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Royal Theatre - London


Das erste Gebäude an der Stelle des Royal Theatres wurde im Jahre 1663 eröffnet. Nachdem aber dieser Bau 1672 abgebrannt war, wurde ein neuer nach Plänen von Christopher Wren errichtet und im Jahre 1674 eröffnet. Im Laufe des 18. Jahrhunderts entsprach es aber nicht mehr den Ansprüchen, also wurde es 1791 abgerissen. Nach Plänen von Henry Holland wurde es ein neues mal gebaut, welches ab 1794 genutzt wurde, aber nach nur 15 Jahren abermals abbrannte.


Royal Theatre

Das heutige Theatergebäude, das etwa 2200 Zuschauern Platz bietet, wurde 1812 eingeweiht. Die offizielle Adresse lautet heute Catherine Street, eine Parallelstraße der Drury Lane. Seit Mitte der 80er Jahre des 20sten Jahrhunderts war es die Heimat großer Musical Produktionen wie 42nd Street, Miss Saigon und My Fair Lady.

Der mysteriöse "Mann in Grau" erschien bei verschiedenen Gelegenheiten und soll von vielen Menschen gesehen worden sein. Die Geistererscheinung zeigte sich im Royal Theatre in der Drury Lane in London seit dem frühen 18. Jahrhundert bis ca. 1980. Die Augenzeugenberichte über den "Grauen Mann" stimmen überraschenderweise überein: Der Mann war sehr groß und hatte ein markantes, sympathisches Gesicht. Er war mit einem Dreispitz ausgestattet und trug eine gepuderte Perücke, einen langen grauen Mantel, Schwert und Reitstiefel.

Er soll, Berichten zufolge, aus einer Wand an der linken Seite des oberen Rangs herausgetreten, hinter den Stühlen entlang gegangen und dann in der gegenüberliegenden Wand verschwunden sein. Die Zeugen haben nicht bemerkt, dass der Mann sich verständigen wollte, sei es durch Reden oder Augenkontakt. Er wirkte stofflich, löste sich auf, wenn ihm jemand im Weg stand und erschien auf der anderen Seite wieder.


Der Mann in Grau

Die Identität des "Gespenstes" konnte nie geklärt werden. Ein möglicher Hinweis ergab sich im Jahre 1850. Bei Renovierungsarbeiten an der Wand, aus der er hervorkam, stieß man auf eine zugemauerte Nische. Dort kam es zu einem grausigen Fund: Man entdeckte das Skelett eines Mannes, in dessen Rippen noch ein rostiger Dolch steckte. Es hingen sogar noch einige Stoffreste an den Knochen. Es wurde bei der Untersuchung des Falls die Vermutung geäußert, dass es sich bei dem Mann um ein Opfer von Christopher Ricks handeln könnte. Dieser war dafür bekannt, sehr gewalttätig zu sein und leitete zu Lebzeiten das Royal Theatre. Da er ständig bauliche Veränderungen an dem Theater vornehmen ließ, könnte er sich so ohne große Probleme seines Opfers entledigt haben. Jedoch konnte man nie einen stichhaltigen Beweis für diese These aufbringen.

Doch auch nach der Beisetzung des Opfers, welchem man eine Armenbeerdigung zukommen ließ, fanden weiterhin Geistererscheinungen statt. W. J. McQueen Pope, ein Theaterkritiker und Historiker, sah den Geist des "Grauen Mannes" sehr oft und versuchte seine Identität festzustellen. Leider vergeblich. Es war jedoch sehr auffällig, dass der Geist jedes Mal erschien, wenn McQueen Pope Besucher durch das Theater führte. Dies geschah von ca. 1935 bis hin zu seinem Tod 1960. Die Besucher, die den Geist sahen, bezeugten die Erscheinung sogar schriftlich.

     

Im Inneren des Royal Theatre

Parapsychologen vermuteten, dass Pope eventuell unbewusst eine Art "Vermittler" gewesen sein könnte, und so, durch seine Anwesenheit, den Geist praktisch anzog. Trotzdem spukte der Geist des "Grauen Mannes" noch bis 1977 weiter, 17 Jahre nach dem Tod von Pope. Doch während Pope noch lebte und im Royal Theatre anwesend war, war der Spuk am auffälligsten. Das letzte Mal soll er von einem Amerikaner während einer Matinee gesehen worden sein, bis er dann schließlich durch die Wand verschwand.

Diesmal für immer?

    

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