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Pluckley


Im Herzen von Kent liegt der geheimnisvoll schöne Ort Pluckley. Er genoss lange Zeit den Ruf des "gespenstischsten Dorfes Englands".

Doch dieser Ruf konnte ihm durch Prestbury streitig gemacht werden. Aber unter den Einwohnern gibt es keine Zweifel, dass der Ort von einer unheimlichen Energie heimgesucht wird und dadurch der Kirchhof, die Pubs und Wohnhäuser von einer Menge Geister "befallen" sind.


 
Die meisten der Spukerscheinungen gehen mit der Dering-Familie, die das alte Gut vom 15. Jahrhundert bis zum Ersten Weltkrieg bewohnte. Die Derings hinterließen in Pluckley eine gespenstische Spur, und zwar in der Dorfkirche "St. Nicholas". In dieser Kirche, in der man des Öfteren nachts ein geheimnisvoll flackerndes Licht gesehen hat, liegen viele Mitglieder dieser Familie begraben. Das flackernde Licht wird von dumpfen Klopfgeräuschen begleitet, die aus dem Grabgewölbe unter dem Boden empordringen.
Anfang der 1970er ließ sich eine Gruppe Parapsychologen mit Erlaubnis des Pfarrers, Reverend John Pittoch, eine ganze Nacht lang einschließen. Bewaffnet mit Tonbandgeräten, Kameras und anderen Apparaten gingen sie auf die Jagd nach den Geistern der Dering-Familie. Am nächsten Morgen erzählten sie dem Pfarrer, dass nichts Außergewöhnliches passiert sei, außer, dass sie durch die Besuche des Hundes des Reverend etwas Abwechslung bekamen.


"Rose Court" Pluckley

"Eigentlich", antwortete der Pfarrer verdutzt, "habe ich gar keinen Hund."
Zudem spuken auf dem Kirchhof die Geister zweier Frauen, von denen angenommen wird, dass sie auch zur Dering-Familie gehören.

Es gibt zum einen die "Rote Frau", deren Kind in einem namenlosen Grab bestattet worden sei, nachdem es nach der Geburt gestorben ist. Die Frau, die kurz nach dieser Geburt selbst gestorben ist, geht seitdem laut schreiend, mit einem, von der Geburt mit Blut getränktem Kleid, auf dem Friedhof, auf die Suche nach ihrem Kind. Gesellschaft leistet ihr die "Weiße Frau", die so schön gewesen sein soll, dass ihr Mann es nicht ertragen konnte ihren Körper verrotten zu lassen. Er kleidete sie in ein weißes Kleid und legte ihr eine rote Rose auf die Brust. Danach steckte er sie in einen Bleisarg und diesen wiederum in mehrere luftdichte Holzsärge. Doch nachts bricht sie aus ihrer Gruft aus und wandelt mit der Rose in den Händen über den Friedhof.

Nahe der Kirche befindet sich der Pub "Black Horse Inn", in dem ein schelmischer Geist sein Unwesen treibt. Er liebt es, die Sachen der Inhaber und der Gäste zu verstecken.


Seltsamer Nebel vor St. Marys Church

Unweit vom Gasthof verläuft die "Station Road". Zwischen dem weißen Gebäude namens "Greystone" und dem gegenüberliegenden hübschen Häuschen "Rose Curt" macht sich eine verzweifelte Stimmung auf der Straße breit. Im 16. Jahrhundert lebte ein Mönch an er Stelle, an der heute das Greystone Haus steht. Dieser verliebte sich in eine Frau, die gegenüber lebte und die Mätresse eines Angehörigen der Dering-Familie war. Sie trafen sich heimlich zu Spaziergängen und wurden von ihrem Hund begleitet. Doch die Frau hielt die Dreiecksbeziehung nicht länger aus und nahm sich mit einem Cocktail aus giftigen Beeren das Leben. Der Mönch starb kurze Zeit darauf an gebrochenem Herzen. Noch heute hört man das Bellen eines unsichtbaren Hundes und die Stimmen zweier Menschen näher kommen und sich in Luft auflösen, wenn man nachts auf der Station Road spazieren geht.

Die Erscheinung des einsamen Jungen wird noch heute im Wald gesehen, zweifellos immer noch auf der Suche nach seiner Mutter.


 
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