer Frau, der die Gedärme aus dem Leib geschnitten worden, und von einem Baby, dessen Leiche zerteilt wurde wird immer wieder in den Geschichten der Menschen erzählt. Diese Geschichten konnten allerdings niemals tatsächlich bewiesen werden. Auch heute noch hört man immer wieder von Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen in dieses Gebiet gegangen sind und nie wieder zurückkehrten.



Viele Menschen glauben heute, dass gerade die satanischen Aktivitäten dort dämonische Energien ausgelöst haben könnten. Niemand kann mit Recht behaupten zu wissen, welche Tore man durch dieses Handeln tatsächlich geöffnet hat. Wer das Gebiet von Zombie Road betreten will, sollte stets in einer starken Gruppe und niemals alleine unterwegs sein. Ein ehemaliger Polizeibeamter, der früher oft in diesem Gebiet beruflich unterwegs war, sprach ebenfalls von Menschen, die hier umgebracht worden sind, und von Tierkadavern die überall verstreut liegen. Als der Beamte gefragt wurde, was ein Mensch brauchen oder mit sich führen sollte, wenn er Zombie Road betritt antwortete er folgendes:
Schuss- und stichsichere Westen, große Waffen, und viel Glück.



In den 60er und 70er Jahren kam es hier zu vielen mysteriösen Todesfällen. Morde sowie Selbstmorde sollen hier stattgefunden haben. In den 60er Jahren schlenderte ein Paar, das sich bereits in den späten Teenagertagen befand, über Zombie Road. Neugierig schauten sie von einem hohen Punkt auf die Straße hinunter, als der Mann plötzlich seinen Stand verlor. Er stürzte und fiel mit dem Gesicht nach vorne, in den spitzen und gabelig aussehenden Ast eines Baumes. Sein Gesicht und seine Kopfhaut sollen dort hängen geblieben sein, während der Rest seines Körpers nach unten auf die Straße fiel.
Seine Partnerin schwor, dass sie gesehen habe, wie der Mann von einer angeblich dunkel wirkenden menschlichen Gestalt geschubst worden sein soll.



An dieser Stelle soll es aber noch weitere Todesfälle gegeben haben, angeblich einen Jungen, der dort stürzte und sich das Genick brach. Vor lauter Entsetzen sollen seine Freunde schreiend fort gelaufen sein und die Leiche sich selber überlassen haben, so dass der Junge erst Wochen später gefunden werden konnte.

In den 70er Jahren sind hier zwei Teenager von einem heranfahrenden Zug überrollt worden. Einige der Einwohner sind damals als Suchtrupp eingesetzt worden, um die abgetrennten Körperteile zu finden. In den früher 70er Jahren stolperte ein Jäger über ein Auto, dessen Motor noch lief. Bei genauerem Betrachten entdeckte er einen Mann, der zusammengesackt hinter seinem Lenkrad hing, er hatte die Abgase ins Innere seines Wagens geleitet. Ebenfalls in den 70er Jahren wurde wie schon erwähnt dieser Ort als Partymeile von Teenagern benutzt. Viele der Teenager machten sich einen Spaß daraus bestimmte Klebstoffe oder Sprays einzuatmen, was mindestens bei einem der Jugendlichen zum Tod führte. Gerüchten zufolge soll es hier jedoch noch viele weitere Todesopfer durch Drogenmissbrauch gegeben haben.



Viele der so genannten Partykids wurden nie wieder gesehen, wie viele hier jedoch wirklich verstarben, lässt sich nur grob schätzen. Viele der besagten Legenden werden heute dem hohen Drogenkonsum an diesem Ort zugeschrieben.

In den 90er Jahren wurde hier eine Mutter mit ihrem 5 Jahre alten Kind, die gerade eine Brücke überqueren wollten, von einem Zug erfasst. Die Mutter starb bei diesem Vorfall, ihre letzte Handlung war es, ihr Kind von der Brücke zu stoßen, in der Hoffnung, das wenigstens das Kind überleben würde. Der Lokführer konnte den Zug stoppen und so zumindest das kleine Kind retten. Andere Geschichten erzählen, dass sich am Ende der Straße ein Holzhütte befinden soll, in der immer wieder eine alte Frau mit einer Pistole erscheint, die Besucher anschreit und vertreibt, als ob sie die Menschen warnen wolle. Oder auch von einem Kolonisten wird erzählt, der eines Abends seine Frau in einem Pokerspiel verloren hatte.



Aus lauter Frust ging der Mann nach Hause und erhängte sich in seiner Hütte. In der Zeit der Prohibition sollen in einer nahe gelegenen Stadt viele namhafte Gangster ihre Sommerhäuser gehabt haben. Feinde ihrer Sache wurden scheinbar an den "River of Death" gebracht und wurden nie wieder gesehen. Also darf man am Meramec River mit einigen Todesfällen durch Gewalteinwirkung rechnen.

Was die Ghosthunter angeht, so waren am meisten vom Erfolg die beiden hier bereits erwähnten Gruppen verwöhnt. Sie waren mit modernsten Geräten wie Wärmebildkameras oder Lasersuchgeräten ausgestattet. Mit diesen Geräten gelang es ihnen, zwischen den riesigen Eichen jene schwarzen Figuren festzuhalten, die wir auf den Fotos gesehen haben. Möglicherweise sind bei den Fotos die um das Leben gekommen Kinder zu sehen, oder auch die Opfer satanischer Rituale.



Vielleicht sind es aber auch einfach die anderen verunglückten Menschen, es wird sogar darüber spekuliert, ob jene Bilder vielleicht tote Indianer darstellen, die sich früher in diesem Gebiet aufgehalten haben. Greg Myers erzählte, als die Ghosthunter das erste mal das Gebiet von Zombie Road betraten, dort eine schwarze menschlich wirkende Gestalt durch die Bäume huschen gesehen zu haben, die sich schließlich schnell auf die Straße zu bewegte und dort plötzlich verschwand.

Auf Fotos erschienen immer wieder in den Sand und in Holz geritzte Botschaften wie "The Death People are alive" oder "You know too much" ins deutsche übersetzt soviel wie "Die Toten sind am Leben" oder "Ihr wisst zuviel". Bis heute lässt sich nicht klären, ob dieses das Werk von Satanisten ist, oder ob die Geister von Zombie Road sich wirklich den lebenden mitteilen wollen. Greg Myers erzählte in einem Interview, dass sie immer wieder seltsame Stimmen vernahmen und teilweise sogar die Berührungen der Geister spüren konnten.



An manchen Stellen wurde ihnen sogar der Boden unter den Füßen weggetreten, so dass sie den Stand verloren. Mindestens ein Mitglied der Gruppe soll beim Überqueren der Brücke den Geschmack von Blut im Mund verspürt haben. Vermutet wird, dass die Sichtung des Schattens die sie dort vernommen haben, der Geist eines Mannes ist, der dort ebenfalls in den 70er Jahren von einem Zug erfasst wurde. Am Ende seines Interviews wurde übrigens jener Polizist der im Laufe dieses Berichtes erwähnt wird, mit den Worten zitiert:"

Haben Sie Angst? Nein...?

Wenn Sie Zombie Road erlebt haben, werden sie Angst haben!

An dieser Stelle endet die Geschichte der Kinder aus dem Grab, die Geschichten von frequentierten Friedhöfen und Waisenhäusern, und natürlich der legendären Zombie Road.

~*~

Danksagungen:

    Troy Taylor

Troy Taylor ist Author von 53 Büchern über Geschichte, Heimsuchungen und Unerklärliches für Whitechapel Press und Barnes & Noble Press. Er ist Gründer und Präsident der "American Ghost Society", ein nationales Netzwerk von Ghosthuntern die Beweise für Geistererscheinungen und heimgesuchte Häuser sammeln.

www.prairieghosts.com

     
  Booth Brothers

Produzenten und Directors der
Children Of The Grave Dokumentation.

Online Info:

www.boothbrothers.blogspot.com
     
  Paranormal Task Force

Die "Paranormal Task Force" ist ein professionelles Team von erfahrenen Investigatoren für Paranormales.
Sie kombinieren eine einzigartige Mischung aus humanistischen Werten und wissenschaftlichen Techniken, aus der sich
taktische paranormale Untersuchungen und Forschungen ergeben.

www.paranormaltaskforce.com
     
  LOUISVILLE
GHOST HUNTERS SOCIETY

Louisville's älteste und respektierteste
Paranormal Research Group

www.louisvilleghs.com



Geisternet.com bedankt sich recht herzlich für die Unterstützung
und den persönlichen Kontakt den alle Beteiligten noch immer zu uns halten.

Außerdem geht ein herzlicher Dank an SPOOKED TELEVISION,
die mittlerweile unseren Bericht als deutsche DVD-Review verlinken.

SPOOKED TELEVISION RELEASING

Children Of The Grave Trailer



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