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Château de Raray


Château de Raray wurde einst als Schauplatz für Jean Cocteau`s Meisterwerk "Die Schöne und die Bestie" gewählt. Kein Wunder, denn es ist wahrhaftig ein Märchenschloss, umgeben von zauberhaften Statuen, in eine großartige Landschaft gebettet. Es liegt nur eine Stunde von Paris entfernt.

Das wundervolle Gelände hinter dem Château wurde jetzt in einen Golfplatz umgewandelt und das Herrenhaus selbst, in ein exklusives Hotel. Die Geschichte des Gebäudes kann bis zum dreizehnten Jahrhundert zu einer Familie Bouteiller zurückverfolgt werden. Das Haus jedoch, die Anlage und die Statuen, sind das Werk eines gewissen Nicholas de Lancy und stammen aus dem frühen siebzehnten Jahrhundert.



Der alte Torbogen wird "Tor des Einhorns" oder "Rotes Tor" genannt.
Durch die Schatten, die der strahlende Sonnenschein auf die Gesichter der alten Götter wirft, gleichen sie einer Galerie von Phantomen aus der Unterwelt. In Richtung Wald liegt der berühmte Bogen. Die Figuren auf den Toren erinnern an die legendäre Jagd auf das Einhorn und schaffen eine mystische Atmosphäre.
    
Spukgeschichten:
Ein junges Mädchen, das im siebzehnten Jahrhundert eine Bedienstete im Château gewesen sein soll, habe sich im nahe gelegenen Wald erhängt. Sie hatte angeblich eine Affäre mit einem dort lebenden Adeligen oder einem Angehörigen des Personals, der sie jedoch zurückgewiesen hatte. Das Tragische an der Geschichte war, dass man ihren kleinen Sohn fand, wie er schwer verwundet allein durch den Wald irrte. Vermutlich hatte sie versucht ihn zuerst zu töten, aber es war ihr nicht gelungen, oder sie hatte es doch nicht übers Herz gebracht.

Die Erscheinung des einsamen Jungen wird noch heute im Wald gesehen, zweifellos immer noch auf der Suche nach seiner Mutter.



Im Sommer vor ein paar Jahren hat sich hier wohl ein mysteriöser Zwischenfall ereignet. Zwei Familien trafen sich hier am Wochenende. Die Männer spielten Golf und die Kinder hielten sich auf dem Gelände auf. Schließlich traf man sich in der Nähe des Bogens, um zum Wagen zurückzukehren. Einer der Väter fragte seine Tochter, ob es ihr denn hier gefallen habe, doch sie schüttelte den Kopf. Als er sie nach dem Grund fragte, dauerte es einige Zeit bis sie antwortete und sie meinte, sie hätte Angst vor den Statuen. Der Vater versicherte ihr, das brauche sie nicht, denn die seien ja nicht echt. "Aber sie hat sich bewegt, sie hat sich bewegt!", rief sie. "Es war ein kleiner Junge, der beim Bogen im Wald stand". Und daraufhin fing sie an zu weinen, weil es ihr keiner glauben wollte.

 
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