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Duggan Cement Factory


© Bild: Chip Matthews


Der Fluch:

Damals im Jahre 1700, als eines der größten Stürme des 18. Jahrhunderts über den Kontinent fegte, wurde ein kleines Kolonialdorf vollständig von der Landkarte gelöscht. In den darauf folgenden 170 Jahren blieb das Land brach und unbewohnt.

Einheimische Historiker und Archäologen fanden später bei diversen Ausgrabungen Werkzeuge, darunter Eisenkessel und zahlreiche Schmuckstücke. Zudem entdeckte man einen Siedlerfriedhof. 1953 kaufte ein industrieller Bauherr das Land und baute darauf eine moderne Zementfabrik - die Duggant Cement Factory. Bei den Ausgrabungen am Fabrikgelände entdeckte man auch einige Schatullen und stellte entsetzt fest, dass die Fabrik genau auf dem Friedhof errichtet worden war. Da man zu diesem Zeitpunkt aber schon sehr viel Geld für den Bau investiert hatte, vertuschte man die ganze Angelegenheit lieber und fuhr mit den Bauarbeiten fort. Das war keine gute Entscheidung.

Ziemlich schnell verbreitete sich das Gerücht, dass das Land verflucht sei. Man munkelte, auf dem Gelände würden die Geister der ehemaligen Dorfbewohner ihr Unwesen treiben. Während den 29 Jahren, in denen die Zementfabrik in Betrieb war, gab es ungewöhnlich viele Todesfälle, nicht nur durch Unfall. Zudem spielte die Elektrik verrückt:
die Lichter schalteten sich von alleine an und aus, Maschinen gingen von selbst an, usw. Niemand mochte mehr alleine den abendlichen Rundgang machen, um nach dem Rechten zu schauen und die Türen zu verschließen.

Eine ehemalige Buchhalterin der Firma berichtete, dass man in der Dunkelheit merkwürdige Stimmen hörte und plötzlich auf ungewöhnlich kalte Stellen traf. Sie musste oft entsetzt beobachten, wie die Scheiben plötzlich beschlagen wurden und sich darauf gut erkennbare Wörter formten wie: "Du wirst sterben, Schlampe!".

Das Gebäude schien zudem auch noch von Insekten und sonstigem Kleintier regelrecht besetzt worden zu sein. Riesige Nester voller Schaben, Spinnen und sonstigem Viech tauchten in den merkwürdigsten Bereichen der Fabrik auf. Ratten und Schlangen trieben sich auf den Feldern herum und verscheuchten die Arbeiter. Manche Quellen meinten, die Natur sei verärgert über das Vorhandensein der Zementfabrik. 1987 schloss die Fabrik für immer ihre Tore. Denn es war nicht mehr möglich genügend Arbeiter anzuheuern, die das Grundstück freiwillig betreten wollten und genauso fand sich kein Käufer, der die Fabrik freiwillig haben wollte.

Der blutige Mond

Als die FEAR-Truppe ihre Mutproben bestehen musste, war die Mannschaft unter dem Einfluss des "blutigen Mondes". Dies ist der Fall, wenn an einem Freitag den 13. Vollmond ist. In dieser Konstellation soll die Unfallwahrscheinlichkeit deutlich höher sein. Und zudem sollen an solch einem Tag die rastlos umherirrenden Seelen und negativen Wesen besonders aktiv sein. Viele Serienmörder wie Jeffrey Dahmer, Charles Manson und John Wayne Gacy haben angeblich ihre Morde stets an solch einem blutigen Freitag den 13. ausgeführt. Nicht nur die Polizei, auch die Feuerwehr ist an diesen Tagen besonders gefordert. Viele Menschen sagen, an einem "blutigen Mond" sollte man das Bett am Besten gar nicht verlassen.

 

Orte paranormaler Phänomene in der Zementfabrik:

 

- Der Lagerraum -

In der Vergangenheit wurden hier Materialien wie Propangas gelagert. 1980 wurde bei einem Großfeuer der gesamte Raum komplett zerstört. Viele Arbeiter zogen sich dabei schlimme Brandverletzungen zu. Bei den Löscharbeiten sollen einige Feuerwehrmänner in den Flammen deutlich die Abbildung einer jungen Frau gesehen haben, die in der Mitte des Raumes im Feuer stand. Einige Arbeiter fragten sich, ob das der Geist von Anne, der Tochter von Mr. Roaches (Fabrikinhaber), gewesen war.


© Bild: www.mtv.com/onair/fear


- Sunken Crusher / Rat Tunnel - 

In diesem Tunnel befand sich eine Zerkleinerungsmaschine. Damit wurden Betonblöcke zermalmt, die man nicht mehr gebrauchen konnte. Bei einem sehr schlimmen Unfall wurde ein Angestellter während der Arbeit versehentlich in die Zerkleinerungsmaschine gezogen. Er starb sofort. Das ganze passierte so schnell, dass seine erschrockene Kollegen gar nicht imstande waren zu helfen. 1975 wurde dieser Tunnel komplett überschwemmt. Alle Bemühungen, das Wasser abfließen zu lassen, um die Zerkleinerungsmaschine zu reparieren, scheiterten. Schließlich wurde dieser Abschnitt auch wegen der Ratteplage gesperrt.


- Cricket / Elevator Room -

1979 wollte sich Norm Daniels, Leiter der Aufzugsinstandhaltung,
nach 26 Jahren Dienstzeit endlich in den Ruhestand verabschieden. In seiner letzten Nacht, als er gerade dabei war seine Schicht zu beenden, sperrte er sich versehentlich im Aufzugsschacht ein. Die Tür war seltsamerweise von außen verriegelt worden. Seine Kollegen hörten ihn gegen die Türe schlagen, toben und schreien, aber sie konnten ihn nicht befreien. Viele Mitarbeiter behaupten, Norm hätte immer wieder geschrieen, er würde von Heuschrecken überfallen werden. Als die Mitarbeiter es endlich geschafft hatten, die Türe zu öffnen, lag Norm Daniels auf dem Fußboden. Es gab keinerlei Anzeichen für eine äußerliche Gewalteinwirkung und man sah keine einzige Heuschrecke.
Später wurde durch eine Obduktion nichts weiter als Herzstillstand festgestellt. In den darauf folgenden Jahren wurde der Aufzugsschacht tatsächlich von Heuschrecken befallen.


- The Scrubber -

war eine Art Bühne. Hier stürzte der Hauptpfeiler mit 6 Angestellten ein und der ganze Boden brach durch bis in die unteren Ebenen. In den Trümmern fand man 9 verletzte und 23 tote Arbeiter. Lange nach diesem grausamen Unfall behaupteten die Angestellten, sie würden immer noch die Schreie der toten Arbeiter hören.


© Bild: www.mtv.com/onair/fear


- Cement Catwalk -

Die erste Schatulle die man fand, wurde 1953 unter dem Catwalk ausgegraben. Angeblich sollen hier mehr Unfälle passiert sein, als in irgendeinem anderen Teil der Fabrik. Auch war der Insektenbefall in diesem Bereich besonders hoch - als befände sich hier das Nest. Trotzdem man hier mehrmals mit Insektenbekämpfungsmitteln und sonstigem Giftzeug hantierte, kamen die Viecher immer wieder zurück. Viele munkelten, die Insekten seien die Kolonisten, deren Körper durch den Fabrikbau entweiht wurde und sich jetzt dafür rächten.

Dieser Abschnitt war nicht so leicht zu übersetzen: Ein ehemaliger Angestellter konnte bezeugen, dass er beim Arbeiten an der Schiene (?), über der sich eine Abflussrinne befand, mit eigenen Augen ansehen musste, wie sein Freund regelrecht durch eine unsichtbare Kraft weggestoßen wurde und tödlich verunglückte. Das war erst der Anfang.


- Der Keller -

Auch hier mehrfach geheimnisvolle Todesfälle - anscheinend das Resultat einer Hinrichtung durch den elektrischen Stuhl - durchgeführt im Keller der Zementfabrik. Vier Arbeiter wurden hier tot im hinteren Bereich des Kellers gefunden. Die Sohlen eines Arbeiters sollen teilweise mit dem Boden verschmolzen gewesen sein.


© Bild: www.mtv.com/onair/fear


- Furnace / Kiln Tunnel -

Hier befand sich ein riesigen Ofen. Eines Nachts, im Oktober des Jahres 1968, war die Fabrik leer und der Ofen wegen einer der regelmäßigen Reinigungen und Wartungen außer Betrieb. Während die Reinigungsarbeiten in vollem Gange waren, bekam einer der Arbeiter einen gewaltigen Schock, als er sich umdrehte und plötzlich das mürrische Gesicht einer Frau erblickte. Als er darüber nachdachte, ob das vielleicht Anne, die Tochter des Geschäftsführers gewesen war, die vor kurzem bei einem tragischen Autounfall ums Leben gekommen war, sprang der Ofen von alleine an und der Raum füllte sich sofort mit Feuer. Vier Arbeiter verbrannten dabei qualvoll. Der Mann, der die Frau gesehen hatte, war einer von zwei Männern, die dem Feuer entkommen konnten.


- Die Selbstmord Rampe -

Hier soll an einem Freitag den 13. im Jahre 1987, Mr. Roache seinem Leben ein Ende gesetzt haben. Er erhängte sich. Roache, der selber durch gewisse Sparmaßnahmen für mindestens 15 Todesfälle verantwortlich war, starb hier eines qualvollen Todes. Man kann sich nicht erklären was ihn in den Selbstmord getrieben hat. Einige Personen, die ihn an diesem Abend noch lebend gesehen haben sollen berichteten, er sei den ganzen Tag schon wie in Trance durch die Gegend gelaufen. Wurde er vielleicht von den ruhelosen Seelen in den Tod getrieben? Man weiß es nicht. Nach seinem Tod sah man ihn bei Vollmond die Rampe rauf und runter laufen.
Später wurde hier die Leiche eines Fernsehreporters gefunden, der ursprünglich gekommen war, um ein paar Fotos von der Zementfabrik zu machen. Die Umstände, die zu seinem Tode führten sind nicht bekannt.

 

© 2005 / Satene - www.geisternet.com 

 
 
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